Ich argumentiere hier mal als reiner Theoretiker auf dem Gebiet.
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Zitat von Gefächtsschlampe Grundliegend ist es io die Schilddeckung zugunsten eines offensiven Schildeinsatzes aufzugeben, nur machen sie auf den Bildern viel zu früh auf.
Wenn man auf der Mensur aufmacht kann der Gegner einen sauber quer aufschneiden. |
Ich glaube, du schätzt hier falsch ein, was "offen" ist.
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Wenn ich mit dem Schild an der Seite einen Schlag von rechts oben zum Kopf parriere nehme ich mir selber die Sicht und der mit sicherheit folgende Schnitt richtung Bauch oder Oberschenkel erwischt mich.
Mit dem Schild an der Seite ist der Weg viel zu lang um rechtzeitig zuzumachen um entsprechende Angriffe zu parieren.
Da bringen einem die schnellen Stoßatacken herzlich wenig ein Schwert schmerzt einfach mal viel mehr als ein Schildrand.
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Der Schild an der Seite mag dir den Blick auf die Waffe nehmen, nicht aber auf den Arm, und wie ein Schnitt zum Bauch oder zum Oberschenkel erfolgen soll, müsstest du noch zeigen. Im Übrigen übersiehst du, dass Stoßattacken auch gegen den Schild des Gegners erfolgen können. Damit ist nicht nur dessen Schild blockiert, sondern auch dessen Waffe, und auf der anderen Seite öffnet eine Blöße.
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Also eine Taktik wie im Western, wer zieht schneller ??
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Schnelligkeit ist nunmal ein fundamentales Prinzip. Es ermöglicht a)zu treffen, ohne getroffen zu werden und b)mit mehr Wucht zu treffen.
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Wenn einer wie der Blaue in Bild "sns_seq1a" angreift, ist das einfach eine Einladung ihm den Wanst aufzuschneiden und dann wenn er hilflos ist den Schädel einzuschlagen, sicherheitshalber. Vorausgesetzt man stellt sich selber nicht so "ungeschickt" wie er an.
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Ich denke nicht, dass du ihm so einfach den Wanst aufschneidest. Wobei ich denke, dass wenn überhaupt ein Fehler da ist, sollte er vielleicht etwas weiter von sich aus rechts stehen, er steht fast schon links vom Gegner.
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Und da liegt der Knackpunkt, Schilde in der Größe sind relativ "träge" und frühmittelalterliche Schwerter relativ "schnell". Wenn man wie dargestellt auf der Mensur so offen da steht eines kraftvolleren Hiebes zu liebe, schneidet einen ein geübter Gegner auf bevor man zu machen kann.
Ist wohl ein Problem der "militärischen Philosophi" ob nun "Wirkung vor Deckung" oder "Deckung vor Wirkung" geht.
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Ich denke, wenn du mit dem Schild lange brauchst, um dich zu decken ist entweder der Schild oder deine Bewegung nicht optimal.
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Das es auf den Fotos schlechter aussieht als es wirklich ist, mag natürlich auch sein. Zwischen seq2a und sns_seq2d kann ich durchaus nachvollziehn was gemeint und es macht auch Sinn, abgesehen das beide zum Anfang wieder keine vernünftige Deckung haben.
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Ich denke, du hast wieder das gleiche Problem wie bei der ersten Sequenz: Du übersiehst, das um zur Mitte zu kommen, an beiden Schilden vorbei agiert werden muss. Damit würde der Angreifer a)seinen eigenen Schild binden -er kann ihn nicht bzw nur eingeschränkt bewegen, sonst kommt er dem Schlag in die Quere und b)würde er darauf bauen, dass der andere derweil stehen bleibt. Die erste Sequenz zeigt m.E. recht schön, dass ein Passchritt nach vorne ausreicht, um die Lücke zwischen den Schilden komplett dichtzumachen.