Habe das Buch gelesen und rate vom Kauf ab.
Es ist eine "Staatsexamensarbeit für das Lehramt an der Oberstufe - Allgemeinbildende Schulen - im Fach Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Soziologie an der Universität Hamburg".
Mein Eindruck:
-Pseudowissenschaftlicher Schreibstil
-es fehlt ein durchgängiger roter Faden
-es werden Behauptungen von Quellen als Tatsachen dargestellt
-diese Quellen sind für mich zum Teil nicht seriös zB Dolin, Goldner, Capra
-es wird nichts eigenständig herausgearbeitet sondern Fakten und Meinungen von Quellen etwas wirr aneinandergereiht
- Kapitel 7.4: "Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung- Westliche Sinnfindung durch östliche Kampfkunst?" ist knapp ein Buchseite lang. Sie enthält eine halbe Seite Platitüden und dann eine halbe Seite Ergebnisdisskusion mit 3 Punkten.
1. Östliche Kampfsysteme enthalten Körpertechniken die der "körperlichen Bewährung" und Gesundheit dienen und der Reizüberflutung entgegenwirken.
2. Östliche Kampfsysteme vermitteln traditionelle asiatische Werte die kritisch zu hinterfragen sind.
3.Östliche Kampfsysteme "stellen Selbsttransformationstechnologien zur Verfügung".
Also alles in allem eine dolle Sache... oder nix Neues am Horizont
