Zitat:
Zitat von kmzh Tatsächlich gibt es immer mehr Krav Maga Organisationen.
Wichtig scheint mir aber, dass man die Qualität hinter der Organisation sieht, d.h. Aufbau, Verbandstrukturen, Ausbildungsmöglichkeiten, Instruktorenkurse etc.
Für mich ist nicht wichtig, ob jetzt da eine Verbindung nach Israel gibt. Sind wir (Instruktoren) doch mal ehrlich. Hat man verstanden was Krav Maga ist, kann man mit seinen Erfahrungen es weiterentwickeln und zwar auf die Geo-politische-Gesellschaft in der wir leben. |
Dem kann ich bedingt zustimmen. Ergänzend ist die Glaubhaftigkeit des Trainers zu benennen. Wenig authentisch kommt es bei den TeilnehmerInnen an, wenn Gesagtes nicht gelebt wird. Die Leute wollen sehen, was man selbst umsetzen kann. Und diese Messlatte ist auf Dauer unüberwindbar!
Der Kontakt nach Israel ist nicht zwingend notwendig. Ich finde es sinnvoll in regelmäßigen Abständen einen Gasttrainer einzuladen, der die Instructoren auf dem Laufenden hält. Ich habe letztes Jahr in der Schweiz Gabi Michaeli kennengelernt und ihn sehr Karate-lastig erlebt.
Viel wichtiger ist der Beibehalt der einfach lernbaren und umsetzbaren Vorgehensweisen. In diversen Marketing-Gags wird der Versuch getartet eine Weiterentwicklung zu verkaufen. Dabei entstehen jedoch nur Kompromisse. Als Bsp. finde ich passend den Begriff "Krav Maga Freefight". Das ist aus meiner Sicht ein Widerspruch in sich. Hier wird eine reine
SV mit einem reinen Sport gemischt.
Als Trainer richte ich mich nach dem Schwächsten und ermögliche diesem sein eigenes "Notfallpaket", das er auch anwenden kann.
Zur Ergänzung der Organisationen in Deutschland ist die Krav Maga Union hinzu gekommen. Wir haben unsere Ausbildungsstrukturen für werdende Instructoren so hoch geschraubt, dass ein Umgehen oder h.c. Vergaben nicht möglich sind.
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Beste Grüße
Bo