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#1
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| Hallo! Seit etwa zwei Monaten mache ich Aikido, und es gefällt mir eigentlich sehr gut. Aber ein bißchen schade finde ich, daß es keine wirklichen Wettkämpfe oder Gürtelprüfungen wie bei den meisten anderen Kampfsportarten gibt und das ganze System wenig vereinheitlicht ist (wobei ich mit meiner Gruppe eigentlich wohl Glück gehabt habe, wenn ich hier lese, wie es teilweise auch läuft ). Vor einigen Tagen habe ich mal bei einer Stunde Ju-Jutsu zugeschaut, was mit Aikido ja eigentlich relativ nah verwandt ist, doch so richtig meins ist das wohl nicht. Ju-Jutsu war mir irgendwo "zu rangelig", Aikido ist irgendwie "rund" - ich kann es so schlecht beschreiben, ist irgendwie so mein Gefühl ![]() Nun meine Frage: gibt es eine Kampfkunst, die so ähnlich wie Aikido ist, aber wo es vielleicht auch eine gewisse Möglichkeit zu Wettkämpfen gibt? Dankeschön! ![]() Liebe Grüße, Rebecca |
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#2
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| Genauso siehts bei mir auch aus, daher habe ich mich da auch mal zu erkundigen versucht: Zum einen gibts da das Tomiki Aikido, Tomiki war (wenn ich mich nicht irre, was aber gut sein kann) in den dreißigern ein Schüler von Ueshiba, und hat wohl eher das Daito-Ryu Aiki Ju-Jitsu als das heutige Aikido mitbekommen. Gibts hier aber nur selten. Dann gibt es besagtes Daito-Ryu Aiki Jujutsu. Außerdem wäre da wohl noch Hap-Ki-Do, der Gründer hat glaube ich auch erst in Japan DRA Ju-Jitsu gelernt, und hat später dann in Kombination mit diversen koreanischen Sachen Hap-Ki-Do draus gemacht. Da gibts eigentlich auch keine Wettkämpfe, von Finnland jetzt mal abgesehen, aber man kann angeblich bei TKD Turnieren teilnehmen. Ich für meinen Teil werde mir wahrscheinlich zusätzlich zum Aikido noch ein Wettkampflastigeres System suchen, weiß aber auch nich so wirklich was da jetzt passt und was nicht... |
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#3
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| Aikido ist mit seinem System schon ziemlich einzigartig. Hap Ki Do ähnelt dem wohl am meisten, aber, wie auch schon gesagt, gibt es da ebenfalls keine Kämpfe, und ich nehme mal an, dass die von "irgendjemand" genannten Aikido-Stile bei Dir in der Nähe nicht unterrichtet werden. Vielleicht solltest du mal beschreiben, wie der Wettkampf aussehen sollte. Also, welche Elemte sollen in den Kämpfen enthalten sein. Wenn Du Tritte und Schläge grundsätzlich ausschließt, viele mir Judo ein. Allerdings ist Dir das wahrscheinlich - zumindest kann man davon ausgehen, nach Deiner Aussage über Ju Jutsu - viel zu ruppig und zu rangelig. Vielleicht magst Du aber auch mit Schlägen und Tritten arbeiten - dann gäb es viele Möglichkeiten. Bitte beschreibe nochmal Deine konkreten Vorstellungen über einen Wettkampf. Ansonsten kannst Du dich doch auch mal privat mit TrainingskollegInnen treffen und ein kleines Sparring machen. Ist zwar nicht das Gleiche wie'n Wettkampf, aber bestimmt ganz unterhaltsam und sehr lehrreich.
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#4
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| Hallo! Irgendjemand, das klingt sehr interessant, aber bestimmt kann man das hier in der Gegend nicht lernen The_Answer: tatsächlich hab ich sogar angefangen, über Judo nachzudenken. Als ich so ungefähr 8 Jahre alt war, habe ich mal ein halbes Jahr Judo gemacht, aber damals war das nicht so das richtige für mich (bin jetzt 21). Ich habe aber kaum Erinnerungen daran, ich weiß bloß noch, daß ich mal meinen jüngeren Bruder mit einem Schulterwurf auf dem heimischen Rasen zu Boden gebracht habe ![]() Wie stelle ich mir Wettkämpfe vor? Also ich glaube, extrem körperbetonter Kampf (nennt man das Grappling?), vor allem auch in Richtung Ringen, wäre nichts für mich. Würfe sind prima, Tritte und Schläge - kann ich noch nicht wirklich viel zu sagen, so weit sind wir noch nicht... ich denke mal, ein bißchen dürfte davon schon drin sein.... hilft das jetzt weiter? ![]() Macht es eigentlich Sinn, parallel zwei KK zu betreiben, wenn man beide noch nicht kann? Oder bringt man dann als Anfänger in beiden Sportarten die Bewegunsabläufe durcheinander und sollte besser erstmal eine lernen und mit einer anderen später beginnen? Liebe Grüße, Rebecca |
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#5
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| ich habe jetzt vor kurzem gleichzeitig taijiquan und judo angefangen. die beiden ergaenzen sich prima, es ist also durchaus moeglich zwei verschiedene kampfkuenste gleichzeitig zu lernen. |
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#6
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| Das mit den zwei KKs gleichzeitig ist so eine Sache. Zum einen hängt das natürlich von Deiner Lernfähigkeit ab. Dann ist natürlich noch wichtig, wie sehr sich die Systeme unterscheiden. Also, wenn Du jetzt zusätzlich zu Aikido (sehr defensiv) etwas wie Streetfight, wo man immer direkt in den Gegner reingehst, nimmst, beisst sich das. Es ist zwar auch nicht unmöglich beides zu lernen, aber ungemein schwieriger als sonst - und schnelle Lernerfolge werden dann wohl lange auf sich warten lassen. Zum anderen gibt es da noch den Zeitfaktor. Ich kenne das von mir selber, dass man am liebsten alle KKs gleichzeitig lernen sollte, aber das geht halt zeitlich nicht. Am Anfang trägt einen vielleicht noch die Euphorie zum Training. Die legt sich dann aber, und man wird faul. Am Ende geht man dann vielleicht zu gar nichts mehr. Und ich nehme mal an, dass Du jetzt auch nicht nur noch für KKs leben willst, oder? Wenn Du gegen Tritte und Schläge prinzipiell nichts hast, und Dir Würfe sehr wichtig sind, ist vielleicht Ju Jutsu doch das richtige für Dich. Allerdings sollte zum Thema Wettkampf im Ju Jutsu mal ein Fachmann/frau hier was sagen - ich kenne mich da nicht wirklich aus. Vielleicht können die Dir ja einen besseren Eindruck über den Wettkampf verschaffen.
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#7
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| Hi, es gibt in Europa Tomiki Aikido welches Wettkämpfe bestreitet. Meines Wissens in der Schweiz und England stark vertreten. Die Wettkämpfe sehen so aus, dass ein Angreifer den anderen mit einem Tanto angreift. Fürs Treffen und für das Abwehren gibt es Punkte. Es darf nur eine bestimmte Auswahl an Techniken verwandt werden. Da beim Aikido viele Hebel,Würfe über die Gelenke ausgeführt werden müssten beim Wettkampf die Techniken stark eingeschränkt werden und es würde wohl den Weg des Judo gehen, bei dem man ja eine große Versportlichung mittlerweile hat. Andererseits soll O'Sensei nach dem er einen Herausforderer in einem Vergleichskampf schwer verletzt haben soll, alle Wettkämpfe untersagt haben. Auf einem höheren Niveau wird Randori (freier Angriff, freie Verteidigung) gemacht, was vielleicht einem Wettkampf ähnelt. Ich denke Hapkido ist für Dich das Richtige, da es die selben Wurzeln (Daito Ryu) hat, aber auch m.W. die Möglichkeit zum Wettkampf. Frag mal A. Heck den Hapkido Moderator. Mfg cz |
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#8
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| Ach, so im Daito Ryu Aiki JJ gibt es m.W. keine Wettkämpfe. Einmal weil es zum Koryu zu zählen ist und damit keine Versportlichung erfahren hat. Zum Anderen sind die Techniken nicht wettkampf geeignet. Ich persönlich empfinde das Daito Ryu aber für eine sehr große Bereicherung zum Aikido, aber ich denke es entspricht nicht Deiner Intention. Mfg cz |
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#9
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| Kann man im Ju-Jitsu (Wettkampf) denn (auch) Aikido einsetzten, oder sind nur bestimmte Techniken elaubt/spezielle untersagt ? |
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#10
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| Du machst Aikido weil es ne runde Sache ist..... sobald Du kämfen willst haste Ecken drin und es wird ne Rangelei. Man darf den anderen nicht verletzen ( meistens) und es geht um das " Gewinnen" . Wenn Du einen guten Trainer hast, dann trainiere soviel Aikido wie du kannst, irgentwann kommt die Zeit wo es gut ist auch mal was anderes mit zumachen, um sein Aikido zu verbessern. Aikido ist ne runde Sache und keine gute KK.........oder doch?? gruß |
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#11
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| hi judo wäre genau das richtige für dich sehr änlich und wettkämpfe gibt es wirklich genug |
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#12
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| so ähnlich wie Aikido abe rmit Wettkämpfen: das ist die Beschreibung von Tomiki Aikido Das Aikido bevor die Wettkampfkomponente rausgenommen wurde
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#13
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| Wann war Ueshiba denn Vertreter von Wettkämpfen? |
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#14
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| Hallo erst mal ! Rebecca, was erwartest Du denn von einem Wettkampf ? Willst Du Medallien oder Meisterschaften gewinnen oder kommt es Dir nur darauf an kein Kata-mäßiges Üben zu haben. Für das Zweite gibt es, wie schon erwähnt, das Randori, also das freie Verteidigen gegen freies Angreifen. Gürtelprüfungen - ich kenne keinen Verband in dem das nicht möglich ist. Vielleicht willst Du aber nur körperlich mehr gefordert werden ? Am Anfang meiner "Aikido-Laufbahn" standen wir nur "rum" und übten die Techniken aus dem Stand. Das sollte sich aber schnell ändern. Grüsse Joachim |
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#15
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| Von wegen dem mit dem STand... Das sollte doch normal sein, da man als Weißgurt ja erstmal die Grundlagen checken muß. Aus der Bewegung kams bei mir ab dem Gelbgurt. Und weiter bin ich ja auch noch nicht. Aber ich finde, daß es nichts geben kann, was wirklich wie Aikido ist und Wettkämpfe hat. Zumindest nicht in den Kyus. Denn das ist in meinen Augen Übung und nicht Anwendung. Und ein Wettkampf sollte doch aus der Anwendung einer KK bestehen, denke ich. Kiddie
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