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#1
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| Denn die Afrikanischen Tänze wurden ja auch unterdrückt, das heißt, es ergab wenig Sinn, wenn sie die Sklaven Capoeira als Tanz getarnt hatten. Was meint ihr dazu? |
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#2
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| Ja Nein Vielleicht Teilweise Wirst hier alles hören ![]() |
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#3
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| Ja und hinterher ist man genauso unwissend wie auch schon zuvor. PS: Komm mal eben on ![]() |
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#4
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| Süss das Pärchen, oder? Seid ihr wieder zusammen unterwegs, spammen? |
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#5
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| Hmm wurden die tänzer genauso unterdrückt wie die kampfsportler? |
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#6
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| nicht direkt, dies galt ja nur für sklaven und die durften keine kampfkunst ausüben oder andere rituale oder tänze.. aber da man capoeira früher als tanz getarnt hat, das aber prinzipel net geht, frag ich mich... wie wars dann? |
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#7
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| Eine klare Antwort wirst du alleine insofern nicht bekommen können, da es unklar ist, ob Capoeira seinen Ursprung wirklich in der Sklaverei hat - Die Überlieferungen aus der Zeit sind sehr vage. Ich vermute mal, dass die Verfolgung KK/KS bei den Sklaventreibern einen anderen Stellenwert hatte, als traditionelle Tänze, da diese 1. Eine unmittelbare Gefahr für den Sklaventreiber darstellen konnte 2. Die Arbeitsfähigkeit des Sklaven aufgrund von Verletzungen einschränken kann. Entsprechend "anders" dürften auch die Strafen dafür ausfallen. Kann aber auch sein, dass das alles gar nichts mit Sklaverei zu tun hat und sich die tänzerischen Elemente wegen des Verbots von einem ursprünglich kampfbetonterem Capoeira "auf der Straße" durchgesetzt haben. -> reine Denkansätze und kein Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. ![]() |
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#8
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| Rituale,tänze wurden aber trotz verbot praktiziert. Die sklaven hatten ihre eigene Religion, Cardomble, die sie auch mit ritualen und tänzen schon damals sicher ausgeübt haben. Später hat sich herumgesprochen das es im Amazonas einen Ort geben soll der von einem König , Ganga Zumba, beherrscht wurde zu dem die Sklaven flüchten konnten und wo halt der Widerstand ausgeübt wurde.Hier wurde denke ich schon Capoeira praktiziert und auch gegen das darmalige Militär angewendet.Dieser Ort nannte sich Palmares.Es kamen immer mehr Sklaven und es wurden immer mehr Hütten errichtet.Die haben jahrhunderte mehrere Angriffe des Militärs standgehalten.Als Ganga Zumba und seinem Volk die Freiheit gewährt , falls Sie sich ergeben würden, ein verlockendes Angebot, er schwach wurde kam eine neue Person namens Zumbi ins Spiel der Sympathie im Volk sammelte,weil er das Angebot ablehnte mit der begründug das dann die Sklaverei kein Ende habe..und er dafür sorgen werde die Versklavung abzuschaffen.Er wurde der König von Palmares und bekämpfte weiterhin die "Unterdrücker" erfolgreich bis zum Zeitalter der Kanonen usw. Zumbi wurde als ein großer Kämpfer mit Militärischem Geschick und Kraft zu einer Legende. So kenne ich die Geschichte..(Schnellfassung) korriegiert mich falls fehler darin sein sollten. Ich denke schon das die Entstehung von Capoeira in der Sklaverei zu finden ist.schließlich sind viele Kampfsportarten aus einer gewissen Unterdrückung entstanden.Diese Art hat sich meiner Meinung nach bis heute weiterentwickelt und halt in den 30er Jahren einen entscheidene Entwicklung angenommen mit Mestre Bimba der aus der Capoeira einen Volkssport machte und diesen geschafft hat zu legalisieren.Heute entwickelt sich die Capoeira ebenfalls weiter und verbreitet sich auf der ganzen Welt. |
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#9
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| Das ist ja noch schlechter, als die Geschichte mit der chinesischen Nonne! |
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#10
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| Tut mir ja leid aber Zumbi ist Brasilianischer Nationalheld. Und die Geschichte basiert zum großen teil auf historischen Tatsachen. Es gibt noch eine Variante wo gemutmaßt wird das Seeleute, Dockarbeiter und Sklaven in den Hafenstädten Rio und Salvador Capoeira entwickelt haben sollen. Halte ich für am wahrscheinlichsten. Aber wie schon erwähnt, da es zur Geschichte der Capoeira selbst keine Unterlagen (zumindest aus der Zeit) gibt bleibt alles reine spekulation.
__________________ "Sir we are Surrounded!" "Excellent! Now we can Attack in any Direction" |
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#11
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| Kondition traniert wurden für ihre Flucht.Damit ihre Sklaventreiber nichts davon mitbekommen haben sie ihr Training als Tanz getarnt !!! |
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#12
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| Zitat:
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#13
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| Zitat:
![]() Zumbi wurde hingerichtet und damit zum Märtyrer und Held für die Sklaven, abgeschafft wurde die Sklaverei in Brasilien aber erst im späten 19 Jahrhundert - und zwar von Weißen. Aktiver Wiederstand der Sklaven selbst spielte da keine große Rolle. Übrigens glaube ich an die militärische Bedeutung von Capoeira genausowenig wie an den Unfug, dass man auf Okinawa mit Karate und Kobudo gegen Samurai gekämpft haben soll - bewaffnete Gegner bekämpft man mit Waffen oder gar nicht. ![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#14
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| Auch das ist ein Mythos der sich im Westen hartnäckig hält. Die Masse der traditionellen KKs hat einen militärischen Background. In Zeiten wo mit blankem Stahl Mann gegen Mann gekämpft war hatte unbewaffneter Nahkampf für den Fall dass einem die eigene Waffe abhanden kommt (Bruch, Verlust,...) noch einen ganz anderen Stellenwert als auf heutigen Schlachtfeldern. |
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#15
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| Zitat:
Die hochbezahlten Berufskrieger besonders den Schwertadel wird man durchaus auch in Friedenszeiten mit Ordnungsaufgaben, Botengängen, Eskorten, Spionage, Gegenspionage, evt auch mit dem einen oder anderen Attentat beauftragt haben. Da können auch Situationen auftreten, die man lieber ohne Waffe löst, oder in der man gar keine dabei hat, oder sie nicht mehr Ziehen kann. Und wenn man sowieso kämpfen lernt, kann man ja auch noch ein bisschen SV einbauen. Selbst im Krieg: einen Spion erschlägt man nicht, sondern man will noch ein tiefgehendes Gespräch führen, und wenn man gerade kein Passendes Verhaftungsmittel dabeihat, gilt wenn möglich 2-4 Mann drann drauf einkassieren (Das Problem ist weniger, dass er einen tötet, sondern dass er sich tötet...es gibt Menschen die mögen keine Gespräche) Zudem vermischt sich waffenlos und bewaffnet in der Praxis. Es war nicht nur der Verlust der Waffe auf dem Schlachtfeld, das ist ein anderes Gerücht. Aber ganz nebenbei, war SV auch schon immer ein Thema, und Capoeira kann sehr gut in dem Kontext gestanden haben. Die meisten verbreiteten KK's haben allerdings wie du Gesagt hast einen militärischen Background (oder einen polizeilichen da vermischt sich so viel).
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield |
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