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Alt 18-12-2006, 13:55
WNCHT WNCHT ist offline
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 18.12.2006
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Die Schwarzen Anzüge zeigen, dass Bujinkan kein reiner Indoor sondern auch ein Outdoor System ist.
An Straßentauglichkeit zu zweifeln, bei einem System dass aus einer Zeit blutiger Schlachten und tödlicher Duelle stammt ist absurd. Gerade damals hatten die Menschen keine Zeit für sinnlose Techniken. Was nichts getaugt hat ist mit seinem Anwender gefallen. Kampfkünste wie die Togakure haben sich über Generationen entwickelt, bevor die Schule überhaupt einen Namen bekam. Glücklicherweise leben wir in einer anderen Zeit, allerdings kann heutzutage auch jeder der ein paar Jahre trainiert ein System erfinden und sich Großmeister nennen ohne befürchten zu müssen in eine Schlacht oder ein Duell zu geraten.
Alles sind damals Geheimtechniken gewesen. Es muss das Prinzip von Kihon Kuden und Henka verstanden sein um eine praktische Anwendung zu beherrschen. Obwohl Hatsumi es immer und immer wieder predigt können es nur die wenigsten. Daher sagen wir auch Kampfkunst, da es eine Kunst ist aus einem Prinzip (der Kihon) eine optimale, der Situation angepasste Henka entstehen zu lassen. Dies erfordert viel Gefühl und Kreativität - die Grundlagen jeder Kunst (wie ein Jazzmusiker einfach ohne Noten herum-spielt). Aber nicht jeder kann ein Picasso oder Mozart sein.
Die Grundlage ist auch hier Ukemi. Aber Richtig ist auch, dass sich diejenigen am leichteste im Bujinkan tun, die Erfahrung und Grundlagen von anderen Systemen (siehe Hatsumi, mehrfacher Danträger im Karate Judo Boxkenntnisse, Kobudo, Aikido, war sogar Fußballspieler, dies zeigt, dass er eine umfassende Fitness mitgebracht hat.) und z.T. von realen Konfrontationen mitbringen (mir ist allerdings keine reale Konfrontation von Hatsumi bekannt - vielleicht euch?).
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