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Alt 06-02-2006, 11:31
casdan casdan ist offline
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Registrierungsdatum: 06.02.2006
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Standard JEET KUNE TAO - alter/neuer Stil

hallo an alle,
ich bin zufällig über einen kommentar zu dem oben genannten stil von "günther heini" auf diese seite geraten. vor einigen jahren hat anscheinend einer eine anfrage in diesem board zu "jeet kune tao" in baden-baden gestellt.
hier ein link:

http://www.jeet-kune-tao.de/

alles über den werdegang von meister günther heini und seinem "kampfkunstinstitut".
er hat in der tat in der jugend mit WT und anderen stilen gearbeitet, bis er schließlich zu dem entschluss kam, dass die stile zu einseitig belastet sind und ihm nicht den nötigen freiraum zur entfalltung des "wirklich" wichtigen geben.
so entschloss er sich - das tun mittlerweile sehr viele - seinen eigenen stil zu kreieren, um fern ab von den gängigen methoden den kern zu erfassen und so einen nicht kopierten stil zu entwerfen.
er hat von den traditionen abstand genommen und das essentielle herausgefiltert, sodass alle stile in "jeet kune tao" zwar vertreten sind, aber zu einem eigenen kompletten stil geführt haben.

nach wie vor gilt - und deswegen wurde der stil an BRUCE LEE angelehnt -, dass jeder ANGRIFF und jede VERTEIDIGUNG gerechtfertigt sind und angewandt werden sollten, wenn es die Situation zulässt. Das waren schon immer die idee und das ziel von bruce lee gewesen (so auch von günther heini vertreten).
wenn du alles schöne und alles unnütze weglässt, was deine skulptur zwar durchaus besser erscheinen lässt, aber in keinster weise den inhalt der aussage aufwertet oder beeinträchtigt, so erhältst du das, worauf es ankommt.

einfachheit ist das ziel!
-wozu einen gesprungenen drehkick, wenn ein normaler kick ausreicht?
-wozu einen hebel anwenden, wenn ein einfacher schlag ausreicht?
-wozu in den infight gehen, wenn er genauso auf abstand gehalten werden kann und mit den beinen außer gefecht gesetzt werden kann?

so einfach ist das prinzip und so wird es im stil vertreten.

einen salto und einen flickflack und einen angetäuschten drehkick, der übergeht in einen fußfeger?! ist das nötig?

der reale kampf ist auf das mindeste beschränkt und muss nicht durch überflüssiges aufpoliert werden - es ist keiner da, der dich filmt!

ich hoffe, dass ihr die seite besucht und euch einen eindruck über günther heini verschafft.

jeder, der sich für die reale situation in einem kampf interessiert und eine kampfsportart erlernern möchte, sollte sich immer gedanken machen, wie es noch einfacher gehen würde seinen gegner unschädlich zu machen.

aber: im ernstfall bitte nicht den konflikt suchen.
dem konflikt aus dem weg gehen und leben lassen. keine unnötigen gefahren und verletzungen riskieren, nur um den stil anzuwenden und sich zu präsentieren.
einfachheit ist auch hier die beste lösung!!!

lg
casdan
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