Korrekt erkannt, wir reden aneinander vorbei.
Zitat:
Wenn du heute einen Japanischen Schmied fragst, warum er seine Schwerter in z.B. Kabuse aufbau schmiedet oder Hon Sanmai, wird er dir sagen das er dadurch das Teure Mandelmaterial Kawagane Spahrt.
Masamune hat einige seine Besten Schwerte nur aus Kawagane geschmiedet, bei einer Untersuchung seines Schwertes wurde festgestell das es aus über 4 Milionen Lagen Stahl bestand. er hatte also einen Ultra reinen Monostahl hergestellt. kein weicher Kern oder Rücken!
Diese hart, weich Kompination ist natürlich überall bekannt und macht völlig Sinn nach damaligen Standart und ergibt auch heute noch beste Ware.
Aber wenn ich nut ein Gutes Schwert will und nicht unbedingt 10.000€ hinlegen möchte, dann kann ich z. B. aus einem C60 Stahl durch Selektiver Härtung (schneide hart, rücken weich) ein wirklich gutes und manchen alten schwertern, weit überlegenes Schwert herstellen.
In Japan wurden Schwerter ebenso in Massen produziert wie wo anders auch, der einfache rollende Fleischklops von Soldat, hatte nur ein Minderwertiges Schwert zur verfügung und wurden ausdrücklich darauf hingewiesen sie nur gegen ungerüsstete Ziele ein zu setzten.
Ich will nicht an den alten Methoden rum meckern, von denen ich selber sehr fasziniert bin, sonst würde ich keine Messerschmieden oder Damst machen.
Aber wenn man gutes und günstiges haben will, und nicht unbediengt ein Orginal will, dann gibt es gute alternativen dafür.
Jedenfalls wird ein Moderner Stahl durch Fallten nicht besser und das hart, weich gefüge ist durch das Selegtivehärten mehr als ausreichend.
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Wir sollten dabei folgendes deffirenzieren:
1.) Ich habe beschrieben was eine Person heutzutage beachten soll, damit sie ein gutes Katana kaufen kann. Ich wiederhole ausdrücklich, dass ich nur beschrieb WELCHE Härtegrade ANGEBOTEN WERDEN. Ob man mit C60er Stahl ein besseres Schwert herstellen könnte, hab ich niemals behauptet bzw. bestritten. Am Ende wurde sehr kurz darauf hingewiesen, dass Damaststahl und Japanerstahl nicht dasselbe sind, wie man es manchmal zu hören bekommt.
2.) Aus irgendwelchem Grund kommt anschließend ein Beitrag, dass man durch homogenen Stahl heutzutage ein genauso gutes Schwert herstellen kann. DAS HALTE ICH FÜR DURCHAUS MÖGLICH, doch die Schwerthersteller (=NICHT ICH) verwenden leider nur drei oder vier verschiedene Stahlsorten, wo man es in jedem Sortiment zu sehen bekommt. Ebenso gehe ich von der Tatsache aus, dass das Katana erst durch das Faltschmiedeverfahren, dessen Schnitthaltigkeit so berühmt WURDE und das potenzielle Käufer gerade diese Eigenschaft zu schätzen wissen würde, geschweige denn, mit einem Schwert rumfuchteln zu wollen.
Es entsteht der Eindruck, dass ich mit Schwertschmieden gleichgesetzt werde und voller Überzeugung behaupte, dass japanischer Federstahl die beste Lösung ist. DEM IST NICHT SO.
3.) Die Längenmaße der Tsuka, der Nagasa, der Tsuba etc. habe ich aus persönlicher Erfahrung jahrelangen Umgangs mit dem Katana beschrieben. Bitte schreibt nicht nochmal, dass das falsch ist. Wie kann persönliche Erfahrung falsch sein?