Tja, vom eigentlichen Anfangsthema haben wir uns ja doch ganz schön entfernt. Wenn ich dem hin und her der letzten Postings nun noch so richtig folgen kann, sind wir ja nun doch bei der Frage
welches nun das bessere oder vorteilhaftere System ist angelangt.
Positiv finde ich auf jeden Fall die Aussage, daß die Wahl des Stiles vorrangig von persönlichen Vorlieben und Abneigungen abhängt. Korrekt. Der eine hat die Stärken, jener diese Schwächen, der eine will mit seinem Training erreichen, daß er ein effektiver Kämpfer werden will, der andere hat evtl. eine Situation erlebt, der er nicht gewachsen war und möchte beim nächsten Mal vorbereitet sein. (Es soll sogar Leute geben, die nur irgendwelche Programme und Titel durchlaufen, um dick Kohle zu schäffeln!)
Wieso spricht JKDBerlin einerseits von Diskussion der Theorie, schreibt dann aber plötzlich was von einer Einladung zum freien Sparring oder Privattraining. Einladung oder Herausforderung?
Nehme wir mal das menschlich Positive 'Einladung' an. Doch selbst wenn nicht, nicht jeder Sieg beweist, daß man recht hat. Selbst Leuten wie B.Lee waren Grenzen gesetzt. Seine außergewöhnliche Klasse keine Frage. Aber gewisse körperliche Attribute gepaart mit entsprechendem Training, sind nunmal, ab einem gewissen Unterschiedsgrad, überzeugend.
Das soll jetzt nicht heißen, daß ich hier irgend eine Person für besser oder schlechter halte (denk nur JKDBerlin, wir anderen sind auch nicht ganz faul und arbeiten doch schon recht lange und recht hart an uns), aber wenn wir gleich jeden körperlich von unserer Meinung überzeugen wollen, hätten wir sehr bald Mord und Totschlag. Konzept bedeutet auch Theorie. Diese müssen auch verbal klar erläuterbar sein.
Schöne Grüße |