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  #31  
Alt 26-05-2009, 13:07
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: zZ JJ & Taekkyon
 
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Beiträge: 440
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Zitat:
Zitat von jindai moji
Capoeira ist sicher nicht die effektivste Kampfkunst. Hast du mal auf der Starße versucht, die ganzen Salti, Sprünge und was es sonst noch alles gibt, anzuwenden? Sicher, das sieht toll und effektiv aus, aber in Wirklichkeit ist das alles totaler Quatsch. Kaum jemand würde so etwas in einem echten Kampf auf der Straße anwenden. Wenn du etwas suchst, womit man sich effektiv verteidigen kann, lern´ Krav Maga, Muay Thai, und was es sonst noch so alles gibt...
ein absolutheitsanspruch ist schon quatsch.

auf der anderen seite: <capoeira-disclaimer>
capoeira beinhaltet mehr, als nur salti, sprünge und handstand. da sind neben ganz herkömmlichen tritten und SCHLÄGEN (ja die gibt es auch) auch hebel und würfe und ... drinne. <ende capoeira-disclaimer>
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  #32  
Alt 26-05-2009, 16:24
Benutzerbild von Klaus
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 12.230
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Übungen aus der "Drunken"-Abteilung waren in erster Linie Körpertraining mit Spannung und schwierigen Haltungen, und als solche funktionieren die sehr gut. Mit Kampf hat das NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun, Leute die so "gekämpft" haben waren Artisten - und haben auf Jahrmärkten für Geld ihr Können vorgeführt. Meiner Meinung nach haben Leute im Laufe der Zeit die ursprünglichen Akrobatikübungen mit Jahrmarkthampelei gründlich vermischt und machen heute einfach ihr Geld mit sowas. Betrunkenes Schwert, betrunkenes dies, betrunkenes das. Wer die ernsthaften Übungen macht erwirbt schon einiges an körperlich-motorischen Fähigkeiten, aber die Hampelei dabei nervt. Die Kampfmethode die eigentlich dazu gehört sieht so aus wie ein Boxer der extrem viel Meidbewegungen und exzentrische Bewegungen macht, siehe Artur Abraham gegen Velazco. Kein Mensch torkelt bei sowas rum, ausser den Jahrmarktskünstlern.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #33  
Alt 26-05-2009, 16:36
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 07.04.2009
Beiträge: 82
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Übungen aus der "Drunken"-Abteilung waren in erster Linie Körpertraining mit Spannung und schwierigen Haltungen, und als solche funktionieren die sehr gut. Mit Kampf hat das NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun, Leute die so "gekämpft" haben waren Artisten - und haben auf Jahrmärkten für Geld ihr Können vorgeführt. Meiner Meinung nach haben Leute im Laufe der Zeit die ursprünglichen Akrobatikübungen mit Jahrmarkthampelei gründlich vermischt und machen heute einfach ihr Geld mit sowas. Betrunkenes Schwert, betrunkenes dies, betrunkenes das. Wer die ernsthaften Übungen macht erwirbt schon einiges an körperlich-motorischen Fähigkeiten, aber die Hampelei dabei nervt. Die Kampfmethode die eigentlich dazu gehört sieht so aus wie ein Boxer der extrem viel Meidbewegungen und exzentrische Bewegungen macht, siehe Artur Abraham gegen Velazco. Kein Mensch torkelt bei sowas rum, ausser den Jahrmarktskünstlern.
DAs hört sich sehr gut an. Ich glaube damit kann sich jeder zufrieden geben.
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  #34  
Alt 30-05-2009, 19:15
Benutzerbild von jet_black
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kyokushinkai
 
Registrierungsdatum: 14.10.2008
Ort: 41812 Erkelenz
Alter: 24
Beiträge: 116
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Ich glaube, ich würde da auch mal gerne meinen Senf dazugeben.

Zitat:
Capoeira ist sicher nicht die effektivste Kampfkunst. Hast du mal auf der Starße versucht, die ganzen Salti, Sprünge und was es sonst noch alles gibt, anzuwenden? Sicher, das sieht toll und effektiv aus, aber in Wirklichkeit ist das alles totaler Quatsch. Kaum jemand würde so etwas in einem echten Kampf auf der Straße anwenden. Wenn du etwas suchst, womit man sich effektiv verteidigen kann, lern´ Krav Maga, Muay Thai, und was es sonst noch so alles gibt...
Sicher, jemand der Capoeira lernt, ist agiler als ein normaler Mensch. Aber das allein hilft nicht viel...
In einem Post über mir wurde eigentlich schon gut genug erklärt, dass Capoeira aus mehr als Salti und Akrobatik besteht. Vielmehr wird die Akrobatik auch nur in der Roda, dh. im freundlichen Spiel zwischen zwei Capoeira-Praktizierenden, angewandt um (was früher nötig war um es ausführen zu dürfen) die Kampfkunst als Tanz zu tarnen. Wie gesagt, das akrobatische dient praktisch zum verschleiern und nimmt man diesen "Deckmantel" mal komplett hinweg und setzt einen Capoeirista in eine kämpferische Auseinandersetzung, bleiben ihm eine Menge nützliche Anwendungen im Kampf zum Ausweichen und Angreifen.

Zitat:
Das Drunken Boxing basiert auch nicht darauf, sich zu besaufen, sondern darauf, das der Körper im betrunkenem Zustand entspannt ist. So Ähnlich ist es auch bei diesem Stil. Dort besäuft man sich nicht...
Da ist wohl ein Fehler in der Recherche aufgetaucht. Beim Drunken Boxing wird sich keineswegs (wie in diversen Filmen, z.b. von Jackie Chan, gezeigt) ange- oder betrunken, sondern der Sinn liegt darin, auszusehen als wäre man betrunken und somit kampfunfähig, doch mit raffinierten Manövern den Gegner doch zur Strecke zu bringen. "Erfunden" wurde diese Art zu kämpfen vor langer Zeit von Shaolin-Mönchen (Zeitraum leider nicht bekannt). Zu der Zeit herrschten diverse Wettkämpfe zwischen den Shaolin-Klöstern. Der Abt eines Klosters sagte seinen Schülern dass, wenn sie den Wettkampf gewinnen würden, sie ein riesiges, ein halbes Jahr andauerndes Fest feiern würden. Es kam, dass sie gewannen. Sie feierten, aßen und tranken. Währenddessen kam das andere Shaolin-Kloster auf sie zu und wollte Revanche für die Niederlage. Die Shaolin, die alle noch betrunken vom Feiern waren, erlitten eine peinliche Niederlage. Der Abt entschied, dass es so nicht weitergehen konnte und entwickelte kampfmethoden bei denen man so aussah, als sei man betrunken, in warheit jedoch stocknüchtern war. So wurde der Gegner in die Irre geführt indem er dachte die Shaolin seien betrunken, doch waren sie in Warheit alle Nüchtern und konnten sich wehren.

Jetzt lege ich meine Hand nicht für den 1000%igen Warheitsgehalt ins Feuer, aber mir scheint diese Begründung die plausibelste unter all den Legenden um "Zui Quan", a.k.a. Drunken Boxing. Und praktiziert wird diese Kampfkunst wie oben genannt völlig nüchtern, da der Sinn darin liegt, den Gegner mit vorgetäuschter Trunkenheit zu verwirren.

Das Zui Quan wird auch irgendwie erst seit "Drunken Boxing" als eigene Kampfkunst gesehen. Diese ist es aber nicht. Es werden in vielen verschiedenen Kung-Fu Stilen "betrunkene Formen" gelernt, die im jeweilen System integriert sind (ich glaube eine pro Stil). Diese ist denke ich dazu da, um die beim DB typischen Bewegungen die auch vorteilhafte für den jeweiligen Stil sind, zu Schulen.

So viel dazu (oben geschriebenes basiert darauf, was ich darüber zu wissen meine und garantiert keine hundertprozentige Sicherheit, sondern das für mich wahrscheinlich richtigste).

grüße,
jet_black

p.s.: Wen interessiert es eigentlich, ob eine Kampfkunst "die bessere" ist? Mir ist es doch egal ob jmd. sagt seine andere Kampfkunst sei die bessere und effektivere. Natürlich gibt es effektiveres als Capoeira, aber ich finde es eben auch effektiv und was viel wichtiger ist: Es macht mir einen Heidenspaß und das sollte bei der Wahl einer KK doch am wichtigsten sein, oder?

Geändert von jet_black (30-05-2009 um 19:18 Uhr).
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  #35  
Alt 30-05-2009, 20:16
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: KFM, Parkour
 
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Ort: Hamburg
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Beiträge: 642
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nicht eine kampfkunst ist besser als die andere, nur ein kämpfer kann besser sein als ein anderer....
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  #36  
Alt 30-05-2009, 21:43
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Kampfkunst: MMA, Grappling
 
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Beiträge: 490
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Übungen aus der "Drunken"-Abteilung waren in erster Linie Körpertraining mit Spannung und schwierigen Haltungen, und als solche funktionieren die sehr gut. Mit Kampf hat das NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun, Leute die so "gekämpft" haben waren Artisten - und haben auf Jahrmärkten für Geld ihr Können vorgeführt. Meiner Meinung nach haben Leute im Laufe der Zeit die ursprünglichen Akrobatikübungen mit Jahrmarkthampelei gründlich vermischt und machen heute einfach ihr Geld mit sowas. Betrunkenes Schwert, betrunkenes dies, betrunkenes das. Wer die ernsthaften Übungen macht erwirbt schon einiges an körperlich-motorischen Fähigkeiten, aber die Hampelei dabei nervt. Die Kampfmethode die eigentlich dazu gehört sieht so aus wie ein Boxer der extrem viel Meidbewegungen und exzentrische Bewegungen macht, siehe Artur Abraham gegen Velazco. Kein Mensch torkelt bei sowas rum, ausser den Jahrmarktskünstlern.

YouTube - Jackie Chan Drunken Master

Und er ist auch ein Jahrmarktskünstler ne ? XD
also wenn man das glauben würde, was im TV genau passiert, dann würde ich sagen: Warum ist Jackie so gut beim Kämpfen und kann alles so Profi mäßig ?

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  #37  
Alt 30-05-2009, 22:15
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Kampfkunst: Chinese Boxing
 
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Zitat:
Beim Drunken Boxing wird sich keineswegs (wie in diversen Filmen, z.b. von Jackie Chan, gezeigt) ange- oder betrunken
Ähm... Moment. Das habe ich auch niemals behauptet.
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  #38  
Alt 30-05-2009, 23:17
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"Adding a popular name to a quotation makes the quotation look more reliable" - Albert Einstein

Geändert von Aesop (30-05-2009 um 23:20 Uhr).
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  #39  
Alt 30-05-2009, 23:48
Benutzerbild von jet_black
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Kampfkunst: Kyokushinkai
 
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Zitat:
Ähm... Moment. Das habe ich auch niemals behauptet.
Da mag ich wohl etwas durcheinandergebracht haben. Tut mir leid. Auf dem Rest meines Postings bleibe ich jedoch bestehen. Also betreffend Capoeira und Akrobatik, sowie die Deklarierung von "Drunken Boxing" als eigene Kampfkunst (wobei oben nachzulesen ist, dass ich der Meinung bin, dass DB keine eigene Kampfkunst ist, sondern lediglich Formen in anderen KKs).
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  #40  
Alt 31-05-2009, 15:39
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Zitat:
Zitat von jet_black Beitrag anzeigen
In einem Post über mir wurde eigentlich schon gut genug erklärt, dass Capoeira aus mehr als Salti und Akrobatik besteht. Vielmehr wird die Akrobatik auch nur in der Roda, dh. im freundlichen Spiel zwischen zwei Capoeira-Praktizierenden, angewandt um (was früher nötig war um es ausführen zu dürfen) die Kampfkunst als Tanz zu tarnen. Wie gesagt, das akrobatische dient praktisch zum verschleiern und nimmt man diesen "Deckmantel" mal komplett hinweg und setzt einen Capoeirista in eine kämpferische Auseinandersetzung, bleiben ihm eine Menge nützliche Anwendungen im Kampf zum Ausweichen und Angreifen.
Genauso isses. Hat noch den positiven Nebeneffekt, dass die Akrobatik den Körper gut schult in Bezug auf Kraft, Agilität, Gleichgewicht....
Man kann auch einige Ausschmückungen in ziemlich harte Tritte "verwandeln", zB. ein Au Compasso... Aber im richtigen Fight würde ich auf sowas doch verzichten und mich auf die einfachen Tritte beschränken.
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  #41  
Alt 31-05-2009, 23:18
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Jap betrunken oder verraucht ist beim Kämpfen oder in Verteidigungssituationen von nachteil. Weil der Kopf dann etwas verschleiert ist. Ein Tunnelblick ist nicht gerade vom Vorteil. Jogador wieso nur die Beine? Du hast doch noch den Restlichen Körper oder andere hilfsmittel die sich in der Umgebung befinden. Nur auf die Beine beschränken könnte auch zum Nachteil werden oder wat?
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  #42  
Alt 31-05-2009, 23:26
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robb?endlich wieder da
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  #43  
Alt 31-05-2009, 23:30
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wieder on Board.auch dir ein hallo. hab nur ne Spam pause gemacht.

Geändert von Robb (31-05-2009 um 23:36 Uhr).
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  #44  
Alt 31-05-2009, 23:46
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Zitat:
Zitat von Robb Beitrag anzeigen
Jogador wieso nur die Beine? Du hast doch noch den Restlichen Körper oder andere hilfsmittel die sich in der Umgebung befinden. Nur auf die Beine beschränken könnte auch zum Nachteil werden oder wat?
Jepp, Klar!
Ich meinte eigentlich beim Treten auf einfache Tritte beschränken und keinen Parafuso o.ä. Klar, dass man Hände, Ellbogen, Kopf und was auch immer hilft mitbenutzen soll.
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  #45  
Alt 01-06-2009, 00:04
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Kampfkunst: -)
 
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Ich denk immer alle möglichkeiten ausnutzen aber dennoch angemessen und fair.
So ein Parafuso kann manchmal ganz schön Krass rüberkommen, wenn es funktioniert. So wie ein Salto und dann die gemeine oberschenkel Schere
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