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Alt 24-11-2005, 17:44
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Klaus Klaus ist gerade online
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
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Ich wäre äusserst vorsichtig mit derart wichtigen und grundlegenden Impulsen wie dem Kampf rumzuspielen. Oder um es deutlicher zu sagen, ich würde es lassen. In einem Kampf werden Regeln ausser Kraft gesetzt, die sonst soziale Gültigkeit und Komponenten haben. Diese Kräfte will und sollte man nicht missbrauchen, um damit körperliche Leistungen zu fördern bei so existentiell unwichtigen Dingen wie Sport. Ich habe über längere Zeit erlebt wie es ist, wenn man im Sport geärgert oder asozial behandelt wird und auf Kampf umschaltet, und man tatsächlich Kampf kann. Da landen auch mal Leute im Krankenhaus.

Meiner Meinung und Erfahrung nach reicht es völlig aus, der eigenen Seele das Planen und Arrangieren solcher EMPFINDUNGEN zu überlassen. Das ist kein Buch in dem man einfach ein paar Seiten streicht und neu schreibt, das ist MAN SELBST. Ich habe in erster Hand gemerkt was passiert wenn jemand mit Triggerung spielt ohne zu wissen was er eigentlich da macht, oder womit er es zu tun hat, und ich war nicht erfahren und abgefeimt genug es selbst zu merken. Da kommen dann auf einmal Emotionen die was damit zu tun hatten, fast gestorben zu sein, von denen man nichts mehr wusste, und man landet mal drei Tage in der Psychiatrie nachdem 20mg Valium intravenös keinerlei Wirkung gezeigt hatte. Sowas kann LEBENSGEFÄHRLICH sein.

Man kann lernen und daran arbeiten, Angst zuzulassen die man verdrängt hat, und die sich nur in Minderleistung zeigt. Oder Frustration, wegen der man keine Lust mehr hat. Das sollte man aber nicht mit der Spitzhacke oder dem Geodreieck machen, sondern indem man sich emotional damit auseinandersetzt, die Gefühle wieder zulässt, und lernt das auf natürliche Weise abzubauen oder einzusortieren. Und nicht einfach einen Strich durch machen als könnte man entscheiden man bräuchte sowas nicht, weil man gerade eben nicht in Gefahr ist während man das entscheidet. Bis daß man dann Angst bräuchte in dem Moment wo sie einen retten würden, und hat keine, und hat auch kein Glück, sondern geht in der Lawine dann drauf.
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