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Alt 29-06-2004, 23:41
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Shogun Shogun ist offline
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Kampfkunst: Securitygriff
 
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Standard Trainingsprinzipien, Teil 4

2.2 Prinzip der kontinuierlichen Belastung

Um eine tief greifende Veränderung des Körpers auf die Trainingsreize zu erreichen muss die Belastung dauerhaft und kontinuierlich gesetzt werden. Bleiben die Reize über einen längeren Zeitraum unterschwellig, kommt es zu Rückbildung des Organismus. Diesen Vorgang bezeichnet man als Deadaption

2.3 Prinzip der Periodisierung und Zyklisierung
(Prinzip der periodisierten Belastung)

Dieses Prinzip findet vor allem im Bereich des Wettkampfsports Einsatz. Ein Sportler kann seinen Organismus nicht über das ganze Jahr hinweg dauerhaft im höchsten Maße belasten. Vielmehr muss hier der zyklische Wechsel zwischen Belastung und Erholung eingehalten werden. Um einen optimalen Leistungszuwachs zu erreichen ist das Trainingsjahr in aufbauende, stabilisierende und reduzierende Belastungsperioden einzuteilen.

3 Prinzip der spezifischen Steuerung und Anpassung
(Prinzip der Spezialisierung)

3.1 Prinzip der Individualität und Altersgemäßheit (Entwicklungsgemäßheit)

Jeder Sportler ist mit unterschiedlichen Eigenschaften ausgestattet und sollte als Individuum betrachtet werden. Hierbei handelt sich einerseits um die körperlichen Fähigkeiten (motorische Begabung, Konstitutionstyp) andererseits um die geistigen und psychischen Eigenschaften (Temperament, Motivation, Intellekt). Natürlich muss auch das (biologische) Alter eines Sportlers in der Trainingsgestaltung berücksichtigt werden. Deshalb sollte ein Training immer auf die individuellen Gegebenheiten der Person angepasst werden. Von der unreflektierten Verwendung von Standartplänen ist dagegen abzuraten.

3.2 Prinzip der zielgerichteten Belastung

Unterschiedliche Sportarten haben unterschiedliche Zielsetzungen und Anforderungsprofile. Innerhalb der Trainingsstufen nimmt der Anteil des sportartspezifischen Trainings stetig zu und die Übungen immer mehr den Anforderungen der jeweiligen Sportart überein.

4 Prinzipien zur Ausbildung der Leistungsvoraussetzung
(Prinzip der Proportionalisierung)

4.1 Prinzip der optimalen Relation von allgemeinter und spezieller Ausbildung

Jede Sportart beinhaltet allgemeine gültige Faktoren (z. B. Grundlagenausdauer). Je näher man sich dem Wettkampfzeitpunkt nähert um so höher wird der Anteil der Sportspezifischen Ausbildung.

4.2 Prinzip der optimalen Relation der Entwicklung der Leistugskomponenten

Jede Sportart beinhaltet konditionelle, technische und taktische Komponenten, die sich gegenseitig beeinflussen. Maßgebend für den Erfolg ist es zwischen diesen Faktoren das richtige Verhältnis zu finden.

Grosser (zitiert nach Weineck, 1994, 40) hat dazu folgende Thesen aufgestellt:
- alle Komponenten beeinflussen sich gegenseitig,
- konditionelle Veränderungen beeinflussen Bewegungsabläufe qualitativ und quantitativ,
- Konditionstraining vor Techniktraining wirkt sich auf letzteres negetiv aus,
- Sportartspezifische Übungen sollten der Wettkampfübung entsprechen.

Die vorgestellten Prinzipien basieren auf Erkenntnissen aus dem Leistungs- bzw. Hochleistungssport. Im Freizeit-, Breiten und Gesundheitssport ist eine Anwendung dieser Prinzipien kirtisch zu prüfen. Dies gilt. v.a. dann, wenn es um die Bestimmung von Belastungen und um die Auslösung von Anpassungsreaktionen geht.
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Geändert von Shogun (29-06-2004 um 23:56 Uhr).
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