Hallo Leute,
als ich vorhin durch den dunklen Park schlich, kam mir eine verunsichernde Frage in den Kopf: was tut man eigentlich, wenn man von z.B. einer alten Frau mit Regenschrirm angegriffen wird?
Klar, die beste Lösung ist wie immer Weglaufen, und eine Verfolgung kann man in den meisten Fällen ausschliessen.
Was aber, wenn irgendwelche hilfreichen Passanten angelaufen kommen, und dann später eine Aussage machen? Wer Schuld ist und wessen Geschichte geglaubt wird steht wohl außer Frage. Nochdazu ist man der böse Kampfsportler, gleich noch zwanzig Minuspunkte drauf.
Selbst um Hilfe schreien, auf den Boden werfen und tot stellen, damit mehr eher als Opfer wahrgenommen wird?
Es kann ja nicht sein, daß man als Mitglied einer Bevölkerungsgruppe (z.B. männliche Personen unter 50 Jahre und über 1,60m Größe) von Vornherein die Arschkarte gezogen hat, wenn irgendein anderes Mitglied einer anderen Bevölkerungsgruppe (z.B. zierliche Frauen oder alte Menschen) auf die fiese Idee kommt jemanden in die Pfanne hauen zu wollen (weil den sonntäglichen Tatort zu schauen nicht mehr den nötigen Thrill ins Leben bringt).
Gar so abwegig finde ich die Idee jedenfalls nicht. Meinem Sicherheitsgefühl ist es auf jeden Fall nicht zuträglich, daß mein Wohl und meine Zukunft davon abhängt, daß andere nicht aus irgendwelchen Gründen lügen.
Nein mir hat noch niemand gesagt, daß ich paranoid bin, aber tut euch keinen Zwang an
