Gaanz schwer... jeder Stil ist nur so gut wie derjenige, der ihn ausübt... hat mal wer gesagt. Und da hatte er recht. Ansonsten liegst Du mit Karate nie verkehrt, ist immer ein guter Einstieg, wenn es Dir dann auf Dauer gefällt, gut, ansonsten hast Du gute Grundlagen, um woandershin zu wechseln.
Kurze Minimalzusammenfassung:
Shotokan-Karate tiefe, lange Stände, gerade direkte Techniken über die weite Distanz, oft sehr versportlicht
Goju-Ryu-Karate höhere, kürzere Stände, kreisförmige Techniken in der kürzeren Distanz, noch nicht so versportlicht
Kyokushinkai-Karate höhere, kürzere Stände, viele Ellbogen- und Knietechniken, da kloppt man sich richtig (Vollkontakt ohne Schutz)
Kempo / Shorinji / Seibukan-Karate versucht, Würfe, Griffe und Hebel zu integrieren, Waffentraining
Boxen
Kickboxen Kontaktkampf mit Händen und Füßen und Schoner
Thaiboxen ähnlich Kickboxen, mit Knien und Ellbogen, Vollkontakt
Wing Chun Kung Fu oft auf Selbstverteidigung ausgerichtet, kurze Techniken im Nahkampf, manchmal eher ruhigeres Training, manchmal auch nicht
Choy Lee Fut Kung Fu entfernt ähnlich wie Karate, lange tiefe Stände, akrobatisch, hat nach Bedarf Kontaktkampf, Show, Waffen
Ringen nomen est omen, klassische europäische Sportart, braucht sich nicht hinter den anderen zu verstecken
Judo nur Würfe, Hebel und Würgen, Stand- und Bodenkampf, hauptsächlich sportorientiert
Jeet Kune Do sucht sich von allen anderen das raus, was für die Selbstverteidigung taugt
Jujutsu Schläge, Tritte, Würfe, Hebel, Kontaktkampf, eine Art Mischung aus Judo, Karate und Kickboxen
Das waren so die meisten die´s gibt und für Dich realistisch sind. Damit sind ziemlich alle Gebiete abgedeckt. Was sagt Dir denn spontan am ehesten zu? |