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Trainingstagebücher und Trainingspläne Für Kampfsport- und Fitnesstraining. Hier könnt Ihr Euer Training dokumentieren: aktuelle Trainingspläne, kurz- und langfristige Ziele und Trainingsverlauf.



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  #1  
Alt 13-04-2016, 13:05
Benutzerbild von Dietrich von Bern
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Standard Oldtimer-Instandhaltung

Mit einem Schmunzeln vergleiche ich mich mal mit einem Oldtimer.

Wie ich mich zuerst wieder einigermaßen auf Vordermann gebracht habe, das kann man in meinem blog lesen.

Leider kann ich dort keine neuen Einträge machen und berichten, wie es weitergeht - und was ich neues gelernt habe.

Deshalb mache ich einfach mal hier weiter.
(Ich hoffe, das ist O.K.)

Nach und nach gebe ich hier ein, was ich so neues mache oder gelernt habe.

Das darf gerne kommentiert werden.

Tips, Anregungen oder andere Erfahrungen sind willkommen.

Ausgangs-Situation:
Oldtimer sind schon alt, können aber mit der entsprechenden Pflege und Wartung ganz ordentlich aussehen und abgehen
Ich bin 14 kg schwerer als die Differenz zwischen meiner Körpergröße in cm minus 100.
So sehe ich aus wie ein Kasten mit Bauchmuskeln.

Kampf-/ Sportarten und wöchentliche Häufigkeit
Zwischen wollen und können liegen leider oft Welten.
Beruf und Familie lassen mir wenig Freiraum.
Trotzdem trainiere ich so oft es geht.
In der Regel läuft es so:
Montags MT
Dienstags LL
Mittwochs regenerative Gymnastik
Donnerstag bis Sonntag nach Tagesform Solotraining/s&c

Hilfsmittel/ Methodik
Für Beweglichkeit und Kondition kommen für mich alle Möglichkeiten der Fortbewegung in Frage.
Für "Power" orientiere ich mich an Oldschool-Methoden im mixup mit neuen tools und eigenen Ideen.

Ernährung/ Supplementierung:
Oldtimer fahren gut mit den besten Treibstoff, Schmier- und Pflegemitteln.
Ca. alle 3 Stunden wird "gefuelt".

Probleme/ Verletzungen/ Erkrankungen:
Als Ex-Rennwagen gibt es kaum eine Stelle, die nicht ihre Geschichte hat.

Ziel:
Der Oldtimer freut sich, wenn er läuft wie in den alten Tagen.

Etappenziele:
Ich setze mir in jedem Bereich von skills & Fitness das Ziel am oberen Ende der dopingfreien Skala.

Erfolge:
Der Oldtimer wird hin und wieder für einen Youngtimer gehalten.
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...gut ist der der gutes tut!

Geändert von Dietrich von Bern (18-04-2016 um 12:56 Uhr).
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  #2  
Alt 13-04-2016, 14:21
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Mmh, welcher Blog?
Herr von Bern , Sie haben >3000 beiträge, welchen meinen Sie?
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  #3  
Alt 13-04-2016, 21:40
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Zitat:
Zitat von TheMike Beitrag anzeigen
Mmh, welcher Blog?
Herr von Bern , Sie haben >3000 beiträge, welchen meinen Sie?
Kampfkunst-Board - Der rote Faden
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  #4  
Alt 14-04-2016, 17:22
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Ich habe die banalen Eindrücke zu vermelden, dass sich Kettlebell-Training und herkömmliches Inhouse-Training (LS, Klimmzüge und andere Körpergewichtsübungen) inzwischen gut auf die Optik der Muskulatur und auch ganz nett auf die Kraft auswirken, etwas das mit mit 18 überhaupt nicht gelungen ist (Gewicht konstant bei 72kg, gain = null).

Allerdings musste ich auch anerkennen, dass ich nicht mehr wie früher trainieren kann, obwohl es noch in einem steckt. Sprich, man will wieder voll reinklotzen, aber der Rücken und Ellbogen/Schulter sagen schnell Njet. Ich hatte halt gleich das volle Programm für die Bauchmuskulatur versucht, und leider mörderische Rückenschmerzen kassiert. Eine Pause von X Jahren lässt sich mit 50 eben doch nicht in kurzer Zeit aufholen.

Ich kann aber grundsätzlich Kettlebell-Übungen empfehlen, nur muss man bei der Last und Intensität die Kirche im Dorf lassen. Das halten die Gelenke nicht mehr aus, wenn man zu lange raus ist. Ich habe halt versucht wieder einen ordentlichen Wurf für die Handball-Altherren zu erwerben, und das ging anfangs auch erstaunlich gut, durch Simulation der Wurfbewegung mit einer 8kg-Kettlebell. Nach zwei Wochen war dann aber nicht nur der Wurf wieder ok, sondern der Ellbogen auch gereizt, da habe ich es dann lieber gelassen. So trainieren wie mit 25 sollte man wirklich nicht probieren.
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  #5  
Alt 15-04-2016, 12:56
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
...die Kirche im Dorf lassen...
Das ist das A&O.
Für junge Leute gilt das übrigens auch, wenngleich die mehr Trainingsfehler wegstecken können.
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  #6  
Alt 15-04-2016, 18:40
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Ich konnte halt damals wie viele Boxer auch meine Füsse einklemmen und Full-Range-Situps mit Speed machen, ohne die immer behaupteten Rückenprobleme zu bekommen. Da war halt die Coremuskulatur noch stark genug dass sich da nichts verschob, oder gereizt wurde. Das kann ich jetzt nicht mehr, die Schmerzen sind schon extrem die ich nen Tag später habe, und halten dann auch ewig. Also kein Muskelkater sondern ne Nervenreizung in der unteren Wirbelsäule, das halte ich dann auch ungern mal eben aus.
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  #7  
Alt 18-04-2016, 12:53
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Ich konnte halt damals (...) full-Range-Situps mit Speed machen (...)Das kann ich jetzt nicht mehr(...)
Früher habe ich mich auch weniger gefragt, wofür ich das überhaupt mache.
Für mich muss Heute alles einen Sinn machen.
Dabei wäge ich den Nutzen ab.
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  #8  
Alt 18-04-2016, 13:03
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Standard Ragesform

Wie stelle ich objektiv die Tagesform fest?
Woran erkenne ich, was ich mir Heute zumuten kann?
Soll ich Heute vollgas geben, es locker angehen lassen oder gar pausieren?
Ich für mich habe eine Methode gefunden, die aktuell in der Testphase ist!

Stichworte:
"Übertraining"
oder
"suboptimale Belastungen beim Training"

Wenn das mal ein Mod sehen sollte: Es soll Tagesform heissen, nicht Ragesform...
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Geändert von Dietrich von Bern (04-05-2016 um 12:48 Uhr).
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  #9  
Alt 20-04-2016, 12:36
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Standard Ganz oder gar nicht!

So habe ich mal gedacht...
Mit dieser Denkweise ist es aber kaum möglich das normale Leben und den Sport in befriedigender Art und Weise unter einen Hut zu bekommen.
1 x pro Woche Muay Thai und 1 x pro Woche Luta Livre wird beim einen oder anderen Stirnrunzeln auslösen.
"Das ist doch gar nix! Das macht doch kleinen Sinn!" Werden viele denken.
Wenn man aber nach dem "Sinn" fragt, dann sieht die Sache anders aus.
Beim MT kann ich ohne viel Training locker "mitstinken", so lange die Kondition ausreichend ist.
Die Kondition trainiere ich insgesamt ausreichend durch zusätzliche TE (alleine).
Luta Livre als Anfänger nur 1 x pro Woche zu trainieren ist zwar eigentlich viel zu wenig, aber ich bekomme aus o. g. Gründen nicht mehr in die Woche rein.
Warum ich das trotzdem mache?
Weil es mich körperlich und geistig in ungewohnter Weise fordert.
Das ist gut für Körper und Geist.
Selbst wenn ich mich kaum merklich verbessere und mit blauen Flecken, Schürfungen, Platzwunden u. ä. nach Hause gehe, dann ist das für mich gut.
Ich bleibe geistig und körperlich fit und baue Stress damit ab.
Die Zeit, wo ich "gewinnen" wollte, habe ich hinter mir.
Der Weg ist das Ziel!
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  #10  
Alt 03-05-2016, 13:16
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Standard Tagesform

Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Wie stelle ich objektiv die Tagesform fest?
So, ich habe jetzt lange genug getestet.

1. Test
Mit einem Pulsoxymeter messe ich Morgens im Bett den Ruhepuls.
Ich notiere diesen 1. Wert (z.B. 48)
Dann stehe ich auf und bleibe still stehen.
Nach kurzer Zeit (10-60 sec) erhöht sich der Puls deutlich.
Ich notiere die Zeit und den maximal erreichten Puls (z. B. 98 bei 15 sec).
Ich bleibe weiter ruhig stehen, wobei der Puls wieder sinkt.
Nach 2 min notiere ich den Puls (z. B. 82).

Ergebnis
Nach 4 Tagen ohne hartem Training und ohne anregende Getränke kommen in etwa die gleichen Werte heraus.
Das ist die Basis.
Wenn ich nicht gut regeneriert bin, dann kann ich 4 Dinge festellen, die aber nicht zwangsläufig alle gleichzeitig eintreten.
1. höherer Ruhepuls
2. längerere Zeitspanne, bis der Puls steigt
3. höherer Puls bei der 2. Messung
4. höherer Puls bei der 3. Messung
Diese 4 Parameter geben in der Regel ein Bild ab, an dem ich erkennen kann, wie "stark" mein Herz auf den Wechsel "liegen/stehen" reagiert.
Ein gut erholtes Herz reagiert schnell und fährt schnell wieder auf normal herunter.
Wenn das nicht der Fall ist, dann weiss ich, dass Heute nur leichtes Training angesagt ist oder spätestens Morgen eine Pause sein muss.

2. Test
Mit einem Hand-Dynamometer messe ich Morgens die Griffkraft.
Wirklich schlau werde ich aus den Werten noch nicht.
Die Werte sind nur dann deutlich niedriger, wenn ich wirklich platt bin.
Krafttraining ist an solchen Tagen kein passender Trainingsinhalt.
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Geändert von Dietrich von Bern (04-05-2016 um 12:49 Uhr).
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  #11  
Alt 23-05-2016, 19:51
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Standard ST vs FT

Mich interessiert die Muskelfaserverteilung.
Ich teste einfach mal wieder, weil ich im Netz nichts genaues finde.
1. einarmige dumbbell-floorpress
1 x 50 kg (~100%)
11 x 37,5 kg (~80%)
...also etwa 1/2 ST und 1/2 FT in den beteiligten Muskeln (?)
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  #12  
Alt 24-05-2016, 06:43
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Mich interessiert die Muskelfaserverteilung.
Ich teste einfach mal wieder, weil ich im Netz nichts genaues finde.
1. einarmige dumbbell-floorpress
1 x 50 kg (~100%)
11 x 37,5 kg (~80%)
...also etwa 1/2 ST und 1/2 FT in den beteiligten Muskeln (?)
Das gängige Tool, um den Power output verschiedener Athleten zu vergleichen/messen, ist der standing vertical jump.
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So if you meet me, have some courtesy, have some sympathy, and some taste, use all your well-learned politesse, or Ill lay your soul to waste
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  #13  
Alt 24-05-2016, 09:23
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Zitat:
Zitat von Fips Beitrag anzeigen
Das gängige Tool, um den Power output verschiedener Athleten zu vergleichen/messen, ist der standing vertical jump.
In welchem Zusammenhang steht denn die Messung der Muskelfaserverteilung eines Athleten mit der Vergleichsmessung des "Power output" verschiedener Athleten?
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  #14  
Alt 24-05-2016, 11:05
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Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
In welchem Zusammenhang steht denn die Messung der Muskelfaserverteilung eines Athleten mit der Vergleichsmessung des "Power output" verschiedener Athleten?
Man kann seine vertikale Sprunghöhe durch Kraft- und Techniktraining wohl in nur relativ geringem Umfang verbessern. Man verwendet sie daher gerne als Indikator für genetisch gegebene Verteilung von S- und F-Fasern. In der NFL wird der SVJ daher z.B. verwendet, um das Schnellkraftpotential von Athleten abzuschätzen. Ich bezweifle, das man über einfachen Dreisatz eine genauen F/S Quotienten erechnen kann. Man kann aber seinen eigenen SVJ mit entsprechenden Tabellenwerken vergleichen um sich entsprechend einzuordnen.
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  #15  
Alt 24-05-2016, 12:47
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Danke für die Anregung!

In meinem Fall wird der Sprung jedoch nicht viel Aussagekraft haben, denke ich.
Meine linke Wade ist halb kaputt (Muskelbündelriss).
Damit kann man nicht gut springen.

Ich mag es aber alles mögliche zu testen, weshalb ich mal das hier ausprobiere:
Muscle Fiber Composition Test

Die Idee ist, dass ich mein Training noch optimieren kann, wenn ich meine persönliche Muskelfaserverteilung genau kenne.

Ich will mal schauen, was bei den unterschiedlichen Grundübungen so heraus kommt...

Auch wenn man schon lange dabei ist:
Es lohnt sich immer wieder zu hinterfragen, ob das aktuelle Training noch zielführend ist
oder ob das bisher optimale Training nicht mehr passt, weil sich die Ziele geändert haben.

Mein Ziel im Krafttraining ist es gar nicht extrem viel stärker zu werden - eher ausdauernder.

Ein Beispiel:
Wenn man deutlich mehr Klimmzüge schaffen möchte, dann fällt das einem FT-dominanten Sportler schwerer als einem 50/50 oder einem starken FT, oder?
Der müsste sein 1RM wahrscheinlich sehr hoch liegen haben, wenn er z. B. 30 Klimmzüge am Stück schaffen will, oder?
Dem entsprechend könnte das Volumen/Satz/WH/Tempo(...) Schema auch ein anderes sein, oder?
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Geändert von Dietrich von Bern (24-05-2016 um 13:00 Uhr).
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