Nabend,
die Haltung der Faust oder der Hand im allgemeinen ist so alt wie die Kampfkunst selber, sie ist weder eine Erfindung des
WT, noch die einer anderen modernen Kampfsportart.
Ich betreibe Karate-Dô und auch wir benutzen die vertikale Fauststellung.
Meiner Ansicht nach ist es völlig Situationabhängig welche Faust die bessere Waffe ist. Zudem gibt es noch weitere Fausthaltungen wie bespielsweise die diagonal verlaufende Fausthaltung. Kennt man sich in der Anatomie des Menschen aus wird man auch begreifen wieso dies u.a. vom Vorteil sein kann.
Was BigBen schreibt ist demzufolge "meiner Ansicht nach" nur bedingt richtig, denn Kime kann ich auch in anderen Fausthaltungen aufbauen und hat nichts mit der Drehung der Faust zu tun.
Zunächst sollte man sich darüber im klaren sein welches Ziel man mit "seiner Waffe" erreichen möchte. Zu den Fausthaltungen kommen dann noch die verschiedenen Fauststellungen Ikken-Ken etc.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass man zur Stärkung seines Schlages bzw. bessern Aufbau von Kime am allerbesten am Makiwara trainiert. Alternativen wären da noch Pratzen, Punchingball und Sandsack. Im traditionellen Karate-Dô ist man allerdings mit einem Makiwara besser bedient.
Viele Grüße