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Alt 08-03-2006, 06:28
Armin Armin ist offline
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Kampfkunst: Yip Man Ving Tsun
 
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Guten morgen!

Eine Prüfung macht z. B. dann Sinn, wenn man seinen Sifu, z. B. weil er im Ausland wohnt, nur ein- oder zweimal im Jahr zu Gesicht bekommt.

Ebenso finde ich, dass Ausbilder, bevor sie unterrichten dürfen, ebenfalls einer Prüfung unterzogen werden sollten, Themen sollten Sachen sein wie Verständnis der Materie und logischerweise auch eine Art "Könnens-Nachweis", dazu dann aber auch der Nachweis, dass sie das, was sie unterrichten wollen auch tatsächlich unterrichten, d. h. erklären können.

Was nützt es, wenn man den "tollsten Klopper" als Lehrer hat, der Gute aber nicht die Zähne beim Erklären auseinander bekommt und man ihm alles aus der Nase ziehen muss? Eben.

Schülerprüfungen. Das ist halt so eine Sache. Bei Kindern ist es so, dass die Prüfungen eher Teil eines starken Anreizsystems sind. Die Kinder geben sich mehr Mühe und arbeiten härter.

Bei Erwachsenen ist es zum Teil ähnlich. Bloß dass Erwachsene eben ein bisschen intelligenter arbeiten - nachsehen, was für die Prüfung verlangt wird und nur das vorbereiten.

Eine sinnvolle Prüfung würde also auch den Zwang beinhalten, alles zu wiederholen. Nehmen wir mal als Beispiel eine Ving Tsun-Prüfung zu irgendeinem Level auf Holzpuppen-Niveau. Die Prüfung würde dann also Siu Nim Tao, Chum Kiu, Biu Dji und die Holzpuppe beinhalten. Dazu dann Einzelübungen wir Schrittarbeit, Fallschule (falls vorhanden), Einzeltechniken/Kombinationen, etc. Und halt alle Partnerübungen - Dan Chi, Lap Sao-Drill, Luk Sao, Poon Sao/Chi Sao/Chi Gerk - und die Anwendungen/Sparring.


Bis dann,

Armin.
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