Tut mir leid, aber das ist Blödsinn. Die Mönche haben keine Kriegskunst geübt, sondern chinesisches Boxen. Sprich, waffenlosen und bewaffneten Kampf. So wie die Milizen und die Leibwächter auch.
Kriegskunst wäre Reiten, Bogenschießen, Taktik, Marschieren usw. Ein chin. General gab mal von sich, das Training des Quanshu (also das was heute meistens Kungfu genannt wird) sollte sich bei der Ausbildung der Soldaten auf den Aspekt der Körperertüchtigung beschränken. Denn um einen Krieg zu gewinnen brauchst du keine Supereinzelkämpfer sondern Leute die mit viel Rüstung, Waffen und Gebäck möglichst lange und schnell marschieren können und selbst unter größtem Stress Formation halten können. Der Waffenkampf hat sich höchstwahrscheinlich auch einfachste Schlag- und Stoßmanöver mit den gängigen Kriegswaffen Speer/Lanze, Hellebarde und (später) Säbel beschränkt.
Dass was die meisten Mönche gemacht haben diente dem Selbstschutz, denn außerhalb der Schlacht musste man mit allem rechnen, und so wurde auch trainiert. Genau wie die Milizen, die haben auch trainiert um irgendwelche Räuber davon abzuhalten die Häuser in Brand zu stecken. Die haben nicht für den Krieg trainiert, wozu auch. Klar hat sich jeder General gefreut wenn erfahrene Kämpfer dabei waren, aber das umfassende Kungfutraining war für Soldaten viel zu langwierig. Also geht es eher darum wie Selbstschutz mit Buddhismus zusammen geht, und das haben Thorre und Alephtau ja schon erklärt. |