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Alt 23-01-2006, 23:16
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Ivain Ivain ist offline
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Kampfkunst: Historisches Fechten diverser Waffen, Ringen. Whum-Uä
 
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Standard Hmja...

Ganz so pauschal wird ich das nicht sagen.

"Schild gehört in die Vorhalte"
Da spricht ein Denkfehler raus, der durchs Reenactmentkämpfen bedingt ist, in dem offensiver Schildeinsatz zumeist verboten ist.

Schild in der Vorhalte ist bei Schilden dieser Größe sehr statisch und den eigenen Bewegungen - jedenfalls bei kraftvoll durchgezogenen Hieben - zum Teil im Weg.
Schild wie gezeigt an der Seite schützt schonmal gegen die stärksten Schläge (Oberhau von rechts), läßt sich immer noch gut in andere Stellungen bringen und ist so auch für schnelle Stoßattacken mit dem Schild selbst bereit.

Geht man davon aus, daß die frühmittelalterlichen Schwerter eher weniger stichlastig waren, ist die Blöße in der Mitte nicht so sehr das Problem.

Bei den Positionen ist auch zu beachten, daß die Grundstellung beider Seiten Schwert oben, Schild an der Seite ist, während sie im Kampf wechselt.
Beide stehen also für einen kräftigen initialen Hieb bereit, eine Taktik, die auch von Leichenfunden gedeckt wird, und halten gleichzeitgi ihr Schild zur optiomalen Deckung gegen genau diese Attacke.
Später wechselt dann logischerweise diese Stellung, auch wenn ich für meinen Teil die Linie oftmals früher schließen würde, hier denke ich, daß sie manchmal zu lange an dieser Position festhalten.

Alles in allem, in einem Kampf mit offensiven Schildeinsatz und konsequent durchgezogenen Hieben macht diese Ausgangsposition mehr Sinn, als es auf den ersten Blick erscheint. Natürlich muß man flexibel bleiben.

Den Einwand mit dem aus der Linie treten könnte ich unterschreiben, natürlich ist das nötig und sinnvoll, ich denke hier schlicht, daß solche Spiele der Kamera zum Opfer fielen. Es ist schwer, eine Technik zu erklären, wenn der passive Part im Bild steht.
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