Ju-Jutsu deckt alle Distanzen ab, würd ich sagen.
Was die Notwendigkeit der Vollständigkeit angeht, hat sich meine Meinung kürzlich ziemlich geändert. Ich bin nun der Ansicht, dass jede Kampfausbildung einem irgendwie weiterhelfen kann. Sicherlich ist es hilfreich, wenn ich alles abdecke, aber man kann sich auch sehr gut verteidigen wenn man eine
KK/
KS/
SV macht, in der es keinen Bodenkampf gibt. Andersrum kann man als Grappler den Vorteil nutzen, dass die meisten Leute, die man auf der Straße antrifft, keinen Plan von Grappling haben. Nur sollten man dann vielleicht einigermaßen gut in Treffermeidung sein...
Natürlich gibt es wieder das meiner Meinung nach berechtigte Argument, dass der Bodenkampf für die
SV ne ungünstige Distanz ist, da viele Leute dann Freunde haben, die fleißig drauftreten. Allerdings könnte man diese abschrecken, indem man droht, dem Gegner das Genick zu brechen. Das muss man dann auch wirklich ausstrahlen und das kann nicht jeder.
Aber im Endeffekt kann man glaube ich sagen, dass einem alles irgendwie helfen kann, selbst wenn einem dann für die Situation das allerbeste fehlt. Man kann schließlich nicht alles trainieren (jedenfalls können es die meisten nicht). Die beste
SV ist sowieso immer noch der 400 Meter Lauf...