@ monkey
Um ehrlich zu sein: Nichts

Diese Empfehlung wirft unterschiedliche Trainingsziele in einen Topf. Das kann nicht gutgehen, wie alle "Patentrezepte." Im "Hauptpost" kann man die entsprechenden Anforderungen an die verschiedenen Kraftformen erkennen. Es muss also unterschiedlich trainiert werden. Alles unter dem Aspekt der TUT ("time under tention") einzuordnen würde zu kurz greifen.
Für Hypertrophie und Kraftausdauer (wenn es nur um Kraftausdauer und nicht um Schnellkraftausdauer geht) ist das langsame und "zeitliche" "Wiederholungsmessen" relativ sinnvoll, weil langsame und kontinuierliche Bewegungen erforderlich sind.
Für Maximal- und Schnellkraft, die ja "Brüder" sind, ist das nicht der Fall: Hier sollen vor allem IK und das ZNS auf Widerstandsbewältigung konditioniert werden. Dazu ist nun einmal eine schnelle Ausführung in "kurzer und knapper" Form notwendig. Mit langsamen Bewegungen wird dieser Reiz nicht ausgelöst. Auch wer auf Schnellkraftausdauer (Fähigkeit eine Bewegung mit geringer Ermüdungstendenz möglichst schnell auszuführen) trainiert, sollte seine KA-Sätze eher schnell trainieren, um das ZNS und die Koordination entsprechend zu stimulieren.
Unter dem Strich bleibt die Regel: Trainiere entsprechend Deiner Zielsetzung.
Gruß
PS: Alle körperlichen Anstrengungen unter 3 Minuten kommen ohne Fettsäuren aus.