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Zitat von sumbrada @LongIP
Es gibt ja immer den Vorwand, es ist besser sein Ding perfekt zu beherrschen als viele Dinge nur halb.
Problem ist nur, wenn man im Training gewisse Sachen nicht wirklich trainiert, kann man ja nicht wissen, wie ein richtiger Grappler es machen würde. Und sie haben im Training dann oft auch keinen, der es ihnen zeigen könnte.  |
Wenn ich viele Dinge halb beherrsche hat das einen entscheidenden Vorteil - ich kann, sobald ich merke das mein Gegner das was ich gerade versuche (nehmen wir als Beispiel mal Boxen) mich sofort auf was anderes verlegen (z.B. auf Bodenkampft). Sollte ich merken, dass ich nen *in*un* mann vor mir habe, na da wäre ich doch ziemlich bescheuert wenn ich mich aufs Trapping einließe. Da kann ich doch nur verlieren. Deshalb würde das für mich bedeuten - auf Teufel komm heraus in den Bodenkampf gehen. Und, da werde ich mir jetzt wahrscheinlich ne Menge Feinde einhandeln, bislang ist meiner fast 10jährigen
KK/
KS Erfahrung nach, noch absolut jeder irgendwann mal auf dem A**** gelandet im Leben/Kämpfen.
Eine Sache perfekt zu beherrschen ist ja gut und schön, nur was passiert wenn ich meinen "Stil" nicht durchsetzen kann???
Was hier m. M. in den Diskussionen immer vergessen wird ist doch die Tatsache, das *in*un* gar nicht mal primär ein besondere Form des Kämpfens sondern vielmehr die perfekte Beherrschung einer ganz bestimmten DISTANZ ist. Und wenn es mir dann nicht gelingt diese bestimmte Distanz im Kampf zu halten sehe ich ganz schön alt aus.........
Was die Sache mit dem Grappling angeht da stimme ich Dir absolut zu. Die Verteidigung ist von jemanden erdacht worden, der nicht weiß wie ein richtiger Grappler angreift. So nach dem Motto: "Wie stelle ich mir den Angriff vor, und dazu muß ich jetzt eine Abwehr entwickeln, die aber unbedingt "Charakterzüge" des von mir vermarkteten Systems trägt." Sorry - no chance................
Gruß LongIP