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Alt 04-02-2005, 10:57
purger purger ist offline
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: mal dies, mal jenes
 
Registrierungsdatum: 29.01.2005
Beiträge: 11
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Zitat:
Zitat von huangbo
...Der Kampfaspekt im AIKIDO kommt erst später. Wenn Du lange genug übst wirst Du entdecken, dass man im AIKIDO sehr gut auch kämpfen kann, nur es gibt keine Punktrichter. Wenn Du aber ehrlich zu Dir selbst bist, wirst Du erkennen ob Du Dein Leben verloren oder behalten hättest.
Sehe ich genauso, nur das Problem der meisten Aikidoka ist, dass sie
a) entweder gar nicht bis zu diesem Level kommen
oder
b) sofern sie nicht mal über den Tellerrand geschaut haben, niemals lernen Aikido anzuwenden, denn in den meisten Dojos in D (zumindest in denen, die ich kennengelernt habe) werden ja kaum bis keinerlei Anwendungsformen (Randori) praktiziert - mal abgesehen vielleicht von den Dan-Anwärtern die sich auf die Prüfung vorbereiten...
Es ist nicht in Frage zu stellen ob Aikido "funktioniert" (das tut es!), es ist vielmehr die Frage "funktioniert" mein Aikido und das kann m. E. nur durch praktischen Vergleich ermittelt werden.
Ob das unbedingt Wettk(r)ampf sein muss, sei dahingestellt.
Es gibt ja mittlerweile auch Vereine die bieten Cross-Training an (also Trainigseinheiten auch für Gäste aus anderen KK's/Stilen) - das erweitert nicht nur den Horizont, sondern hillft sicherlich auch bei der Frage "funktioniert mein Aikido?".
Zitat:
Zitat von huangbo
Endo Sensei 8.Dan Shihan aus dem Hombu Dojo in Japan sagte auf einem Lehrgang einmal: Alles ist möglich und erlaubt im AIKIDO, deswegen gibt es keinen Wettkampf, weil es zu gefährlich ist.
Diese "selbstbewußste" Aussage steht Herrn Endo sicherlich auch zu, nur ob sie deswegen für alle Aikidoka gültig sein soll...
Zitat:
Zitat von huangbo
Und er zeigt auf grandiose Art und Weise, dass dies keine lehren Worte sind.
Er schon, aber dies gilt bei weitem nicht für alle "Sensei's" dieser Kampfkunst
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