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Alt 19-04-2004, 17:34
St. Nikolaus St. Nikolaus ist offline
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Kampfkunst: Wing Chun, Muay Thai und ETF-Combat-Escrima
 
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@ bobi

Hier mal ein Auszug eines Artikels von Bernd Schubert.

Weiteres auf www.etf-escrima.de unter Fachartikel - Pinoy-Boxen

Um 1700 entstand in Europa eine Situation, in der die Schwertlehrer plötzlich zunehmend ihre Daseinsberechtigung einbüßten (u.a. durch den übergreifenden Einsatz von Schusswaffen in der Kriegsführung) und somit besonders in England auch das alte Duellwesen zunehmend als unzivilisiert nicht mehr zeitgemäß angesehen wurde. Somit gerieten die alten Schwertkämpfer in Zugzwang und man begann sich mit den Fäusten zu duellieren.(‚Faustfechten' quasi als Ersatzhandlung)
Anfangs zeigte man im Ring - der damals noch aus zusammengebundenen runden Holzstangen anstatt Begrenzungsseilen bestand - noch seine Waffen, bevor man den Kampf dann mit den nackten Fäusten ausfocht. Der fechterische Gedanke existierte gerade dadurch weiter, dass es eben gar nicht so leicht war, mit den ungeschützten verletzungsgefährdeten Fäusten einen trainierten Gegner wirklich zur Strecke zu bringen und tatsächlich Einiges an kämpferischem Geschick gefordert war. Oftmals dauerten diese Kämpfe dadurch auch sehr lange - konnten sich teilweise sogar über Stunden hinziehen. Im Jahre 1719 war es der englische Schwertmeister und Fechtlehrer James Figg, der als erster Schwergewichtsboxchampion Englands in die Geschichte einging. Später entstanden dann Entwicklungen, die stark vom fechterischen Gedanken im Boxen weggingen, z.B. durch den Einsatz von gepolsterten Boxhandschuhen, die das ursprüngliche Kampfbild sehr veränderten.

Über Wing Chun schreib ich dir später was, muß jetzt ins Training

Beste Grüße St. Nikolaus
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