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Aber du Du keinen persönlichen Kommentar dazu abgegeben hast, auch nicht sonderlich bereichernd.
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Hmm, ja ok.. liegt daran, dass ich nicht aktiv mit ihnen trainiert habe (hab hier meinen Trainer, mit dem ich mehr als zufrieden bin und will das Training nicht verkomplizieren, indem ich noch anderes mache).
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wie oft und wie lange trainieren da eigentlich die guten leute?
Wie lange geht ein Training? Wie ist es aufgebaut?
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Das ist wie auch in Deutschland unterschiedlich. Manche unterrichten nur noch, andere trainieren jeden Tag. Wieder andere trainieren nur selten, weil sie wegen ihrer Arbeit oder Familie zu wenig Zeit haben - sind aber trotzdem oft verdammt gut. .. Wohl als Kinder gut gedrillt worden *G* Kann man also nicht so allgemein sagen.
Auch die andern Fragen lassen sich nicht allgemein beantworten. Die meisten Trainingsession, die ich hatte, waren zwischen 3 und 6 Stunden, wobei 3-3,5 so Standart zu sein scheint, auch für reguläre Gruppen. (Allerdings Filipino-Time.. also +/-1 h)
Der Aufbau ist sehr stilabhängig. DeCampo JDC-IO, Balintawak, ... folgen oft einem Programm. Andere Stile wie KI haben ein Curriculum, trainieren aber nicht linear sondern eher schwerpunktartig.. ein paar Wochen dies, ein paar Wochen jenes. Wieder andere trainieren völlig frei mit Schwerpunkt auf Sparring.
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Ich würde ma gern wissen was anders ist als am Training in Deutschland und da. Ist das Training härter?
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Wenn du zum WEKAF-HQ oder zu Cacoy gehst, ist es wie in Deutschland.. Gruppenunterricht, vielleicht etwas intensiver, weil es mehr Trainer gibt.
Bei vielen anderen ist es aber schon dadurch anders, dass es 'intimer' ist... direktes Partnertraining mit dem Meister (auch wenn es Gruppentraining ist, dann halt in Turns), viel Sparring, viel individuelles Training, ...
Der Größte Unterschied ist aber, dass die Schwerpunkte anders gesetzt sind. Es wird viiiel mehr Wert auf Prinzipien statt Techniken gelegt (ok, jede
FMA-Schule in Deutschland sagt, sie unterrichtet Prinzipien, aber tatsächlich sieht westliches Training doch meist so aus, dass die Schüler die Techniken des Trainers kopieren statt wirklich zu verstehen was sie da machen) und es wird VIEL Wert darauf gelegt, ganzheitlich (wollte das Wort schon immer mal benutzen) zu trainieren. Ich meine, es ist eine Einheit von Footwork, Bodywork und schließlich den eigentlichen Techniken. Für die Filipinos bei den (mMn guten) Stilen ist das ganz natürlich, dass es zusammen gehört und nicht auseinandergefriemelt und analysiert wird.
Nehmen wir ein Beispiel.
Modern Arnis (egal ob in D oder hier) unterrichtet viele Techniken, und auch verschiedene Schrittformen. Cinco Teros oder Palis Palis haben bestimmte Schritte. Die sieht man aber nie, wenn die Modern Arnis Leute dann mal sparren oder 1-1 machen. Doce Pares ist auch so ein Stil. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es sich um Compositstile handelt und eben so auch von den Grossmeistern unterrichtet wird. (Keine Kritik.. ist besonders für Europäer auch viel einfacher zu verstehen, glaube ich.)
Gehst du zum KI, ist es ganz natürlich, dass bestimmte Schläge oder Parries mit bestimmten Schritten und Körperbewegungen einhergehen. Und wenn du dann Media Pluma oder Recta angelo oder sonstwas im Sparring siehst, gehört da eben ein Lutang oder Ekis Schritt dazu, im richtigen Winkel zum Angriff, ...
Und wenn der Angreifer etwas links von dir ist, dann machst du einen anderen Parry/Schritt als wenn er genau vor dir oder rechterhand von dir ist. Ohne nachzudenken. Ohne bewusst diesen Schritt 'auszuwählen' weil er einfach dazugehört und du es so gewohnt bist.
Es werden keine Techniken trainiert, "weil es sie gibt", sondern damit sie angewendet werden.
Just my 2 cents.. beruhend auf meinen Erfahrungen. Es gibt sicher auch solche Gruppen in Deutschland, aber hier ist es eben eher die Norm.