Erstmals möchte ich anmerken, warum überhaupt versucht wird meiner Sichtweise etwas hinzuzufügen. (Am Anfang stand deutlich dran: aus meiner Sicht

).
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Also bei der Reinheit Heutiger Stähle, ist Schmieden vollkommen unnötig, um ein brauchbares Schwert Herzustellen!!!
Im gegenteil! Wer das Schmieden und seine Themperaturen nicht beherscht, fügt dem Stahl mehr schaden zu, als dass er ihm gut tut.
Zum einen wird das Gefühge durch falsche Themperatur sehr Krobkörnig, dann wird meist der Stahl an der Oberfläche entkohlt usw.
Schmieden ist eine schöne Sache und eine materialspahrende Methode Metall in die Form zu bekommen, aber geschliffene Klingen stehen ihnen in nichts nach. Solange nicht auf die äußere Erscheinung, wie Damast, wert gelegt wird.
Das wichtigste Ist die Materialwahl (kein rostfreier Stahl)und die Wärmebehandlung!!!
Wenn die Stimmt, dann macht schmieden oder schleifen keinen unterschied!
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Wo liegt das Problem ? Gerade deswegen unterscheidet man zwischen geschmiedeten (traditionellen) und nicht-geschmiedeten(modernen) Schwertern.
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Die Länge des katana sowie des tsuka sollte sich vor allem nach dem Träger richten. Wer antike Klingen gesehen hat, der weiß, dass es ziemlich lange wakizashi gibt ebenso wie recht kleine katana, je nach Periode, Körpergröße des Beistzers etc.
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Gerade das wollte ich mit der Längenangabe betonen -_-. Die meisten Schwertbesitzer empfinden eine Länge von 100 cm als optimal. Zudem wird es nur wenige Käufer geben, die das Geld für ein Katana aus z.B. der Sengoku-Periode aufbringen könnten.
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Aufgrund dessen, dass diese Dekorativ-Klingen meistens in saya aus Blech stecken, eignen sie sich nicht mal für iaido, da die saya in diesem Fall nur eine Art Blechhülle ist und sich kaum zum ordentlichen Zug des katana eignet.
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Dekorativklingen haben in 90% aller Fälle eine Saya aus (Sperr-)Holz mit Kunstlederüberzug. Die Koiguchis sind überwiegend aus elastischen Kunststoff anstatt aus Holz hergestellt. Außerdem lassen sich Katanas, meiner Erfahrung nach, hervorragend auch aus gut verarbeiteten Blechscheiden ziehen.
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Die Techniken des kenjutsu vermeiden ohnehin einen direkten Schneiden-Kontakt, sondern sind eher auf Ableiten der gegnerischen Klinge ausgelegt, nicht auf direkte Blocks, das ist Film-Unsinn.
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Wäre schön, wenn das alle wissen würden. Aber dass in einem Kampf der Zusammenstoß von Klingen vermieden werden kann, ist ebenso eine Wunschvorstellung.
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Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit in Deutschland reich erfahrungsgemäß eine Säuberung/Ölung pro Jahr, je nach Nutzung der Klinge. Die Überreste des alten Öls entfernt man aber nur mit Papier, das Uchiko enthält Polierpulver und halt vornehmlich die Funktion die Oberfläche der Klinge, die Polietur in Schuss zu halten. Zum Ölen eignet sich das traditionelle Nelkenöl, einfaches Kameilienöl reicht aber ebenfalls völlig aus und ist weniger teuer.
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Geringe Luftfeuchtigkeit in Deuschland ?
Seltsamerweise rosten bei uns alle nicht behandelten Eisenoberflächen und an nicht isolierten Wänden krabbelt schnell der Schimmel hoch. Ich weiß ja nicht wo ihr wohnt, bei uns in Bayern ist die Luftfeuchtigkeit oft höher als erwünscht.
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Wie schon weiter oben gesagt, die Grifflänge und Dicke richtet sich immer nach dem Träger, wenn man es genau nimmt. Der traditionell durchschnittlich kleine Japaner des Mittelalters hatte ziemlich winzige Hände, was man besonders an alten Tanto-Griffen sehen kann, die beim durchschnittlichen Mitteleuropäer in der Hand verschwinden. Es gab auch Schwerter mit enorm langer tsuka, aber diese richteten sich wie gesagt immer nahc den körerplichen Ausmaßen und auch dem Geschmack des Trägers einer Waffe.
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Meine Angaben sind gerade für einen Durchschnittseuropäer ausgelegt, der sich ein Katana zulegen möchte.
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So rasiermesserscharf, wie man im Mythos die katana glaubt, müssen sie gar nicht sein. Bei bevorstehenden Duellen gab es viele Samurai, die ihre Klinge in Poliersteinen "erblinden" ließen, sprich sie machten die Klinge damit etwas stumpfer, da eine zu scharfe und damit zu feine Schneide im Kampf viel schneller Scharten davonträgt.
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Du widersprichst dir zum Teil selbst, wenn du vorher schreibst, dass der direkte Schwertkontakt vermieden werden müsse.
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Bitte was wird an der Klinge lackiert???
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Normalerweise wird die Gesamte klingen vom "Hersteller" mit einem Hochglanzlack überzogen um das Aussehen zu verbessern. Man kann den Lack dran lassen, oder wegätzen und anschließend mit Pflegeöl behandeln.
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Die seppas (Unterlegscheiben) sollten sich immer von der tusba trennen lassen, auch wenn sie festsitzen. Im Regelfall ist es richtig, dass billige Produkte sich nur schwer ausienanderbauen lassen, da sie machinell gefertigt wurden. Normalerweise sollte der geübte Kenner ein katana aber mit einigen Handgriffen auseinandernehmen können. Das macht ja die Kunstfertigtkeit der japanischen Montierungen aus, dass sie augenscheinlich leicht gefertigt wurden, sich auch leicht auseinandernehmen lassen, aufgrund der präzisen Verarbeitung aber bombenfest sitzen und den Belastungen stand halten.
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Du hast mich einfach nicht verstanden. Manche Schwerter sind so billig hergestellt, dass es überhaupt keine Seppa gibt und die Einzelteile einfach zu gröberen Teilen zusammengeführt sind. Dass man drauf achten sollte, dass die Einzelteile auch wirklich einzeln sind, ist die Essenz meiner Aussage.
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Scheiden aus lackiertem Blech sind billiger Nonsens. Nur im 2. Weltkrieg steckten die Klingen in einer shin-gunto-Montierung mit einer Blechsaya, die dem europäischen Vorbild sowie der alten tachi-Montierung nachempfunden war. Diese hatten noch einige Qualität, was heutzutage bei billigen Deko-Schwertern als Blechsaya angeboten wird, entbehrt jeglichem Kommentar und ist historischer Unsinn. Die Japaner stellen ihre saya vornehmlich aus wiederstandsfähigem Magnolienholz her, da zerbröselt nichts so leicht, schon gar nicht nach nur einiger Zeit. Selbst bei antiken Klingen ist die Montierung der saya meist noch tauglich wiederverwendet zu werden. Erst nach zig Jahren des regelmäßigen rein und wieder herausziehens der Klinge nutzte sich die Innenseite der saya durch die Klinge ab. Die saya wurde so filligran gearbeitet, dass die Klinge perfekt hineinpasste, es durfte weder zu fest sitzen und schbaen, noch durfte sie darin locker herumschlackern. Auch diesen aspekt erfüllen Blechsaya nicht und sind daher ungeeignet.
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Du meinst zu Recht die antiken Schwerter, während ich auf die modernen abziele. Leider stellen viele "Hersteller" die Saya nicht nach einem originalen japanischen Vorbild, so lassen sich Sayas manchmal sogar zwischen den Fingern zusammendrücken.
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Erfahrungsgemäß sollte niemand mit einem katana auf eine Eisenstange schlagen oder ähnliches versuchen. Man sollte Schnitttest (tameshigiri) nur durchführen mit entsprechender Erfahrung und Übung und sich langsam an stärkere Objekte heranwagen. Dazu gehört allerdings weder ein Eichenbalken von 50cm Durchmesser, noch eine Metallstange o.ä. Im Regelfall sollte man Schnitttests nur unter Anleitung eines Könners durchführen, angefangen beim Durchshcneiden eine Zeitungsseite, über eine gerollte Tageszeitung bis hin zu gerollten Reisstrohmatten und ähnlich Übungsmitteln.
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Erfahrungsgemäß habe ich bereits ein Katana auf diese Weise zerstört

, ich wollte einfach wissen was es aushält, daher die Warnung ^^.
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Ich weiß jetzt nicht was du mit "Damaszener-Flecken" meinst, aber wenn du auf das Muster anspielst, dann hast du Recht im Unrecht, außerdem verwechselts du den Schweißdamast mit dem Kristalisationsdamast (am meisten als Wootz oder Pulat bekannt).
Mann zieht in der Regel, den Damast, aus den Stahl mit Säuren, das muss aber nicht unbediengt sein, durch natürliche Korusion kommt der Damast von selbst zum vorschein. Bei Wootz muss man sowieso sehr vorsichtig sein beim Ätzen. Das entstehende Muster hat mit der Hamon nichts zu tun, die Hamon ist eine Härtelinie, d.h. sie ensteht durch das Härten, und kann durch schleifen mit Steinen (Tradionell), oder auch Sandpapier, hervorgebracht werden. Wer sich aber diese Arbeit spahren will kann auch mit Säure nachhelfen.
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Ich glaube es ist nicht ganz klar, dass Hamon und die Damaszener-Flecken an sich etwas sehr ähnliches sind. Die Hamon ist quasi die sichtbare Abstufung der zähen und der harten Metallschichten an der Klinge. Das sind Damaszener-Flecken auch, bloß wesentlich exzessiver und an der gesamten Klinge sichtbar.
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Das Schmieden in verschiedenen Lagen ist beim katana notwendig, da du nur so den weicheren Klingenkern aus Weicheisen (shingane) und den härteren Klingenmantel aus Stahl (kawagane) inkl. gehärteter Schneide gewährleisten kannst. Dies ist zum Gebrauch des Schwertes insofern notwendig, da es von außen hart genug sein muss, um entsprechende Wirkung zu erzielen, von innen her aber flexibel genug sein muss, um der Gefahr vorzubeugen, dass es bricht. Eine Klinge aus reinem, hartem Stahl würde leicht brechen, eine nur aus Eisen sich leicht verbiegen. Dieses Prinzip gibt es bei Klingenwaffen schon seit Jahrhunderte, nicht nur in Japan war dies so, auch schon im Europa der Antike kannte man ähnliche Verfahren, um eine Klinge widerstandsfähiger zu machen. Um ein brauchbares Schwert herzustellen, braucht es sicherlich nicht den Aufwand eines Schmiedevorganges, aber dieses Verfahren macht sie widerstandsfähiger und brauchbarer vor allem im Einsatz gegen andere Schwerter und auch Rüstungen.
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Stimme ich voll zu. Ein Schwert muss geschmiedet werden, allein schon damit sein Kristallgitter an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich ist. Da ein Katana zum Rücken hin weicher ist, als zur Schneide, verbiegt es sich dementsprechend im Prozess des Härtens und erhält die typische Kurvenform. Natürlich kann der Schmied die Krümmung auch selbst kontrollieren.