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an das "ideale System Krav Maga" (falls das Kommentar meinem golt) denke ich eigentlich nicht.
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Nein, ich habe nur dein Statement als Aufhänger benutzt, um etwas zu sagen, was meiner Meinung nach in diesem Kontext erwähnt werden sollte.
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Wenn jeder sich seine eigene Suppe kocht, ist das für die einzelnen Personen möglicherweise gut umsetzbar, es wird jedoch schwierig ein System so zu vermitteln.
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Da stimme ich dir zu. Wenn ein
SV Instruktor es seinem Schüler ermöglichen will, das System auf individuelle Gegebenheiten zu optimieren (was meines Erachtens gerade in der
SV zwingend notwendig ist), dann muss er in der Lage sein, Variationsmöglichkeiten zu bieten. D.h. es werden deutlich höhere Anforderungen an den Instruktor gestellt, als bei einem System, welches für alle die einzig wahre Universallösung propagiert.
Der Instruktor muss in der Lage sein, Sachverhalte so differenziert zu unterrichten, dass Anpassungen möglich sind, auch wenn diese Anpassungen nicht denen entsprechen, die er (der Instruktor) persönlich für sich durchgeführt hat.
D.h. wenn ein Krav Maga Trainer „karatelastig“ ist, weil er für sich damit in der Umsetzung gute Erfahrungen gemacht hat, dann kann er diese Vorgehensweise seinen Schülern durchaus optional anbieten. Ein karatelastiges Vorgehen bedeutet nicht automatisch, dass diese Person ein schlechter
KM Instruktor ist. In der Tat haben auch viele der führenden Instruktoren, gerade auch im Bereich der Sicherheitskräfte, noch Erfahrungen in anderen Systemen, was man ihrem
KM durchaus ansieht. Trotzdem sind sie gute
KM Instruktoren.
Problematisch wird es erst, wenn z.B. der karatelastige (setz jede
KK ein, die du willst) Instruktor seine Interpretation zum einzigen Weg erhebt und von seinen Schülern abverlangt, dass seine individuelle Lösung für alle verbindlich umzusetzen ist. Dann wird aus der Option ein Zwang und dann betreibt man Kampfkunst und nicht mehr Selbstverteidigung.
Zusammengefasst bedeutet dies, dass ein Instruktor, der seinen Schülern eine individuelle Anpassung ermöglichen will, deutlich mehr können muss, als das Abspulen eines Standardprogramms. Aber genau dies macht einen guten Instruktor aus.
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Ab einem gewissen Level der Individuen (zum Beispiel bei ausgebildeten Sicherheitskräften) ist die Effektivität der Umsetzbarkeit natürlich im Vordergrund.
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Na ja ich denke, wenn ich Leute in
SV unterrichte, dann hat das auch was mit Verantwortung zu tun. Wenn sich jemand im Ernstfall auf sein System verlassen muss, dann ist die Effektivität der Umsetzbarkeit das oberste Kriterium ungeachtet dessen, auf welchem Level sich der Trainierende befindet.
Wenn ich dagegen
KK unterrichte, dann kann ich natürlich auch andere Schwerpunkte setzen, z.B. die Schönheit der Bewegung.
Ich für meinen Teil unterrichte
SV!
Gruß Ralf