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#1
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| ich greife mal die Diskussion, die wir hier angefangen haben auf und lagere sie hierher aus. Der Verlauf bis jetzt: Zitat:
Zitat:
ich habe ürsprünglich mit vielen dünnen Bambus-Stäben, eingeschlossen in einem PVC-Rohr, als Kern experimentiert (damals noch als Hanbo), aber das Teil hat nicht lange überlebt. Die Kauf-Dinger (->) haben einen Kern aus einem dünnen Rattan-Stab, leider ist er auch nicht sehr stabil Momentan überlege ich mir PE-Stäbe zu nehmen, die sind theoretisch unbrechbar und etwas elastisch Also zu Bambus habe ich kein besonderes Vertrauen, weil ich befürchte, daß es splittert und ein Splitter dann evtl. die Hülle durchstösst ![]() Jetzt meine Frage: wieso umwickelst du den Stab mit Draht? PS: Kama-Yari: evtl. könnte man die Spitze auch als PE o.ä machen Geändert von gion toji (16-03-2010 um 09:55 Uhr). |
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#2
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| Bin selbst kein "Bastler" (da fehlt das Talent), habe aber etwas zum Thema gefunden: How to make a Fukuro Yari
__________________ Those who create their own kingdoms will disappear. |
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#3
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| @all Weil die mir die Frage nun schon ein paarmal gestellt wurde: ja ich baue die Waffen auch für andere, allerdings ist das nicht ganz billig, kann sehr lange dauern da ich viel mit Job und Training um die Ohren habe und deswegen vorallem aufwendige Sachen lange dauern können. Aussserdem mache ich das auf Privater Ebene also ich habe kein Geschäft oder sowas. @Gion toji ich umwickle den Stab mit Draht immer zwischen 2 Knubbeln um ihn zu Stützen. Zusammen mit dem Panzertape ist so ein brechen oder Splitern fast unmöglich. Gegen das Splittern und für besseren Griff kommt ja auch noch die Lederhülle ausenherum. Tanbo, Hanbo und auch jo sind sehr robust geworden, beim Bo muss ich sagen das er auch sehr stabil ist ich aber trotzdem denke das er bricht wenn ich zum Beispiel jemanden Koshi Ori mässig draufwerfen würde. Von PT halte ich nicht viel bin eher von der Holz Fraktion. ^^ @Bokken: Ich war komischer Weise im Werken auch immer ne Pflaume, aber Not macht erfinderisch und in meinem Fall süchtig. Durch das Bauen von unkonfentionelen Waffen kann man viel über die Ideen die Hinter der Waffe liegen lernen, und man kann KK technische Zusammenhänge erkennen. Die Bastelanleitung kenne ich schon habe selber mal eine ähnliche geschrieben als wir letztes Jahr ein Yari Seminar hatten. Lg Micha |
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#4
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| Ich denke Larp-Waffen währen auch eine gute möglichkeit. Das einzige Problem ist, dass du wahrscheinlich beinahe nur mittelalter/fantasy Waffen findest und weniger japanische. |
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#5
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| mit Larp hatte ich auch schon mal experimentiert. Für vollkontakt ist es ungeeignet da es sich hier völlig falsch verhält und sich auch recht schnell selbst zerstört. Für Katas gibts eh nix besseres als Holz und hübsch sind die meisten waffen auch nicht. Für Otsuchi und Nyoibo wäre es aber eine Überlegung, da man keine Technik richtik ausführen kann ohne deen Uke schwer zu verletzen. Lg Micha |
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#6
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| gibts da Gründe für, oder einfach so? Das mit dem Draht habe ich, glaube ich, verstanden, müsste man mal austesten |
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#7
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| PT läst sich nicht so toll bearbeiten und ich finde es im Training auch nicht nicht soo toll, zweiteres ist aber eher so ne gefühlssache.^^ Lg Micha |
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#8
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| Das Thema hat ja lange geehalten.^^ Hat den keiner im Moment Bastelprojekte wo er Ideen oder Hilfe braucht? Bezüglich des Jahresthemas würde sich ja Tachi z.b anbieten. Ich stehe für meinen Teil gerne beratent zu Seite. lg Micha |
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#9
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| Hallo Daemonday, ich bin über Google auf dein Post gestoßen. Könntest du mir eine kurze Anleitung geben, wie du ein Bisento baust? Ich selber habe keine Ahnung von der Materie, allerdings macht bekanntlich Übung den Meister! Danke im voraus :-). Viele Grüße |
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#10
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| Aber gerne doch. Also nachdem ich ein Stahl-Bisento in die Finger bekommen habe habe ich mein Bisento überareitet (das erste Model hate einen einfachen Runden Schaft wie die Holz-Bisento im Honbu Dojo). Material und Längenangaben: Also meine Klinge ist 75cm Lang und an der breitesten Stele 29 cm breit. Die Form entspricht einer Gleve, hat also einen Dorn auf der Klingenrückseite. Als Material für Die Klinge habe ich Buche in einer Stärke von 2 cm gewählt die getrocknet und gedämpft wurde. Buche ist ein sehr hartes und wenig fasserndes Holz das sich gut bearbeiten lässt und nicht soviel kostet. Die Tsuba ist ein Rechteck aus dem selben Holz. Mein erster Schaft war ein Rokku Shaku Bo aus Eiche den ich umgearbeitet hatte. Nun habe ich einen Schaft Aus Buche der eine Stärke von 3cm hat undan der Klingenseite 5 und am Ende 3cm breit ist. Bei der Länge habe ich es bei 184cm gelassen. Die Ishitzuke ist aus einem Tischbein meines alten Schreibtisches gedreht. Dan brauchst du noch einen 80cm Stahlstab mit 8mm Durchmesser, eine 4mm Schraube mit Mutter undje nachdem Baumwollbänder oder Farben /Lassuren. Nun mal die Fertigung der Einzelteile Die Klinge habe ich mit dem Bandschleifer in grobe Form geschliffen, also eine Klingenseite herausgearbeitet und die Kanten gebrochen. Bei der Tsuba habe ich dasselbe gemacht nur das ich hier noch ein 3cm starkes Lochin die Mitte gebohrt habe. dieses Loch habe ich entlang der Längsseite erweitert so das sich ein Oval mit 4x3cm gebildet hat. Beim Schaft habe ich die Kanten runtergebrochen so das der Schaft 8 Seiten hat. Die letzten 5cm des Shcaftes habe ich rund geschliffen wie bei einem Rundstab. die oberen 2,5 cm habe ich so bearbeitet das sie genau in das Oval der Tsuba passen. Das Holzbein habe ich auf 15cm gekürzt und zu einer Kegelförmigen Spitze geschliffen. So nun der Zusammenbau: Hierführ ist vorallem ein Schlangenbohrer notwendig, aber keine Sorge das ist nur ein sehr langer und gut fördernter Bohrkopf für jede Bohrmaschine. Meiner war 600x 8mm und hat glaube ich 6 Euro gekostet. Mit diesem Bohrer werden 2 Löcher gebohrt. Eines wird 40cm tief in das zentrum des Schaftes gebohrt und das andere exakt in die Mitte der Klingenunterseite. Ist das geschafft schneidest du mit einer Flex leichte Kerben in die oberen 40 cm des Metalstabes. Das Loch in der Klinge wird nun mit Holzleim gefüllt und der Metallstab wird die vollen 40 in die Klinge eingehämmert. Anschließend passt man die Tsuba so an das sie mittig sitz und befestigt sie an der Unterseite der Klinge mit 2 Spaxschrauben. nun kann man die Klinge in den SChaft einlassen. Bohrt man nun noch exakt durch den Querschnitt des Schaftes kann man dort den Metalstab mit der 4mm Schraube gegen herausrutschen schützen. (Schraubenkopf und Mutter habe ich dabei im Schaft versenkt) Nun kann man noch ein Loch in den Boden der Ishizuke Bohren und diese an das Ende des Schaftes Leimen. Nun steht noch Dekoration an, also das Bemalen der Teile oder das umwickeln des Schaftes mit Baumwollband. Lg Micha |
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#11
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| Wow... vielen lieben Dank! Das hilft mir sehr ich werde spätestens Dezember damit anfangen. Ich suche nochnach passenden Raum für die Herstellung. Haha ich freu mich schon tierisch auf den Versuch :-). Ich halt dich hier mit Fotos auf dem Laufenden, ich werde bestimmt noch einige Fragen haben. LG |
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#12
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| kein Thema Achja beim Holzkauf: Das Holz sollte keine Einschlüsse oder Astlöcher haben, da es dort leicht brricht. Bucheplatten kann man am besten bei einem Schreiner kaufen. Dieser kann einen auch gleich die Sachen in die grobe Grundform zuschneiden. Werkzeug: Wichtig ist mal eine gute Feile mit rundem Rücken, Eine Raspel ebenfalls mit runden Rücken und viel Schleifpapier. Bei den Elektrowerkzeugen solltest du deinen Fokus vorallem auf die Stichsäge legen, den ich habe die Erfahrung gemacht das gerade hier nur sehr starke Geräte dickes hartholz ohne Probleme Schneiden können. Und besorg dir viele Klingen, den diese Überleben das Schneiden nicht lange (für das Bisento sind 2 draufggangen). Bandschleifer und Bohrmaschine müssen nicht soooo hochwertig sein, aber auch Noname Sachen sind hier nicht die Beste Wahl. Bei dem bandschleifer bietet es sich an einen zu kaufen den man umgedreht an der Werkbank anbringen kann um ihn als Schleifband nutzen zu können. Ansonsten sind noch ein Schraubstock, ein Hobel, ein Dremel und ein Paar Handsägen ganz gut, aber für das Bisento sind sie nicht gerade notwendig. Lg Micha |
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#13
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| Eine Flex ersetzt einiges. |
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#14
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| naja ne Stichsäge und ne Bohrmaschine kann sie nicht ersetzen, auch nen Bandschleifer kann sie nur bedürftig ersetzen. Aber ansich ist es anfangs immer gut Werkzeug zu kaufen das mehrere Funktionen hat. Hat halt nicht jeder das Glück soviel werkzeug geerbt zu haben wie ich^^ Lg Micha |
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#15
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| Alles klar, danke für die Hilfe bei der Werkzeugauswahl, das erleichtert mir die Kalkulierung meines Budget .LG |
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