Hi Jim Bob,
soweit gebe ich Dir natürlich recht.
Nur muß man sich vor Augen halten, daß es sich um eine verschwindend geringe Menge von Karateka handelt die letztendlich Wettkampfkarate betreiben. Die Frage ist, muß ich mich an dieser Spitze des Eisberges orientieren?
Die Qualität des Karate ist denke ich nicht unbedingt an irgendeinem Verband festzumachen.
Ich betreibe nunmehr seit 1973 Shotokan Karate und habe alle Strömungen innerhalb der Deutschen Karateszene miterlebt. Begonnen habe ich damals im DKB aus dem ja bekanntlich der DKV gegründet wurde. Der damals gegründete DJKB strebt ja wieder die alten Werte des damaligen DKB an. Zu dieser Zeit habe ich mich auch gefragt, was es mir bringt, wenn ich von einem Verband zum anderen wechsel. Ich kam zu dem Schluß, daß ein Wechsel ja meine Gesinnung oder Einstellung zum Karate nicht ändern würde, und so bin ich damals im DKV geblieben. Jedoch bin ich meiner Linie im Karate, d.h. den Werten die mir damals im DKB vermittelt wurden treu geblieben. Ich kenne genug Dojos im DKV, wo dies genau so ist und auch genug im DJKB, wo eigendlich Sportkarate betrieben wird. Es kommt letzlich nicht auf den Verband an, sondern auf den Lehrer der an der Basis das Karate vermittelt.
Tut mir leid, das mein Posting etwas lang geworden ist.
Gruß an alle
Hans-Jürgen |