Zitat:
|
Zitat von Alte Kampfkunst |
Ja, die Manusardi verwenden den Namen, da er in Italien sehr bekannt ist, für ihre Schule. Technisch gesehen unterscheiden sie sich jedoch sehr von der genuesischen Schule. Ähnlich wie Merendoni gleicht ihr Spazierstock dem akademischen Säbelfechten. Ihre Variante unterliegt noch etwas mehr dem französichen
la Cannes.
*** EDIT *** bitte nicht falsch verstehen, Manusardi hat sehr wohl mit Delfino trainiert. Seine Ausrichtung , also seine Entscheidung bzw. das was er gesehen hat und wie er es aufgefasst hat, sind eben fechterischer als das was ich sehen durfte*** EDIT ***
Der genuesische kurze Straßenstock oder gar der zweihändige Stock sind stattdessen weniger fechterischer Natur. Bei beiden handelt es sich in erster Linie um Schlagsysteme mit Schlägen, Guards und Paraden, die, da der Stock eben in Funktion und Material nicht dem Schwert gleicht, vom klassischen Fechten abweichen.
Ein alter genuesischer Satz in diesen bezug ist:
"
... ü baccö ü nu là ne fii ne punta, ü nu bögia ne ü tagia." ("ein Stock hat weder Schneide noch Spitze, drum sticht (hier ist der durchdringende Stich gemeint) und schneidet er auch nicht.")
Ciao
Roberto