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Alt 14-02-2007, 19:43
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bechtie bechtie ist offline
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Kampfkunst: Krav Maga, Ju-Jutsu
 
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Zitat:
Zitat von Bogac Beitrag anzeigen
Ergänzend ist die Glaubhaftigkeit des Trainers zu benennen. Wenig authentisch kommt es bei den TeilnehmerInnen an, wenn Gesagtes nicht gelebt wird. Die Leute wollen sehen, was man selbst umsetzen kann. Und diese Messlatte ist auf Dauer unüberwindbar!
Das ist natürlich richtig.

Zitat:
Zitat von Bogac Beitrag anzeigen
Der Kontakt nach Israel ist nicht zwingend notwendig.
Nun ja, da verhält es sich natürlich so: Wer Kontakt zu Israel hat, hält für ihn unabdingbar. Wer keinen hat, findet präsentable Gründe, warum man ihn nicht braucht ;-)

Für mich persönlich gilt: Ich bin schon etwas länger dabei, führe meine Schule schon etwas länger, sie ist gut etabliert. Ich wäre also rein theoretisch dazu in der Lage, mich zu verselbständigen - und bin dennoch der Meinung, dass ich von den israelischen Instructors noch sehr viel erfahren und lernen kann. Ich freue mich auf jedes Treffen, jede Aus-, Fort- und Weiterbildung und habe da immer mehr mitgenommen, auch an Inspiration und "Spirit", als mir ohne "Israel-Connect" wohl möglich wäre. Zumindest glaube ich das. Mir jedenfalls würde wichtiger Input fehlen.
Ich selbst bin nie in einem Krieg gewesen und möchte in Zukunft auch gerne drauf verzichten; aber wenn mir einer der Isi-Instructors eine bestimmte Technik und deren Details vor dem Hintergrund persönlicher Einsatzerfahrungen darlegt und nahebringt, hat das für mich einfach eine Bedeutung.

Und ein ganz konkretes Beispiel obendrein:
Im Polizeibereich der IKMF werden Techniken zum schonenden Abtransport von Demonstranten gelehrt. Diese wurde im Zusammenhang der Räumung des Gaza-Streifens entwickelt. Wer sich der Angelegenheit noch bewusst ist, wird sich vielleicht erinnern, dass die israelischen Siedler dort in der Öffentlichkeit, dem Militär und bei maßgeblichen Politikern große Sympathien genossen. Scharon musste das "durchboxen", durfte aber nicht mehr Leute verprellen als er ohnehin schon hatte - und auf der Einsatzebene vor Ort wirkte sich das so aus, dass die eingesetzten Räumungskräfte sich nicht unter hartem Schlagstock-, Pfefferspray-, Wasserwerfer-Einsatz etc. durchsetzen konnten. Sondern die Protestierer, die sich untergehakt, aneinandergekettet etc hatten möglichst sanft und ohne große Gewalteinwirkung unter den Augen der örtlichen wie Welt-Presse abtransportieren mussten.
Dafür wurden außer deeskalatorischen, psychologischen und verbalen Mitteln bestimmte Eingriffstechniken angewandt - und wir haben diese bei entsprechenden Fortbildungen im nahen europäischen Ausland weitervermittelt bekommen. Sozusagen frisch serviert ;-)

Das ist gewiss ein gewissermaßen exotisches Beispiel. Es soll auch nur als Beleg dienen, was ich meine.
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Krav-Maga-Instructor (IKMF, Imi-System), 3. Dan Ju-Jutsu (DJJV)
www.krav-maga-frankfurt.de
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