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Alt 28-12-2003, 17:12
Denkbert Denkbert ist offline
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Kampfkunst: Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 26.12.2003
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Zitat:
Zitat von Michael Kann
1. wenn es vor 15 Jahren in Deutschland eingeführt wurde und seine Wurzeln in Japan hat (siehe Bericht), dann müßte die Ryu ja in Japan auch zu finden sein - wo? Denn so wie Du schreibst, soll es ja eine Ryu mit der Bezeichnung geben, die ist aber nicht mit diesem Ryu verwandt ... verwirrend! Vor allem, da sich wirklich nichts zu dieser Ryu in Japan finden läßt.
2. Der "Gründer" der Tako-Ryu schreibst Du ... wer ist das? Wenn die Wurzeln in Japan liegen, so müßte es ansich ein Japaner sein. Vor allem, wenn die Wurzeln im 12. Jh. zu finden sind.

Gruß
Mike


Zu 1.: Hier muss ich, um ganz ehrlich zu bleiben, leider achselzuckend schweigen, ich weiss es nicht. Ich sollte vielleicht dazu anmerken, dass ich noch ein relativ "junger" Schüler bin, aber ich frage da gerne mal bei meinen Trainer nach, die wissen mehr darüber; dann werde ich euch auch Rede und Antwort stehen können.

Zu 2.: "Gründer" ist das falsche Wort, und leicht falsch zu verstehen. Die ersten Nichtjapaner wurden, wie schonmal gepostet wurde, 1975 in der KK ausgebildet - und später dann die Kampfkunst hier eingeführt und mit seinen Kenntnissen aus anderen Kampfkünsten erweitert.

Das "die Wurzeln liegen im 12. Jahrhundert" ist im übrigen nicht so zu verstehen, dass sich seither nichts mehr geändert hat und wie die einzig wahre Kampfkunst mit den Ursprüngen von früher blablabla (©) sind. Ich verstehe es am ehesten als "die ältesten Einflüsse sind etwa auf das 12. Jahrhundert zu datieren". In der Neuzeit sind eben zahlreiche weitere Einflüsse hinzugekommen, wie Techniken aus dem Judo, Aikido oder Ninjutsu, die in das bereits bestehende "Programm" integriert und in der Kampfkunst dann auch verwendet werden.


Ich will mit offenen Karten spielen:

Es ist mir egal, wie alt eine Kampfkunst ist. Wenn sie ein "nachvollziehbares" System hat und die Trainer von ihr überzeugt und in der Lage sind, ihr Wissen um diese Kunst gut zu vermitteln, dann ist es doch eigentlich egal, wieviele Jahre oder Jahrzehnte sie jetzt auf dem Buckel hat.
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