Nun ja, sicherlich kann man über Statistiken auch irgendwo trefflich streiten (wie schon ein prominenter britischer Staatsmann sagte: "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht eigenhändig gefälscht habe.")...
Ich finde es allerdings bezeichnend, daß in praktisch allen Bundesstaaten, in denen der Waffenkauf für nicht vorbestrafte, unbescholtene Bürger erleichtert wurde, die Einbruchs- und Raubüberfallszahlen erkennbar sanken.
Insofern muß ich doc faust zustimmen.
Ein ähnliches
Phänomen in umgekehrter Richtung konnten wir ja nun in den letzten Jahren in Großbritannien erleben...
Ich will an dieser Stelle gerne zugeben, daß ich vor nicht allzulanger Zeit privatem Waffenbesitz auch recht skeptisch gegenüber stand.
Ich habe meine Meinung diesbezüglich geändert, als ich mir irgendwann mal folgende Tatsache bewußt machte:
1. Besitzer von legalen, registrierten Waffen stellen keine Gefahr dar, denn
2. die überwiegende Masse aller Straftaten wird durch Wiederholungstäter begangen, die aufgrund ihres Vorstrafenregisters ohnehin in keinem Staat (auch nicht in den USA) die Möglichkeit zum legalen Waffenerwerb haben.
3. Daraus folgt, daß ein restriktives Waffenrecht schlicht und einfach die Falschen trifft, nämlich Jäger, Sportschützen und Leute, die sich um ihre persönliche Sicherheit Sorgen machen.
Ich denke, daß dieser Einwand unabhängig von Zahlen oder Statistiken Gültigkeit besitzt.
Grüße,
Harald