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  #1  
Alt 19-12-2009, 22:32
Benutzerbild von kentando
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Kampfkunst: taijutsu kentan do
 
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Standard Bushido - Legende und Wirklichkeit

ihr solltet das thema schliessen, es läuft aus dem ruder....aber auch aus solchen dingen kann man im leben was lernen und kampfkunst ist mehr als tecniken und fachwissen es ist das leben eine einstellung zum leben:

Die sieben Tugenden

1. Gi (義): Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit
2. Yu (勇): Mut
3. Jin (仁): Güte
4. Rei (礼): Höflichkeit
5. Makoto (誠) oder Shin (真): Wahrheit und Wahrhaftigkeit
6. Meiyo (名誉): Ehre
7. Chūgi (忠義): Treue
Pflicht und Loyalität

Die fünf Hauptforderungen des Bushidō, die auch unter dem Begriff Dōjōkun zusammengefasst werden

Dōjōkun:

1. Es ist eine Pflicht, nach der Perfektion des Charakters zu streben.

一、人格完成に努むること
hitotsu, jinkaku kansei ni tsutomuru koto

2. Folge dem Ideal der Wahrheit.

一、誠の道を守ること
hitotsu, makoto no michi wo mamoru koto

3. Mühe Dich, Deinen Geist zu kultivieren.

一、努力の精神を養うこと
hitotsu, doryōku no seishin wo yashinau koto

4. Achte die Regeln der Etikette.

一、礼儀を重んずること
hitotsu, reigi wo omonzuru koto

5. Hüte Dich vor ungestümem Übermut.

一、血気の勇を戒むること
hitotsu, kekki no yū wo imashimuru koto
__________________
shikin haramitsu daikomyo

Geändert von kentando (19-12-2009 um 22:34 Uhr).
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  #2  
Alt 19-12-2009, 22:39
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Kampfkunst: Karate, Wado Ryu
 
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Zitat:
Zitat von kentando Beitrag anzeigen
Die sieben Tugenden

1. Gi (義): Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit
2. Yu (勇): Mut
3. Jin (仁): Güte
4. Rei (礼): Höflichkeit
5. Makoto (誠) oder Shin (真): Wahrheit und Wahrhaftigkeit
6. Meiyo (名誉): Ehre
7. Chūgi (忠義): Treue
Pflicht und Loyalität
quelle???
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  #3  
Alt 19-12-2009, 22:43
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Kampfkunst: taijutsu kentan do
 
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meine homepage kampfkunst-Selbstverteidigung
aber ursprünglcih aus dem japanischem Mittelalter, der Verhaltenscodex eines samurai.
Sollte in jedem Dojo der Codex sein und jeder Schüler sollte Ihn beten können
__________________
shikin haramitsu daikomyo

Geändert von kentando (19-12-2009 um 22:47 Uhr).
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  #4  
Alt 20-12-2009, 02:28
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  #5  
Alt 20-12-2009, 02:41
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  #6  
Alt 20-12-2009, 04:16
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
Wenn es gewünscht wird, kann ich auch das "Hagakure" ein wenig näher beleuchten (was so manchen Romantiker in Wut versetzen könnte).
Gerne. Falls sich die Diskussion zum Thema länger hinziehen sollte, erstelle ich dann einen Auslagerungstread im Japan Bereich. Für den Anfang mal den von Dir erwähnten Friday Artikel: http://www.koryu.com/library/kfriday2.html

Geändert von FireFlea (20-12-2009 um 04:21 Uhr).
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  #7  
Alt 20-12-2009, 04:48
rambat
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  #8  
Alt 20-12-2009, 04:55
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  #9  
Alt 20-12-2009, 05:09
rambat
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  #10  
Alt 20-12-2009, 08:53
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Kampfkunst: taijutsu kentan do
 
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ihr seit echt die härtesten, lach....


Bushidō bezeichnet heutzutage den Verhaltenskodex und die Philosophie des japanischen Militäradels im späten japanischen Mittelalter – der Samurai. Seine Popularität und Bekanntheit verdankt der Begriff in besonderer Weise dem 1899 in englischer Sprache entstandenen Werk Bushido - the Soul of Japan von Inazo Nitobe. Danach ist Bushidō ein ungeschriebener Kodex:

„Bushidō ist also der Kodex jener moralischen Grundsätze, welche die Ritter beobachten sollten. Es ist kein in erster Linie schriftlich fixierter Kodex; er besteht aus Grundsätzen, die mündlich überliefert wurden und nur zuweilen aus der Feder wohlbekannter Ritter oder Gelehrter flossen. Es ist ein Kodex, der wahrhafte Taten heilig spricht, ein Gesetz, das im Herzen geschrieben steht. Bushidō gründet sich nicht auf die schöpferische Tätigkeit eines fähigen Gehirnes oder auf das Leben einer berühmten Person. Es ist vielmehr das Produkt organischen Wachsens in Jahrhunderten militärischer Entwicklung.“

Bushidō ist eine Weiterentwicklung der Philosophie des Budō, die auf die Tätigkeit und Aufgaben eines Samurai abgestimmt wurde. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der absoluten Loyalität des Samurai bzw. bushi gegenüber seinem Daimyō und der Bereitschaft, für diesen und die Werte des Bushidō sein Leben zu lassen. Die Samurai und der Lebensweg Bushidō waren hoch anerkannt, nicht zuletzt weil die Samurai einen der höchsten Stände der japanischen Gesellschaft zu den verschiedensten Epochen der japanischen Geschichte darstellten.

Für die Samurai war es selbstverständlich, neben dem Kriegshandwerk auch eine Ausbildung in den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Religion und Philosophie zu machen. An erster Stelle stand jedoch immer die Loyalität zum Lehnsherrn. Die Samurai entwickelten einen strengen Verhaltenskodex, der u. a. die sieben Tugenden eines Kriegers (Bushi) beinhaltete. Dieser Kodex war die Basis für alle Verhaltensweisen, auch im privaten Bereich. Verstöße gegen diesen Ehrenkodex wurden als würdelos und unehrenhaft empfunden.

Die fünf Hauptforderungen des Bushidō, wurden unter dem Begriff Dōjōkun zusammengefasst

jeder meiner Schüler muss diesen weg kennen und mit beten meinte ich, das er sie können muss....man sollte sie leben, diese tugenden! meint ihr nicht auch das das bestrebenswert ist? es geht doch um einfache moralische grundsätze, die sich auch noch in 10000....beiträgen nicht zerreden lassen, selbst wenn wir deren ursprung mal weglassen

so, damit schliesse ich jetzt das thema für mich,

shikin haramitsu daikomyo
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shikin haramitsu daikomyo

Geändert von kentando (20-12-2009 um 09:13 Uhr).
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  #11  
Alt 20-12-2009, 09:18
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Hallo Kentando,

du hast keine Ahnung von historischer Quellenanalyse und wissenschaftlichem Arbeiten, oder? Anscheinend hast du auch keine Ahnung vom feudalen Japan.
Eigentlich sollte man schon in der Schule lernen, wie man Quellen in Ihren historischen Kontext stellt. Wer ist der Autor und was will er mit der Quelle sagen? Was waren die historisch wichtigen Ereignisse, als die Quelle entstanden ist? Wer war der Adressat der Quelle? etc.
Leider ist der verträumte Budomist gerade in Kampfkunstkreisen weit verbreitet. Wenn man sich jedoch mal, abseits des Internets, mit wissenschaftlichen! Büchern befaßt oder Vorlesungen besucht (entgegen der landläufigen Meinung wird wirkliches Wissen in der Tat noch so weitergegeben und nicht im Internet!) wird einem manches klarer.

Werte sind schön und gut, aber dann doch bitte welche mit echter Tradition (Zen, Christentum, Islam, Daoismus etc.) und dann bitte bei einem wirklichen Lehrer. Das bedeutet Arbeit und intensives Lernen, aber das wollen ja die wenigsten. Bitte alles jetzt sofort und auf dem Silbertablett, bloß nicht anstrengen müssen und das eigene Ego hinterfragen...

Kanken
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Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch.
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  #12  
Alt 20-12-2009, 09:26
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Hallo Kentando,

du hast keine Ahnung von historischer Quellenanalyse und wissenschaftlichem Arbeiten, oder? Anscheinend hast du auch keine Ahnung vom feudalen Japan.
Eigentlich sollte man schon in der Schule lernen, wie man Quellen in Ihren historischen Kontext stellt. Wer ist der Autor und was will er mit der Quelle sagen? Was waren die historisch wichtigen Ereignisse, als die Quelle entstanden ist? Wer war der Adressat der Quelle? etc.
Leider ist der verträumte Budomist gerade in Kampfkunstkreisen weit verbreitet. Wenn man sich jedoch mal, abseits des Internets, mit wissenschaftlichen! Büchern befaßt oder Vorlesungen besucht (entgegen der landläufigen Meinung wird wirkliches Wissen in der Tat noch so weitergegeben und nicht im Internet!) wird einem manches klarer.

Werte sind schön und gut, aber dann doch bitte welche mit echter Tradition (Zen, Christentum, Islam, Daoismus etc.) und dann bitte bei einem wirklichen Lehrer. Das bedeutet Arbeit und intensives Lernen, aber das wollen ja die wenigsten. Bitte alles jetzt sofort und auf dem Silbertablett, bloß nicht anstrengen müssen und das eigene Ego hinterfragen...

Kanken
1. Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit
2. Mut
3. Güte
4. Höflichkeit
5. Wahrheit und Wahrhaftigkeit
6. Ehre
7. Treue
Pflicht und Loyalität

was bitte schön, hat das mit historischer quellennalyse zu tun, wenn man diese grundsätze, die sicher jeder mensch anstreben sollte, lebt und lehrt????

irgendwie scheint hier etwas missvertsanden worden zu sein...aber gewaltig

wenn ich jetzt dieses wort schreibe "PIEEEEEEEEEEEEP", bin ich mal gespannt. in wievielen beiträgen das analysiert und zerredet wird
beitrag für mich geschlossen
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shikin haramitsu daikomyo

Geändert von kentando (20-12-2009 um 09:30 Uhr).
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  #13  
Alt 20-12-2009, 11:09
rambat
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  #14  
Alt 20-12-2009, 13:55
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Zitat:
Zitat von kentando Beitrag anzeigen
1. Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit
2. Mut
3. Güte
4. Höflichkeit
5. Wahrheit und Wahrhaftigkeit
6. Ehre
7. Treue
Pflicht und Loyalität

was bitte schön, hat das mit historischer quellennalyse zu tun, wenn man diese grundsätze, die sicher jeder mensch anstreben sollte, lebt und lehrt????

irgendwie scheint hier etwas missvertsanden worden zu sein...aber gewaltig
Das sind ganz allgemeine Begriffe die man wahrscheinlich auf jedes Land anwenden kann. Hier geht es aber doch um Samurai / das japanische Mittelalter und Bushido. Und Bushido ist eben eine neuere Erfindung, zu einer Zeit, als es den Samurai Stand schon gar nicht mehr gab. Hast Du Dir den verlinkten Text von Karl Friday überhaupt durchgelesen? Das ist nämlich nicht irgendwer sondern:

1. Professor für japanische Geschichte an der Universität von Georgia

2. Menkyo Kaiden Inhaber und Shihan im Kashima Shinryu, eine der ältesten noch bestehenden "Samurai Kampfküsnte".

Zitat:
Es gab auch KEINERLEI "moralische" Grundsätze, die für Schüler oder Lehrer der Koryû Bugei in irgend einer Weise bindend gewesen wären.
Wie schrieb Friday an anderer Stelle?
"Bujutsu is to kill people."
Ich meine, dass es auch einige Verhaltensregeln gab (nicht in Form des Bushido und nicht in der Form einer friedlichen Samurai Philosophie )aber da muss ich erstmal wieder suchen.
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  #15  
Alt 20-12-2009, 14:50
Wilf
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Na da freue ich mich jetzt schon einmal über
viel Lese- und hoffentlich wenig schreibarbeit.
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