Zitat:
Zitat von Marlone SAS Thread:
Es wird nicht die Illusion vermittelt, einen versierten Messerangriff unbeschadet
überstehen zu können, bei bestimmten Abwehrtechniken werden eigene Verletzungen, wie z.B. schwerste Handverwundungen in Kauf genommen...
Paul Vunak sag da:
Wenn man im kampf verletzt wird, ist nix mehr mit Kämpfen, da der Körper in einen schock zustand fällt. |
Korrekt das sagt er, habe ich eben nochmal angehört.
Aber ich stimme ihm in diesem Punkt nicht zu, und da bin ich nicht alleine mit
meiner Ansicht.
Es ist gültige Nahkampf-Lehrmeinung, dass ein Messer keine Stoppwirkung hat
und selbst tödlich nachwirkende Verwundungen nicht sofort kampfunfähig ma-
chen.
Das eine "einfache" Hand oder Armverletzung zum Schock führt ist aus medizi-
nischer Sicht möglich, aber alles andere als wahrscheinlich.
Erstrecht nicht bei einem ausgebildetem Messerkämpfer, der mental auf sehr
schwere Hand-und Armverwundungen als Teil eines Messerkampfs vorbereitet
ist.
Die enorme Adrenalinausschüttung bei einem Kampf auf Lebem und Tod verhin-
dert zudem in der Regel einen Kreislaufschock.
Erfahrungen aus Strassenkämpfen und militärischen Nahkampf widersprechen
dem guten Paul hier ziemlich deutlich.