Auf welche Fechtschule mein Vorredner Schuck Mugg wahrscheinlich anspielte ist die
Lebendige Schwertkunst von Wolfgang Abart. Anzutreffen in Tübingen, nahe dem Französischen Viertel.
Ich zitiere Wolfgang einfach mal auszugsweise, eventuelle Rückfragen bitte per PN:
Herzlich willkommen bei der Lebendigen Schwertkunst!
Wir haben uns das Ziel gesetzt, im Sinne der Brauchtumspflege, historische Kampfkünste aus dem europäischen und besonders dem süddeutschen Raum zu rekonstruieren und zu schulen und so wieder zum Leben zu erwecken.
[..]
Unser Training setzt sich zusammen aus:
-Aufwärmtraining (nach modernen Methoden)
-Fallschule (Vorwärts- Rückwärtsrolle und seitliches Fallen)
-Schwertlauf (Grundstellungen, Stiche und Hiebe ohne Gegner)
-Spiegelfechten (Schwertkampf nach vorgegebenem Ablauf gegen imaginäre Gegner)
-Ringen (Ring-, Hebel- und Wurftechniken des fünfzehnten Jahrhunderts)
-Schwerttechnik (Hebel-, Wurf- und andere Waffentechniken)
-Freikampf (freier Kampf nach entsprechenden Regeln)
Derzeit wird der Umgang mit folgenden Waffen gelehrt:
-Anderthalbhänder (Schwert das mit zwei Händen geführt werden kann)
-Einhandschwert (Kurzschwert oder Spatha, mit oder ohne Schild)
-Dussack (Trainingswaffe für einschneidige Schwerter)
-Langes Messer (Bauernwehr, eine einschneidige Waffe)
-Degen (Scheibendolch mit Drei- oder Vierkantklinge)
-Stangenwaffen (halbe Stange, und Helmbarte, Luzernerhammer)
[...]
Wen es jetzt in den Fingern juckt und wer jetzt Lust verspürt auch den Umgang mit historischen Waffen zu erlernen, sei herzlich eingeladen bei uns im Training reinzuschnuppern oder gleich mitzutrainieren.
Mitzubringen sind am Anfang nur gute Laune und ein Interesse auf etwas Neues.
Bis vielleicht bald
Wolfgang Abart