Thema: Straßenkampf
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Alt 11-04-2007, 14:30
Kirmesboxer Kirmesboxer ist offline
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Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 10.04.2007
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Standard Och nä

AN TomK1412:

Oh je jetzt mischen sich schon die Düsseldorfer hier ein....

Nun zu Deinem etwas hilflosen Versuch mich hier irgendwie rhetorisch in eine Ecke drängen zu wollen:

Du schreibst:

Zitat:
Gut, ich auch!
Wo steht das?
Im Beitrag von Rain-Man steht, dass er basierend auf den Grundlagen und Prinzipien aus den genannten Stilen ein Seminar zum Thema "Grappling im Straßenkampf" veranstaltet. Ich gehe daher davon aus, dass er nicht nur die Grundlagen sondern auch DIE Prinzipien der genannten Kampfkünste kennt, sondern diese auch verinnerlicht hat UND auch noch umsetzen kann... er also nichts anderes als ein MEISTER der jeweiligen Künste ist. Mir sind genügend Leute bekannt, die über ein Jahrzehnt versuchen die Prinzipien z.B. den Wing Chun zu verinnerlichen und auch umzusetzen... Darüber hinaus bietet er Techniken für den "Straßenkampf" an, also muss das was er da zeigt in zahllosen "Kämpfen" doch auch erprobt sein....

Zitat:
Viele zum Teil berechtigte Fragen. Nur steht dort nicht dass er Sie beherrscht. Es steht dort etwas von auf Basis und Prinzipien und Grundlagen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Außerdem heißt es IoMA... Ob der "Mann" Vollkontakterfahrung hat, fragst Du Ihn am besten selber. Den Klammernachsatz hättest Du Dir bei einem ernsthaften interesse sparen können. Auch die letzte Frage stellst Du Ihm am besten selber...
LACH! Zum einen war er gerade nicht vor Ort, als mich die Lust auf Antworten plagte. Zum anderen finde ich die Fragen wirklich durchaus berechtigt: Wenn ich "etwas" qualitativ vermitteln will, dann muss ich das Vermittelte doch auch beherrschen... Für mich hängen "Straßenkampfvorbereitung" und "Vollkontakt-Training" zusammen. Frag einen Nicht-Kontaktler mal nach seinem ersten Sparringserlebnis mit einem Vollkontaktler....Ich glaube, Erfahrungen im Vollkontakt sind immens wichtige Voraussetzungen für den "Straßenkampf"...(Was auch immer das genau sein soll).. Und frag das Opfer eines schweren Raubüberfalles mal nach seinen Erfahrungen mit einem zu allem entschlossenen Täter.

Ob IOMA oder IMAO oder OMA ist eigentlich wurscht... mich interessiert wer oder was das ist....googlen hilft hier leider auch nicht weiter.

Zitat:
Also als Student mußte ich zum Beispiel Geld verdienen um das Studium zu finanzieren (kein Bafög und nichts von zu Hause). Ich kenne z. B. (Ex-)Studenten, die sich Ihr Geld als Türsteher und als Sicherheitskräfte bei Veranstalltungen verdienen bzw. verdient haben---> Bekanntes Bsp. Andreas Schmidt... Die anderen Fragen erübrigen sich...
Ja Andreas ist ein fitter Typ, von dem ich auch ne Menge halte! Du hast auch hier wieder die Pointe nicht gerafft. Es ging mir nicht darum darzustellen, dass Student-Sein und Straßenkampf sich zwingend ausschließen. Machen wir uns aber mal nichts vor: Der deutsche Durschnittsstudent verfügt über eine gute Schulbidlung, ein halbwegs intaktes Familienleben und das Privileg in eine Gegend groß zu werden, wo man nicht an jeder Straßenecke "abgezogen" wird. Der hat IMHO nicht soooo viele Straßenkämpofe in seinem Leben (ich meine jetzt nicht eine bischen Kloppen, weil irgendein Typ Deine Perle angeguckt hat)...

Zitat:
Das mit den sauber angewandten Grapplingangriffen mußt Du mir jetzt mal erklären. Was ist das in Deinen Augen, und warum sollen die opportun (überflüssig) sein?
Ich habe gerade hier die gegenteilige Erfahrung gemacht.
LACH! Also wenn Du schon daher klugscheißt, dann solltest Du Dich vorher lieber vergewissern, was Du da verzapfst... In meinem Duden steht jedenfalls hinter dem Begriff "opportun": passend, nützlich, angebracht, zweckmäßig...

Ich meinte das so: Grappling ist ne feine Sache und auch geil...im Kampf "Mann gegen Mann" teilweise auch ganz "opportun" ( )... Sobald Du Dich aber in freier Wildbahn bewegst, wo es keine feste Regeln gibt solltest Du aufpassen, dass Du Dich mit Grappling und vielleicht sogar Bodenkampf nicht vorschnell in eine taktisch unhaltbare Kampfposition begibst. Der Cage in den UFC ist leider nicht die Straße, da gibt ein paar mehr unkalkulierbare Faktoren als im Ring.

Zitat:
Woher weißt Du, ob er das nur im Dojo angewandt hat? Unterstellung?
Ich habe lediglich gesagt, dass die "Laborbedingungen" in einem Dojo nichts mit der skrupellosen Realität zu tun haben. Und dass sich ein echter Assi schon garnicht um so etwas schert. Wenn ein Hooligan oder sonst irgendso ein Freak es darauf anlegt, Dich platt zu hauen so ist ihm jedes Mittel recht.

Zitat:
Aha, es ist nicht böse gemeint, aber Du setzt Ihn herab (junger Mann?). Weißt Du wie alt er ist? Im Zweifel nein. Deinen zweiten Satz und den Rest des Textes interpretiere ich mal so, dass Du anzweifelst, dass man selbst von einem Deiner Meinung nach im "Straßenkampf" erprobten Kämpfer den "Straßenkampf" erlernen kann. Man kann also nicht von seinen Erfahrungen profitieren und diese auch in keinem Fall weitergeben.
Hhmm also jetzt fang hier nicht an zu heulen... wo ist denn "junger Mann" herabsetzend und beleidigend? Ich ging einfach davon aus, dass ein Student auch ein junger Mensch ist. Das will ich jedenfalls für ihn hoffen, dass er nicht noch 35 jahren oder so noch an der Uni eingeschrieben ist....

Deine Interpretation ist eher "läppsch" wie der Kölner zu sagen pflegt, denn ich hatte ja ausdrücklich geschrieben, dass wenn man etwas über "Straßenkampf" wissen will, man doch besser die Profis befragen sollte....

Zitat:
OK er schläft in der SpoHo und lebt da und kommt zwangsläufig natürlich auch aus Müngersdorf, weil er studiert ja da!? Realitätsverlust?
Nö, ich habe nur geschrieben, dass im piekfeinen Müngerdsorf und im wohlbehüteten Schoß der Uni kein "Straßenkampf" stattfindet, sondern an einschlägigen Orten, wo der der normal gebildete Mensch nur selten hinkommt.

Zitat:
Und was hat das jetzt damit zu tun? Heißt das nur jmd der aus besagten Vierteln kommt in den Boxclub, in ne Thaiboxschule oder in die Muckibude geht und dazu noch brutal ist, ist ein guter MMA- oder Straßenkämpfer? Oder meinst Du etwa Grappling sei für die Straße nicht geeignet? Realitätsverlust?
Nein, jemand aus besagten Vierteln, der zudem noch Kampfsport betreibt und milieubedingt brutaler ist wird in der Mehrzahl gegen den "Gentleman-Fighter" gewinnen. Natürlich ist Grappling ein gute Kampfmethode. (Interessanterweise trainieren aber 90% aller MMAfighter zusätzlich noch Muay thai...), aber der Realitätsverlust liegt eher bei Dir:

Gutes und hartes Kampfsporttraining ist eine gute Voraussetzung, um sich auch auf der Straße durchsetzen zu können, aber Du wirst dadurch nicht zu guten Fighter. Du gehörst wohl leider auch zu den Leuten, die nicht wirklich zwischen Training und Realität unterscheiden können. Ja ich glaube wirklich, ich würde im Straßenkampf auf den abgewichsten skrupellosen Drecksack wetten, wenn er gegen den durchtrainierten athletischen Gentleman-Fighter mit Grappling-Background antritt. Leider glauben immer noch viele Leute, dass sie mit ein bischen Grappling-Training so gut werden wie ihre Cagefight-Stars. Grappling ist gut, aber macht Dich gegen einen abgewichsten Typen nicht zum Super-Hero. Meine Meinung, steh ich zu...

Zitat:
Meine Kacke muss auch ab und an raus. Ich lasse Sie dann auf der Toilette...
Nä ist klar....sieht man ja hier....

Nix für ungut: Ein paar unangenehme Fragen dürfen ruhig mal gestellt werden.... Wir leben in einem freien Land, wo man seine Meinung kundtun darf.....

Geändert von Kirmesboxer (11-04-2007 um 14:40 Uhr).
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