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Alt 04-05-2006, 07:12
Mars Mars ist offline
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Grundsätzlich verhält es sich mit dieser Art von Training wie mit Pratzen- oder Boxsackarbeit, Tiefsprünge, etc.: Es trainiert die Schnellkraft.
Es werden zwei Systeme angesprochen:
1. Das Nervensystem (ZNS).
2. Das passive Sehnensystem, das die mechnische "Schockwelle" als"Energie" speichert.
Über den so genannten Dehnungsverkürzungszyklus wird somit Schnellkraft "abgespeichert." Dieser Effekt ist allerdings "vergänglich." Sobald das Training unterbrochen wird, wird auch die Konditionierung wegfallen und die Schnellkraft "schwinden." Nimmt man das Training wieder auf, kommt sie wieder. Daher sollten Wettkämpfer im Training diese Methode vor allem vor Wettkämpfen anwenden. Wegen der Ansprüche an die "Programmierung" des ZNS und die mögliche schlampige Ausführung ist es empfehlenswert, das Training möglichst ausgeruht zu beginnen und nicht bis zur Erschöpfung zu treiben (siehe Krafttrainings- und Fitness- FAQ zu Schnellkraft und Plyometrik).

Kraftausdauer bringt es nicht, weil es keine kontinuierliche Spannung gibt. Auch bringt es nicht viel besonders schwere Hämmer oder Stöcke zu nehmen. Entscheiden ist die Geschwindigkeit, mit auf den Widerstand (der kann ruhig etwas "massiv" aberf nachgiebig sein) getroffen wird. Entscheidend sollte sein, auch die Bewegungen zu trainieren, die man auch braucht. Ein Boxer kann evt. etwas Hüft-Explosiv-Kraft vom "Hammerschwingen" gewinnen. Aber da tut es ein Boxsack auch.

Methodisch würde ich wie am Boxsack oder an Pratzen arbeiten, wenn man harte Einzeltechniken trainiert. Pyramiden, kurze Sets mit voller Kraft, etc.

Gruß
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