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#1
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| Normalerweise braucht man um Aikido zu erlernen ja länger als für die meisten anderen KKs, was bedeutet das jetzt eigentlich konkret, d.h. wielange braucht man durchschnittlich um das einigermaßen praktisch nutzen zu können ? Und ist das überhaupt praktisch nutzbar (von diesen ganzen Übermeistern jetzt mal abgesehen) ? |
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#2
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| hmm, drei Jahre und drei Tage und 25 Minuten. Ahh ne 1012 Lichtjahre und einen Urz. Halt gleich hab ichs: Die 3. Wurzel aus dem Durschnittsalter Deines Vereines multipliziert mit dem reziproken Wert des Bauchumfanges Deines Trainers +........ Ohh Gott, ich komm nicht drauf. Was meinste Du denn mit praktischen Nutzen? Ich bin mal nach einem 3/4 Jahr auf der Str. gestolpert und hab dann ne Rolle gemacht. Hat mir genutzt. Und noch besser, ich habe micht in meinem Leben ab und an prügeln müssen. Aber seitdem ich Aikido mache nicht mehr!!! Es hat quasi in einem unendlichen kurzen Zeitraum zu einem Nutzen geführt. Wenn ich jetzt eine Nutzungsleistung definiere wie folgt: Nutzungsleistung: Nutzen/Aufwandsdauer Dann ist auch wenn man den Nutzen KEINE Schlägerei zu haben als sehr gering zu einzuschätzen ist, aufgrund der infinitesimalen Zeitdauer eine unendlich hohe Nutzungsleistung anzusetzen. Was soviel heißt wie............... Deine Frage ist nicht zu beantworten. Mfg cz |
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#3
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| Lass Dich nicht von der Antwort meines Vorredners beeinflussen. Aber so eine bekommt man hier auf solche Fragen - und sie ist ja im Prinzip auch richtig. Wie lange Du brauchst, um in Aikido gut zu werden, hängt immer von Dir ab. Aber: generell dauert es lange, richtig kämpfen zu lernen, da Du nicht nur die Techniken meistern musst, sondern auch deinen Geist schulen musst. Allerdings kannst Du dich dann auch wirklich verteidigen, im Gegensatz zu irgendwelchen SV-Kurs-Teilnehmern. Also, fleißig weiter üben!
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#4
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| Entschuldigung, aber ich hab diese Frage oder auch die Frage wie lange muss ich boxen, Karate,TKD..... etc. trainieren um Unbesiegbar zu sein hier schon so oft gesehen. Ich konnte nicht anders. Ich kenn genug Aikidokas die können sich m. Meinung nach 20 Jahren noch nicht verteidigen. Oder auch welche die wollen sich gar nicht verteidigen. Und ich hab auch schon jemanden kennengelernt dem ich nach 3 Jahren sehr viel zu getraut habe.Jeder kann was finden im Aikido und es muss nichts mit SV zu tun haben. Mfg cz |
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#5
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| Ich ging eigentlich davon aus, das es sowas wie einen Durchschnitt gibt, aber anscheinend hängt das sehr von den persönlichen Voraussetzungen ab. Aber das mit der SV ist mir schon recht wichtig... Mal abgesehen davon war von Unbesiegbarkeit ja sowieso nie die Rede. |
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#6
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| HI, du hast recht, es hängt von Dir ab. ....und aber auch von deinem Lehrer. Wenn ich mir so manche Aikido Leute anschaue...naja. Wie sollen die sich Verteidigen können, wenn Sie schlagen und treten nicht beherrschen ? Im Aikido werden sehr oft Verteidigungstechniken gegen sog. Angriffe gemacht, die jedenfalls in der SV unrealistisch sind, bzw. eigentlich gar keine richtigen Angriffe sind. Wenn du den Angriff nicht beherrscht, wie willst du dich gegen einen Verteidigen ? |
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#7
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| Aikido: Schöne weiche Bewegungen, man lernt sich geschmeidig z bewegen SV? Shclecht, allein schon weil der Partner von allein fällt sodass man nicht weiß ob es klappen würde in RL, desweiteren sind die Angriffe die abgewehrt werden nicht sehr Strassentypisch, eher auf der Basis Schwertkämpfer der sein Schwert vergessen hat oder auch nicht greift an! -> willst du schöne Bewegungen, Körperbeherrschung ist Aikido Klasse, ist dein vornehmliches Ziel SV und Vorbereitung auf Straße dann solltest du dir geeigneteres aussuchen |
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#8
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| @alle, die über Aikido meckern: Ich weiß nicht, und ich bezweifele es auch, ob Ihr wisst, wovon ihr redet. Habt Ihr bei Aikido schon Erfahrungen gesammelt? Das mit dem hinfallen lassen sieht man sicherlich bei Vorführungen, aber ich denke nicht, dass so trainiert wird. Ich kenne jemanden persönlich der Aikido mal gemacht hat. Er ist ziemlich groß und stämmig und sollte dann mal versuchen die TrainierIN anzugreifen bzw. zu besiegen. Resultat: Er konnte machen, was er wollte, hatte aber keine Chance. Ich meine, man sollte Aikido nicht sofort verurteilen (als nicht-SV-brauchbar), nur weil es keine Schläge und Tritte enthält. mfg the_ANSWER
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#9
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| Zitat:
ich denke dass aikido techniken insgesamt sehr wohl effektiv sind. hebel im stand sind NIE zu unterschätzen. wer nen migi eri dori kennt weiß wovon ich rede. da geht jeder auf den boden wenn er net drauf vorbereitet is und sein handgelenk versteift ^^. ich weiß nicht. die aikidoka trainieren meist neben uns (unser dojo kann man mit vorhängen in bis zu 3 teile unterteilen....^^). sieht z.t. mehr aus wie ein tanz, aber einige techniken sollte man wie gesagt nicht unterschätzen ^^ |
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#10
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| HI, schon klar. Es kämpfen keine Stile, sondern Menschen gegeneinander. Aber was ist denn aus dem Aikido geworden ? Seit doch mal ehrlich zu euch selbst. Aikido funktioniert so nicht. Heute ist es ein netter "Tanz", mit gutem Ansatz, aber in der Wirklichkeit........... Aikido selbst funzt bestimmt, aber dazu muß man glaub ich den richtigen Lehrer haben, also einen, der vielleicht mal über den Tellerand hinaus schaut und auch Schläge und Tritte vernünftig üben lässt.... |
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#11
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| Aikido ist sicher kein hammerhartes Straßenkampfsystem, aber ein langjähriger Aikidoka mit der richtigen Einstellung ist nicht zu unterschätzen. Was die fehlenden Schläge und Tritte anbelangt: Viele Aikidoka trainieren zwar keine üblichen Kicks und Schläge, allerdings interessante, kurze Atemi, die wärend eines Wurfes etc. angesetzt werden und durch den Schwung üblen Schaden verursachen können, oder den Gegner einfach stören. Unabhängig davon denke ich, dass Angriffe auf der Straße im Regelfall nicht mit einem Zweikampf in der Kickdistanz beginnen, sondern vielmehr aus einem Schubsen oder Packen, also aus dem infight heraus starten. Und diese Distanz ist ein Paradies für gute Aikidoka oder Judoka, wegen der angesprochenen Hebel (die, wie gesagt überraschend kommen müssen), Würfen oder einfach der antrainierten "Weichheit" guter Aikidoka, die sie aus so manchem Griff "herausfließen" lassen kann. mfg, Luggage |
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#12
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| Im Moment läuft übrigens grad "Nico" (Steven Seagal) auf Pro7... da seht ihr doch wie genial Aikido ist !!! *schwärm* Gruß Micha
__________________ Und immer schön trainieren! Ausruhen kann man sich, wenn man tot ist... |
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#13
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| HI, @Luggage meiner Erfahrung nach funktionieren Würfe und Hebel erst dann, wenn man den Angreifer wenigstens einmal vorher getroffen hat und dann den Wurf oder den Hebel im richtigen Moment ansetzt. Was ich an Aikido wirklich gut finde ist, das nachgeben bei einem Angriff. Das eröffnet viele Möglichkeiten. @JuMiBa Stimmt, der FILM ist klasse. Aber das ist halt FILM und nicht REALITÄT ! |
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#14
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| *langer Rede Anfang* Zu den Schlägen: es gibt Stile, die "reale" Angriffe haben und andere, die "traditionelle" Angriffe, die vom Schwertkampf her kommen, benutzen. Beides dient aber in erster Linie dazu, um mit Angriffen aus jeder Richtung umgehen zu können, da ist es ziemlich egal, ob da eine Hammerfaust oder ein Shomen-Schlag von oben kommt. Ziel im Aikido ist es ja bekannterweise, die Energie des Angreifers gegen ihn selbst zu lenken und ihm die Sinnlosigkeit seines Tuns vor Augen zu halten. Auf der Straße geht das bestimmt nicht allzu oft, aber was man im Aikido sicher lernt ist blitzschnell auszuweichen, also deine Rübe aus der Schußlinie zu bringen und das ist, meiner Meinung nach, daß wichtigste in jeder SV-Situation. Warum man für Aikido länger braucht, um die Techniken zu begreifen, liegt an der Bein- und Hüftarbeit. In anderen KKs wird z.B. "mal eben schnell" ein Armstreckhebel gemacht. Funktioniert auch, ganz klar, der Arm ist hat dann halt unter Umständen hinüber. Im Aikido dagegen wird die Technik so angesetzt, daß man den Partner sicher kontrolliert, ihm aber noch keine Schmerzen zufügt. Kann man natürlich auch ruckzuck, aber Schmerz erzeut erst mal Wut und das will man ja eben nicht. Das geht wirklich, wenn man vor allem die Hüfte richtig einsetzt, aber bis man das raus hat, das dauert. Und von solchen Techniken gibts halt einige. Dazu kommt noch das Begreifen und der Einsatz des Ki, welches alleine angeblich schon reichen kann, um kritische Situationen zu deeskalieren. Wenn auch Aikido keine sooooo effektive SV wie andere KKs ist, so kann man es doch auch für die SV brauchen, aber Angriffe gegen den Angreifer kann man mangels Schlägen vergessen. In erster Linie ist es halt eine Kampfkunst, bei der man sich auch viel mit sich selbst beschäftigen muß. Irgendwer hat mal gesagt:"Aikido ist anders" und das kann ich, mit ein klein wenig Erfahrung in anderen KKs, voll bestätigen. *langer Rede Ende* langer Rede kurzer Sinn: Vieleicht hilft das ja, deine Frage etwas zu beantworten, aber es ist immer noch das Beste, wenn du es dir einfach selbst mal anschaust und dir selbst ein Bild davon machst. Ach ja, ansonsten hat ja Luggage auch schon einiges zu den kleinen netten Gemeinheiten gesagt... Geändert von Tominator (07-06-2003 um 15:22 Uhr). |
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#15
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| Zitat:
Es stimmt, dass viele Aikido nur als Tanz betreiben. Aber wenn diese Leute es so betreiben wollen, ist das vollkommen o.k. Aber ich kenne geübete Aikidoka die sehr kompromisslos in Angriffe reingehen und meiner Meinung nicht unterschätzt werden sollten. Und die spielen gemeinerweise noch vorher etwas mit Dir und lassen Dich immer schön ins Leere laufen. Mfg cz |
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