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Alt 08-05-2006, 12:20
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handpratze handpratze ist offline
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Zitat:
Zitat von F-factory
Bei den Schulen, die dem IKMF angeschlossen sind, wird zumindest ein "Mindeststandard" verlangt, daß heißt Instruktor kann nur werden, wer schon vorher eine hohe Graduierung (Schwarz/Dan/oder ähnliches) in einer KK mit Schwerpunkt Boxen/Kicken hat. Dann gibt es 28 Tage lang (a 8 Stunden pro Tag) den Lehrgang, meißt in drei Blöcken.
Es gibt auch regelmässig Weiterbildungen mit israelischen Instruktoren.
Halte ich auch für sinnvoll da der Instruktor-Kurs ja schon ziemlich kurz ist.
Wir sind zwar nicht der IKMF angehörig (soweit mir bekannt ist, vielleicht wirds ja noch ), aber unsere Instruktoren müssen einerseits KS/KK-Erfahrung haben und andererseits das komplette Ausbildungssystem (Dauer im Jahresbereich) samt psychologischer und didaktischer Ausbildung durchlaufen

Beim Training selbst sehe ich die Herausforderung weniger im Erlernen der Techniken, eher darin den von dir erwähnten "Aggressionsschalter" herauszubilden, Schnelligkeit und Biß zu erreichen (also nicht der bekannte Effekt "äääh wie ging das denn nun...") und ein konsequentes Vorgehen in einer realen SV-Situation durchzuziehen. Diese Faktoren hängen dann doch stark vom Schüler ab, der eine hat von Haus aus kein Problem damit hat, auf einen Angreifer hinzukloppen, wogegen der andere eher zögerlich ist. Ein paar Monate Training 2-3x pro Woche sind da glaube ich keine Fehleinschätzung, um einen brauchbaren Status zu erreichen.

Von den Techniken her finde ich es wichtig, daß der Trainierende nicht versucht, die Bewegung/Körperhaltung krampfhaft 1:1 nachzumachen, sondern sie seinem eigenen Bewegungsbild anpasst, v.a. was grundlegende Dinge wie zB die Ready-Position angeht (hier arbeitet man gerne mal mit Schrittarbeit mit geschlossenen Augen, und der Instruktor gibt nen kräftigen Schubser ... da sieht man dann wer den Bogen raushat )
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