Oh, Frank. Man liest sich ja wieder. Wir haben neulich mal in einer NG
gequatscht. Ging auch um dieses Buch. Da sprach ich dich auf den Stellenwert
des Grapplings/Bodenkampfs im
JKD an. Du meintest, es sei essentiell (so in
etwa). Lass mich das wieder aufgreifen:
Ich denke, dass beim Bodenkampf Kraft eine entscheidende Rolle spielt.
Weiterhin: das Bodenkampf-Trainig ist mit grossem Verletzungsrisiko verbunden.
Wenn man also ein Klotz wie Du ist, und/oder eh schon seit Jahren Ringen macht,
ist diese
KK sicherlich sinnvoll. Nur, ich sehe wenig Sinn darin, eine
kraftorientierte Sportart aus
SV-Zwecken zu betreiben, wenn man sich vor Augen
haelt, dass es immer einen Staerkeren gibt. Sprich: ein 120 kg Laie kann so
manchen 70 kg Ringer-Meister zusammenfalten.
Und auch als Kraftprotz kommt man in die Jahre. Spaetestens mit 50 spuert man
den Verfall (nein, hier ist es noch nicht so weit).
Ist es nicht wesentlich sinnvoller die Vermeidung des Bodenkampfs in den
Vordergrund zu stellen? Sprich: Nachdem man das Ausknocken gemeistert hat,
lernt man zur Abrundung wie man richtig faellt und schnell wieder hoch kommt.
Gruss
Joe