Einzelnen Beitrag anzeigen
  #11  
Alt 05-05-2004, 11:16
Benutzerbild von DaGimp
DaGimp DaGimp ist offline
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Judo 2.Dan
 
Registrierungsdatum: 28.04.2004
Ort: Berlin
Alter: 27
Beiträge: 43
Standard

Ich denke, am Anfang ist es fast egal für welche Kampfsportart/Kampfkunst man sich entscheidet. Wir sprechen hier schließlich über Kinder im Kindergartenalter.
Wen der Trainer nur halbwegs gut ist, wird er darauf bedacht sein, den Kindern die KK spielerisch nahe zu bringen und dabei vor allem auf die Ausbildung von grundlegenden motorischen Fähigkeiten und anderen Grundlagen, wie Abbauen von Berührungsängsten, gegenseitigen Respekt und auch etwas Disziplin achten.

Ob es dem Kind am Ende mehr Spaß macht, zu werfen oder zu schlagen und treten oder beides kann man nie sagen. Und wenn der Trainer gut ist, wird einem Kindergartenkind jede Sportart riesigen Spaß machen.

Worauf man allerdings achten sollte, ist, dass mindestens zweimal die Woche trainiert wird. Meiner Erfahrung nach, vergessen Kinder im Laufe einer Woche sehr sehr viel.

Und jetzt noch was zur Tauglichkeit von Judo:
Mit dem kaputten Rücken und Knien hat Bokuto nicht unrecht. Allerdings kommt es auch hier stark auf den Trainer an. Ich z.B würde mich hüten mit Kinder in der u11 oder u13 knallhartes Wettkampftraining zu machen. Zum einen tut den Kindern das sicher nicht gut und zum anderen haben kleine Kinder auf sowas erfahrungsgemäß keinen Bock.
Und ab der u15 kann jeder selbst entscheiden, wie weit er für denn Erfolg gehen will.
Also ich denke, man kann Judo bei einem anständigen Trainer absolut empfeheln.
Mit Zitat antworten