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Zitat von Gasmann Bei den mir bekannten Renaissance-Quellen mit Schwert (Rapier) und Schild wird auf Stoß gefochten. Ich denke, daß das die Regeln für den Schild etwas ändert. |
Da kennst Du offensichtlich nicht alle Quellen, es gibt diverse Bücher aus der Renaissance, in denen das Fechten auf Hieb
und Stoß gelehrt wird.
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Zitat von Gasmann Der Faustschild ist dann wiederum zentriert auf den Gegner gerichtet. |
Der Faustschild wird ganz anders gebraucht. Außerdem wird er in vielen Systemen (z.B. Ms. I.33) dazu genutzt, primär die Waffenhand zu decken.
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Zitat von Gasmann So ist es meist auch bei den Darstellungen (Hopliten-/Galdiatorenkampf) aus der Antike. |
Moment, ein
hoplon bzw.
scutum sind mehr oder minder stark gebogen, wie ich schon schrieb, werden die anders benutzt.
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Zitat von Gasmann Für mich liegt auf der Hand, daß es ein stärkerer (!) Gegner viel leichter hat, wenn man den Schild zur Seite nimmt. |
Stell Dich mal vor einen Spiegel und halte den Schild so, wie ich es geschrieben habe; Außenseite nach links, die vordere Schildkante auf die linke Schulter Deines Spiegelbilds gerichtet. Da ist nicht mehr viel offen.
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Zitat von Gasmann Andererseits ist mir klar, daß in einem realen Kampf andere Bedingungen gelten als im Reenactment und daß es sehr unangehme Folgen haben kann, wenn man sich hinter seinem Schild versteckt. |
Wie ich schrieb, ist genau das in Formation bzw. bei Gebrauch eines gekrümmten Schildes das Mittel der Wahl. Bei einem flachen Schild und im Einzelkampf sieht es anders aus.
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Zitat von Gasmann Meiner Meinung nach ist das alles situationsabhängig. |
Das sowieso.