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Zitat von creep Das heißt: Familie, Alltag und Berufsleben ... Alter, Ruhestand und Tod.
Ich unterscheide zwischen Freizeitbeschäftigung und Anforderungen, die das Leben an mich stellt. Diese werden immer größer. Dadurch werden andere Sachen immer kleiner. Meine Energie wird an anderer Stelle benötigt.
Seit ich mich mit Kämpfen nicht mehr so sehr beschäftige, fühle ich mich weniger bedroht. Seit ich keine Klinge mehr mit mir führe, habe ich weniger Sorge sie einsetzen zu müssen.
Frust, den ich habe, muss ich nicht auf andere übertragen. Auch wenn ich es doch tue, erkenne ich die Sinnlosigkeit.
Will sagen, ich muss nicht zwingend auf andere einwirken, an denen mir was nicht passt. Meinen persönlichen Umgang mit dem Problem des anderen muss ich finden - ohne sein Problem lösen zu wollen ...!
Ich schweife ab. |
Sehr gut dargelegt, Respekt...
Hat vielleicht auch was mit Erwachsenwerden zu tun (etwas, das manche auch erst mit 55 +-x erreichen - ist keine Frage des Alters...).
Beste Grüße
Sun