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Alt 24-01-2006, 11:03
OliverH. OliverH. ist offline
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Kampfkunst: hist. europäisch, besonders Langschwert n. Liechtenauer
 
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Zitat:
Zitat von Gasmann
Bei den mir bekannten Renaissance-Quellen mit Schwert (Rapier) und Schild wird auf Stoß gefochten. Ich denke, daß das die Regeln für den Schild etwas ändert.
Auch im Frühmittelalter hat man gestochen, und wie Jörg ja bereits erklärt hat, auch in der Renaissance hat man Hiebe geführt. Insbesondere in der engen Infanterieformation ist der Stich leichter zu führen ohne den Nebenmann in Gefahr zu bringen, weswegen zum Beispiel Rhabanus explizit nichts davon hält, Infanterie mit Spatha-Schwertern auszurüsten, sondern sie lieber mit einer kürzeren Waffe stechen lässt. Er zitiert zwar Vegetius, der vor der engen Infanterie mit Gladii eine lockerere Gruppe mit Spathen beschreibt (die Spatha hat sich denn auch nach meinem Kenntnisstand in der Infanterie um so mehr durchgesetzt, je mehr sie auf Föderaten setzte) aber Rhabanus sagt, dass man das "in tempore moderno" so nicht mehr macht. Für ihn ist das Hauen die Sache der Reiter und das Stechen das der Infanterie.

Zitat:
Der Faustschild ist dann wiederum zentriert auf den Gegner gerichtet.
So ist es meist auch bei den Darstellungen (Hopliten-/Galdiatorenkampf) aus der Antike.
Dann schau dir mal Figur 30 auf http://www.chivalrybookshelf.com/tit.../SPADA2_64.jpg an
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