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Alt 03-04-2002, 08:08
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Jim-Bob Jim-Bob ist offline
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate (damals), WT/VT (bis vor kurzem), Boxen (seit neustem)
 
Registrierungsdatum: 11.01.2002
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Standard Unterschiede....

Hallo Ihr,

schaut man sich die Entwicklung des Karate im DKV an, so sieht man sehr schnell, dass der Gedanke des "einen tödlichen Schlages" immer mehr in den Hintergrund rückt.
Seht Euch mal den Technik - Vergleich in der neuen Budo an. Da stehen die Karateka dermassen instabil (Ferso hoch, abgeknicktes Hinterbein), dass ein vernünftiges Kime m.E. nicht mehr möglich ist. Das erhöht natürlich die Flexibilität des Kämpfers, braucht er doch nicht mehr auf das Arretieren des ganzen Körpers zu achten. Das so aufgebaute Karate ist dann natürlich für den Zuschauer attraktiver ("Da geht ja schließlich was ab"), ein höheres Bewerten von Beintechniken (Hat sich die Regel mittlerweile durchgesetzt?) würde dieses noch fördern.
Das fehlende Kime führt dazu, dass man öfter mal durchschlägt, also behilft man sich mit extra dicken Faust-Schützern.
Im DJKB wurde (zumindest zu meiner Zeit) immer der Fokus auf "den Ippon" gelegt, was das Karate oft statisch wirken ließ.
Hatte den Vorteil, dass Techniken sehr gut kontrolliert wurden (es wurde immer ohne Faustschutz gekämpft), hatte den Nachteil (?), dass es nicht so spektakulär ist.
Wenn ich mal von "Tradition" sprechen möchte, so entwickelt sich das DKV-Karate immer weiter (in welche Richtung?), während das DJKB-Karate stark an das Karate der JKA in den 60ern und 70ern angelehnt ist und dieses als solches (Deutscher JKA Karate Bund) in Deutschland vertritt.
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