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Boxen Diskussionen rund ums Thema Boxen



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  #16  
Alt 07-06-2017, 10:01
Benutzerbild von Valerique
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Kampfkunst: Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Häretiker Beitrag anzeigen
Da fängt es schon, bei der Namensgebung. Ihr benutzt 'Hacken', andere 'Haken'. Schlägt sich das auch konzeptuell nieder?

Grüße
Häretiker
stimmt, danke für den hinweis
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  #17  
Alt 07-06-2017, 11:01
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Kampfkunst: Selbstverteidigung
 
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Es ist schon korrekt, dass manche Dinge eigentlich über all in ihren Grundzügen vorhanden sind, aber es gibt auch ne Menge Raum für Details.

Es fängt beim Boxen schon beim Stand an. Absolutes Fundament und wichtigste/erste Sache die ein Beginner lernen sollte. Da gibt es direkt zig Unterschiede, wie stark eingedreht wird, welchen Fußabstand man wählt, wie man die Führhand hält usw.Und danach gehts direkt weiter mit dem Jab. Wird der jetzt mit Step geschlagen oder präferiert man ein festes Standbein und wieviele Variationen davon unterrichtet man usw.

Das Thema ist hochkomplex. Egal was unterrichtet wird, eine gute Boxschule zeichnet sich dadurch aus, dass sie in sich stimmig ist und gute Boxer produziert
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  #18  
Alt 07-06-2017, 12:08
Benutzerbild von -KINGPIN-
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Kampfkunst: Shito Ryu, PDS, Kyusho, Boxen
 
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Alter: 37
Beiträge: 558
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Zitat:
Zitat von Bär-Knuckle Beitrag anzeigen
Es ist schon korrekt, dass manche Dinge eigentlich über all in ihren Grundzügen vorhanden sind, aber es gibt auch ne Menge Raum für Details.

Es fängt beim Boxen schon beim Stand an. Absolutes Fundament und wichtigste/erste Sache die ein Beginner lernen sollte. Da gibt es direkt zig Unterschiede, wie stark eingedreht wird, welchen Fußabstand man wählt, wie man die Führhand hält usw.Und danach gehts direkt weiter mit dem Jab. Wird der jetzt mit Step geschlagen oder präferiert man ein festes Standbein und wieviele Variationen davon unterrichtet man usw.

Das Thema ist hochkomplex. Egal was unterrichtet wird, eine gute Boxschule zeichnet sich dadurch aus, dass sie in sich stimmig ist und gute Boxer produziert

Einer hat verstanden, was ich meinte.
__________________
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
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  #19  
Alt 07-06-2017, 13:08
Benutzerbild von Valerique
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Kampfkunst: Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Bär-Knuckle Beitrag anzeigen
Es fängt beim Boxen schon beim Stand an. Absolutes Fundament und wichtigste/erste Sache die ein Beginner lernen sollte. Da gibt es direkt zig Unterschiede, wie stark eingedreht wird, welchen Fußabstand man wählt, wie man die Führhand hält usw.
Tja, dann glaube ich euch, diese Unterschiede gibt es anscheinend in Deutschland.

Ich habe das Boxen in der Ukraine gelernt in zwei Vereinen. Diese Unterschiede gab es da nicht. Nicht in der Technikschule, nicht direkt am Anfang. Das gleiche was ich in der Ukraine gelernt hatte sah ich bei einem der Trainer des 1. FCN Nürnberg und auch in Augsburg. Ohne unterschiede wie weit was reingedreht wird, oder wie die Fauststellung ist. Was eigentlich kein Wunder ist alle diese Trainer haben die selben unterlagen in Ihren Prüfungen gehabt haben. Auch wenn in anderen Ländern und zu verschiedenen Zeitpunkten.
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  #20  
Alt 07-06-2017, 14:32
Benutzerbild von marq
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es gibt defnitiv verschiedene boxschulen, diese sind jetzt nicht mehr so sichtbar, weil sich viele durch imegration und den zusammen des ostblocks vermischt. eins ist jedoch zu bemerken, die erste wissenschaftlich herangehensweise wurde in der udssr betrieben, von den bruder staaten kopiert und individualisiert, dh an die mentatität angepasst. in england und usa ist die amateurschule schon immer ein wenig anders gewesen und mit vielen einflüssen aus mexiko angereichert.


grundlagen sind allerdings für alle boxer gleich.

jeder gute sollte die vielzahl der techniken und deren variationen und die verschiedenen konzepte des angriffs & der verteidigung kennen.

sichtbar wird das, was einem selbst gut liegt und wie intensiv man es trainiert und wie man es gelernt hat.

Geändert von marq (07-06-2017 um 14:39 Uhr).
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  #21  
Alt 07-06-2017, 16:30
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Kampfkunst: Selbstverteidigung
 
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Beiträge: 104
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Das Problem ist, dass man viele Dinge einfach nicht von alleine lernt.

Viele sehr gute Trainer in den Staaten kennen meist einen Haufen Profis aus der Boxgeschichte und können direkt ähnliche Anlagen - anatomisch/stilistisch/charakterlich ausmachen und diese auf ihre eigenen Schützlinge übertragen. Viele der besten Boxer sind oftmals schlicht verbesserte Kopien.

Finde das Thema gut. Wir können gerne diverse Unterschiede in der Trainingsmethodik sammeln. Was ich z.B aus diversen Vereinen kenne und in den Staaten nie erlebt habe, ist Bahnenboxen oder Kombinationen einüben mit dem ganzen Gym. Dort war das ganze meist viel lockerer. Das Gym ist den ganzen Tag geöffnet. Die Leute kommen rein, es gibt ein par Trainer die je nach Interesse und Leistung mit den Leuten arbeiten und dann finden sich oftmals kleine Gruppen oder Trainingspartner mit denen mal was eingeübt wird. Dann wieder Stationen (Sandsack, Pratzen, Birne) und ein par Runden Sparring. Alles sehr locker ohne Zwang und Druck. Auch das klassiche Sparring am Ende, am besten noch nach harten Konditionseinheiten, wird dort meist komplett abgelehnt, von austrainierten Wettkampfathleten mal abgesehen. "You spar when you are fresh" ist z.B. ein Leitsatz den ich total befürworte. Aber am Ende ist halt auch eine finanzielle und zeitliche Geschichte ...
Ich selbst befürworte so ein Training z.B. für mich. Ich will meine Solo-Arbeit eigentlich nur alleine verrichten und einen Trainer nur bei Pratzen und Sparring an der Seite haben. Habe von diversen Thai Gyms ähnliches gehört ...

Geändert von Bär-Knuckle (07-06-2017 um 16:35 Uhr).
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  #22  
Alt 07-06-2017, 18:55
Benutzerbild von Valerique
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Kampfkunst: Boxen
 
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
und dann erzähl mir nochmal deine gute Nachtgeschichte von der einheitlichen Grundschule...
Also wenn du eine Forumdiskussion als Streit bezeichnest tut es mir leid.

jedoch, bringst du hier Profiboxer als beispiele, bist du Dir sicher, dass man die einheitliche Grundschule da noch sieht? Ich meine nicht.

Wenn du schon aufgaben verteilst:
Schau Dir bitte Lomachenko und Usyk wenn du Zeit hast an.
Was siehst Du?
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  #23  
Alt 08-06-2017, 07:37
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Da sehe ch die besten Boxer der Welt
__________________
Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html
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  #24  
Alt 08-06-2017, 08:08
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Zitat:
Zitat von clkblack Beitrag anzeigen
Da sehe ch die besten Boxer der Welt
mit oder ohne "gemeinsame/einheitliche basis"?
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  #25  
Alt 09-06-2017, 07:38
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Zitat:
Zitat von RalphamNeckar Beitrag anzeigen
Es gibt ja die russische, cubanische und auch noch andere Stile bzw. Schulen. Wo genau liegen den die Unterschiede? Beinarbeit, Schlagtechniken?
Russische/Europäische Schule: Viel Partnerübungen, eher wenig Sparring, wenig Krafttraining bzw. komisches Zeug wie mit einer Keule auf Reifen einschlagen, eher aufrechte Haltung, eher gerade Beinarbeit (rein-raus) und gerade Schläge.

Amerikanische Schule: Keine oder kaum Partnerübungen, dafür viel Sparring zum "Scharfmachen" (= Der Champ darf dann Amateure verkloppen, die für nen Appel und n Ei mit ihm in den Ring steigen), viel S&C (Strength&Conditioning), eher kauernde Haltung, oft unorthodoxe Deckungen (Detroit Style, Peekaboo usw.) und Fußarbeit, Fokus auf Infight und Haken.

Der Fokus auf Infight und Haken bei den Amis kommt daher, dass sie sich von Anfang als Ringsportler sehen, während in Europa Boxen auch immer Selbstverteidigung war. Ohne Handschuhe bricht man sich bei Haken leicht die Flossen, daher machen die Europäer eher Geraden. So sagte man zumindest im 19. Jahrhundert.

Heutzutage ist das aber alles oft durchmischt. Kubanischer Stil weiß ich nicht, wird aber dank Sowjets wahrscheinlich russisch beeinflusst sein. Die Mexikaner marschieren dank Machismo-Ideologie gerne aggressiv nach vorne und können einstecken, sind aber meines Wissens nach sonst wie die Amis.

Dann gibt es zumindest bei den Amis natürlich noch die individuellen Aufteilungen zwischen Slugger (einzelne harte Schläge, z.B. Foreman und Marciano), Swarmer (Gegner mit harten Combos eindecken, z.B. Tyson und Pryor) und Outboxer (Gegner aus der Distanz snipen, z.B. Ali oder die Klitschkos), wobei das bei guten Profis auch nahtlos ineinander übergehen kann.
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  #26  
Alt 09-06-2017, 07:59
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Zitat:
Zitat von Spud Bencer Beitrag anzeigen
Russische/Europäische Schule: Viel Partnerübungen, eher wenig Sparring, wenig Krafttraining bzw. komisches Zeug wie mit einer Keule auf Reifen einschlagen, eher aufrechte Haltung, eher gerade Beinarbeit (rein-raus) und gerade Schläge.
.
Stimmt. Die moderne russische Schule beinhaltet, jedoch (vergleichsweise) viel Krafttraining - nicht nur die komische Keule
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