Zitat:
|
[...] Mich erinnern die Situationen im Training (und nebenbei auch einige der Diskussionen hier) häufig an meinen Militärdienst (er ruhe sanft): Immer heuchlerisch den imaginären Feind und Eventualfall vor Augen, gegen aussen so tun als würde man sich '...um Gottes Willlen..', nie und nimmer den Ernstfall herbeiwünschen. Insgeheim aber brennt man drauf, das Zeugs auch endlich mal zur Anwendung zu bringen. Oder andersrum: Wer will schon einen Krieg. Aber wenn, dann kommts dicke... *Kopfschüttel*. Da eignet man sich jahrelang Fertigkeiten an, welche nur das Ziel haben andere Menschen aufs Gröbste zu verletzen... Wozu eigentlich? Ja gehts denn noch !!? Das sind doch Dinge für Machos, Machtmenschen oder sonstwie Zurückgebliebene. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Das lernt man schon im Sandkasten. [...]
|
Für einen Soldaten ist diese Einstellungen sicher von Vorteil. Den im Krieg geht es ja um sein Leben, da lässt sich Gewalt nicht vermeiden.
Aber für einen "normalen" Menschen muß ich dir zustimmen, ist wohl eher übertrieben solche Techniken - die einen Menschen töten können - im Ernstfall anzuwenden, außer es geht wirklich um sein Leben. Aber darüber kann man ja bekanntlich diskutieren.