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#46
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Ich kenne, was dir reinen Waffenverbände angeht, bundesweit nämlich nur vier, zuzüglich zweier Bogensportverbänden. Wieviele Ryu-ha, die exklusiv von einem eigenen Verband repräsentiert werden wollen, gibts dagegen allein schon im Karate, von den anderen KKs ganz zu schweigen. Zitat:
Zitat:
Unabhängig davon sollte man natürlich sein Wissen aus mehreren, vorzugsweise unabhängigen Quellen beziehen, um ein aussagekräftiges Bild darüber zu bekommen, ob eine betreffende Schule oder Verein das Richtige ist. Es ist ja klar, dass man im eigenen Lager von sich total überzeugt ist, noch dazu, wenns darum geht, ein neues Mitglied zu bekommen. Ganz Gewitzte fragen deshalb zusätzlich beim nächsten Budoverein um die Ecke nach und wenn dann die offensichtlichen Vermutungen etc. über die Konkurrenz alle weggewischt sind, könnte ein winziges Körnchen Wahrheit bleiben, das einem als Anhaltspunkt dienen kann. Gruss |
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#47
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| Wir liegen ja eigentlich gar nicht so weit auseinander mit unseren Meinungen ... doch die Faktoren die Du benennst Silberpfleil, die kann ich als Lone Ranger nicht bestätigen. Kinder und Erwachsene gleichermaßen kommen zu uns (KK Lehrer im allg.) ins Training weil ihnen unser Stil des Trainings gefällt ... dies ist der wichtigste Faktor für die Entscheidung ... die Entscheidung irgendwann einmal Prüfungen oder Wettkämpfe machen zu wollen kann, muss aber nicht kommen und wird Maßgeblich vom Trainer Vorort mitbestimmt. Gibt es dort z.B. keine Möglichkeit Prüfungen zu machen, gleich aus welchen Gründen, ist dies noch lange kein Grund das Training an den Nagel zu hängen. Gleiches gilt für den Wettkampfbereich. Es gibt viele Gründe warum man Prüfungen, Wettkampf, Ausbildungen zum Trainer usw. anbieten kann (unabhängig vom Verband), doch ein MUSS gibt es nicht und deshalb ist dies nicht relevant. Welcher siebenjährige weiß bei Beginn eines Kampfsporttrainings ob er später lieber Kickbox- oder Judo- Wettkämpfe bestreiten will? Wenn das Training o.k. ist bekommt man Leute ... sonst nicht! Der Verband spielt hier erst mal keine Rolle ... nicht der Verband bringt Mitglieder ... sondern die Trainer (Verkäufer) bringen Mitglieder! Um so besser ich mich verkaufe, desto mehr Mitglieder werde ich haben! Dies ändert sicherlich nichts an der zum Teil beschissenen Verbandslandschaft und der damit einhergehenden Politik ... die im übrigen von den kleinen Mitgliedern, die sich in den seltesten Fällen für den Quarck interessieren, wenig bis gar nicht beeinflußt werden ... auch hier sind Maßgeblich die Trainer gefragt und für die Umsetzung ist die Führung zuständig. Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! |
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#48
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Wenn man eine gewisse Zeit in dieses Hobby investiert, ist es für den Rest daher normal, sich vergleichen zu wollen, sei es an anderen Vertretern der Zunft (nenn es Wettkampf) oder an festgelegten Standards (nenn es Prüfung). Dieser Vergleich hat aber nur dann einen reellen Wert, wenn die betreffenden Hürden auch weithin anerkannt sind, auch über die eigenen Verbandsgrenzen hinaus. Wenn sie es nicht sind, ist das nicht notwendigerweise der Grund, den Sport deshalb an den Nagel zu hängen. Aber es kann der Grund sein, eine andere Basis, einen anderen Verband zu suchen, um mehr Gegenwert für die investierte Trainingszeit zu bekommen. Machen wir uns nichts vor. Wir leben hier im Westen in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Zum Beispiel: Die Frage, wie lange es dauert, hier den "schwarzen Gürtel" zu bekommen kriegt ein Trainer wahrscheinlich von jedem Anfänger gestellt. Die Frage nach dem Wert dieser Auszeichnung stellt sich dann aber selten, obwohl sie eigentlich zwingend gleich hinterher gehört. Die Erwartungshaltung ist einfach die, das der "Schwarzgurt" eine Institution ist, die von jedem, auch allen Leuten ausserhalb, anerkannt werden muss. Und diese Erwartung halte ich für über alle Maßen blauäugig in einer Gesellschaft, in der der Vergleich von Preis und Leistung von Kindesbeinen an trainiert wird. Und dazu gehört eben auch, das man sich über beide Dinge umfassend informiert, bevor man sich auf den Handel einlässt. Zitat:
Zitat:
Ich gebe ja zu, dass der Trainingsbetrieb ein wichtiges Kriterium ist, aber ich sagte oben schon, dies wird ganz zu Unrecht sehr oft für das einzig Wichtige gehalten. Wenn jemand zu dir kommt und er zeigt schon schnell die körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen, ein Super-Judoka zu werden. Wenn er dazu noch Glück hat und bleibt während der erstaunlich kurzen Aufbauphase auf Wettkampfniveau unverletzt, kurz ein Sportler, von dem ein Trainer nur träumen kann, der nach allen Prognosen eine aussichtsreiche Karriere vor sich hat. Sagst du ihm nicht besser gleich bei der ersten Gelegenheit, dass die DDK Verbandszugehörigkeit des Vereins ihm arge Probleme bringen wird? Und wird derjenige sich nicht selber an den Kopf schlagen, aus Ärger über seine Dummheit, nicht daran gedacht zu haben, die bisher investierte Zeit in einem DJB Verein wahrscheinlich nochmal dran hängen zu müssen, weil er anfangs "nur" auf das (durchaus gute) Training bei dir geachtet hat ? Zitat:
Gruss |
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#49
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| Hidiho Silberpfeil ... sich keinem Verband anzuschliesen, keine Prüfungen anzubieten, keinen Wettkampf zu betreiben hat nicht unbedingt etwas mit Persönlichkeitsbildung (was ein KK Training lt. neuesten Wissenschaftlichen Ergebnissen, die Dir in einer modernen Trainerausbildung vermittelt wird, eh wenig zu tun und konnte bisher auch nicht belegt werden ... dazu ist der Trainingsumfang - zeitlich - bei über 90% der Aktiven zu gering) und/oder philosopischen Gründen zu tun. Viele meiner Freunde gehören keinem Verband an und haben trotz allem Ziele. Du gehst hier vor allem auf den Judo Bereich ein, dies versuche ich bewußt nicht. Die Problematik gibt es in allen KKs. Wobei ich Deine offensichtliche Verärgerung über den DDK eh nicht nachvollziehen kann, zumindestens hast Du es mir hier noch nicht genauer umschrieben. Im übrigen betreiben, wenn wir uns die Zahlen mal näher betrachten, die wenigsten Judoka Wettkampf ... die Mehrzahl der gemeldeten Aktiven macht Judo ... ob davon jeder regelmäßig zu Prüfungen antritt kann ich nicht beurteilen, vermutlich aber auch das nicht ... vielleicht liegen Dir hier andere Zahlen vor. Was dann noch wichtig wäre, da wir öfter über den Kinderbereich sprechen, wären die Zahlen der gemeldeten Mitglieder auf Altersgruppen unterteilt ... wie mir ein Judo Trainer mitteilte, gibt es hier eine eklatante Schere ... sprich viele Kinder die aber nicht bei der Sache bleiben. Hier müßte man dann wieder analysieren warum? Geht aber am eigentlichen Thema des Threads vorbei. Was mich erschreckt ist Deine Aussage ... "Machen wir uns nichts vor. Wir leben hier im Westen in einer leistungsorientierten Gesellschaft." Ich bin froh, dass die meisten mir bekannten Trainer (gleich ob kommerziell oder Ehrenamtlich) anders denken. Die Zeiten des Verheizens sind vorbei und selten findet man noch solche Dinosaurier. Dies ist ein Traum "Ich sagte bereits oben, das Kinder ein Sonderfall sind. Mit wachsendem Alter kann man aber voraussetzen, das jemand eine relativ gute und auch zukunftssichere Vorstellung dafür entwickelt, worauf er hinaus und in welche generelle Richtung er sich engagieren will." und wird einer bleiben! "Nun, aber du kannst doch nichts verkaufen, was der Verband, dem du angehörst, dir nicht bietet." Halte ich für absoluten Käse ... dafür gibt es andere Verbände oder ich als Trainer eigne mir das Wissen an und biete es meinen Schülern ... Nachfrage und Angebot! Wenn ich am Markt bleiben will werde ich mein Angebot an die Bedürfnisse angleichen ... normal ... wir haben früher nur Selbstverteidigung (ohne Meisterschaften und Prüfungen) angeboten, dann gab´s Kickboxen, inzwischen haben wir dazu noch Jujitsu, Escrima-Arnis-Kali, Capoeira, Fitnessgymnastik, TaeBox, Boxaerobix, Karate und TheraFit mit aufgenommen ... der Mensch lernt dazu! "Ich gebe ja zu, dass der Trainingsbetrieb ein wichtiges Kriterium ist, aber ich sagte oben schon, dies wird ganz zu Unrecht sehr oft für das einzig Wichtige gehalten." Nach meiner Meinung total daneben (bist Du Funktionär? Du hörst Dich so an!) ... der Trainer is der Macher ... kein gutes Training, keine Mitglieder ... paßt der Verband dann noch zur Gesamtkonzeption, dann ist das dass Sahnehäupchen ... nicht umgekehrt ... dies wollen uns Funktionäre nur glauben machen! "Wenn jemand zu dir kommt und er zeigt schon schnell die körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen, ein Super-Judoka zu werden. Wenn er dazu noch Glück hat und bleibt während der erstaunlich kurzen Aufbauphase auf Wettkampfniveau unverletzt, kurz ein Sportler, von dem ein Trainer nur träumen kann, der nach allen Prognosen eine aussichtsreiche Karriere vor sich hat. Sagst du ihm nicht besser gleich bei der ersten Gelegenheit, dass die DDK Verbandszugehörigkeit des Vereins ihm arge Probleme bringen wird?" Nein! "Und wird derjenige sich nicht selber an den Kopf schlagen, aus Ärger über seine Dummheit, nicht daran gedacht zu haben, die bisher investierte Zeit in einem DJB Verein wahrscheinlich nochmal dran hängen zu müssen, weil er anfangs "nur" auf das (durchaus gute) Training bei dir geachtet hat ?" Wenn er ein guter Kämpfer ist, nimmt ihn der DJB ebenfalls! Glaubs mir! Gleiches gilt für die Übernahme von Graduierungen bei Verbandswechsel ... wenn der Verein Mitgliederstark genug ist, öffnet das Türen ... Du würdest es nicht glauben ... aber egal ... Du wirst das Gegenteil behaupten, selbst wider besseren Wissens ... Dein Feindbild ist klar. Dazu möchte ich klar stellen, das ich kein DDK Mitglied bin! "Tja, sie wird von den kleinen Mitgliedern nicht beeinflußt, gerade weil sie sich nicht dafür interessieren. Wenn sie sich dafür interessieren würden, würden sie nämlich auch was ändern, spätestens bei der nächsten GV, wenn der Vorstand in die Wüste geschickt wird, weil er sich das Jahr über den Rufen der Basis taub gestellt hat." Die Realität sieht anders aus! Gruß Mike
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#50
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| Hoi Mike. Zitat:
Was gemeint war, war der Umstand, dass die Leute, die eine KK ausschliesslich nur für sich selbst betreiben, bei denen Partnerübungen, Wettkampf, Selbstverteidigung etc. nicht im Vordergrund stehen, sondern nur die eigene Perfektionierung und das auf sich bezogene Do, dass diese Leute eine Minderheit in den KK bilden. Wir sind uns ja, so denk ich, einig darin, dass KK zum Großteil erstmal den Kampf mit anderen Menschen behandelt. Bei Varianten, die diesen Kampf auch in der abstraktesten aber realen Form ausschliessen (Iaido, Kyudo) ist das möglicherweise anders. Aber diese Varianten sind im Vergleich zu der Vielzahl der anderen KKs verschwindend gering. Ob man sie überhaupt zu den KKs zählen soll, kann man diskutieren. Zitat:
Ich habe das DDK nur als Beispiel benutzt, weil sich viele meiner Vorredner darauf bezogen und die Zustände dort in dieser Art geschildert haben. Weswegen meine "offensichtliche Verärgerung" über das DDK, die du mir da unterschiebst, auch ziemlich jeder Grundlage entbehrt. Denn es ist sehr schwer, über etwas verärgert zu sein, wenn man es nicht genügend kennt dafür. ![]() Das DDK ist hier ein Platzhalter, mehr nicht. Setz für das DDK die ETF und für den DJB die NWTU ein und du hast wahrscheinlich dasselbe in Grün. Zitat:
Wenn jemand keinen Wettkampf betreiben will, keine Prüfung machen will, wird er darauf keinen Wert legen und bei der Wahl seines Vereins entsprechend größere Auswahl haben. Das ist ok so. Was aber, wenn er es (mittel- oder langfristig) nicht ausschliessen will, Wettkampf zu betreiben? Dann muss er das schon ganz am Anfang einkalkulieren und sich bei der Auswahl seiner Trainingsstätten danach richten. Und dazu muss er wissen, wie und wo gekämpft wird, was die Voraussetzungen zur Teilnahme sind und ganz allgemein wie man dahin kommen kann, wenn es ihn eines Tages reizen sollte, diesen Schritt zu tun. Zitat:
Ach Mike, wenn du mich schon zitierst, dann doch bitte richtig, und nicht aus dem Kontext gerissen. An diese Aussage von mir schliesst sich ein Beispiel an, das völlig klar macht, worauf sie sich bezieht:Nämlich auf die Notwendigkeit, darauf zu achten, das man das bekommt, worauf man persönlich Wert legt, wenn man einen Aufnahmeantrag in einem Verein, einer Schule etc. unterschreibt und teuer Geld hinblättert. Und das es fahrlässig wäre, nur darauf zu achten, das im Training nette Leute rumlaufen und einem der ÜL sympathisch ist, sondern dass es auch darum geht, das Vorhandensein mittel- und langfristiger Perspektiven zu überprüfen, wenn man darauf Wert legt, das der Verein sie einem bieten sollte. Insbesondere hab ich nie vom Verheizen von irgendjemandem oder irgendwas gesprochen. Das ist so extrem far-off, das ich gar nicht weiss, ob ich den "Dinosaurier" auf mich beziehen oder das ganze einfach übergehen soll. Übergehen wirs mal ![]() Zitat:
![]() Zitat:
Die Möglichkeit von Verbandsturnieren, Meisterschaftsrunden, Kontakte zu anderen Vereinen des gleichen Verbands, regional, überregional, manchmal auch international, Regelwerke und Gelegenheiten, die Vergleiche ermöglichen, die über die Vereinsebene hinausgehen, der ganze (Orga-) Kram eben, der die Hutschnur des einfachen Betreibers einer Schule oder Vorsitzenden eines Vereins übersteigt. Zitat:
Nein, ich bin kein Funktionär. Aber ich bin gebranntes Kind, was Verbandspolitik angeht und deshalb hier in diesem Thread.Mit der Bemerkung oben mache ich auch keine Aussage darüber, welche der Kriterien wichtiger sind. Wie ich schon mehrfach gesagt habe, ist es Sache des Anfängers, darüber zu entscheiden, wie er die Angebote eines Vereins im einzelnen für sich gewichtet. Aber egal wie er das tut, es wäre von vorneherein falsch, sie überhaupt nicht zu betrachten. Zitat:
Und wenns dann soweit ist, das derjenige es selbst rausbekommt, wird er dich fragen warum diese verbandsbegründeten Einschränkungen nicht schon früher aufs Tapet gekommen sind und du sie ihm vorenthalten hast. Zitat:
Ich glaube nicht, das ein ganzer Verein den Verband wechseln würde, nur um ein einzelnes Mitglied zufrieden zu stellen. Besides, in was für einem Verband du Mitglied bist, interessiert mich hier nicht. Und deine Vermutungen betreffend meines "Feindbildes" mindestens genauso wenig. Allenfalls würde mich interessieren, wie du auf die Gedanken gekommen bist, das würde hier eine Rolle spielen. Zitat:
Gruss Geändert von Silberpfeil (08-09-2002 um 22:13 Uhr). |
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#51
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| Hi Silberpfeil, wenn Du kein Judoka bist, keine eigenen Erfahrungen mit den von Dir zitierten Verbänden hast ... wieso schreibst Du dann über sie? Du hättest, da Du ja selbst ein gebranntes Kind bist, also Erfahrungswerte zu haben scheinst, und es dort eben auch nicht, obwohl Du ja sehr ab- und aufgeklärt schreibst, Deine Erfahrungen mit den Verbänden hier einbringen können und kannst dies nach wie vor! Im übrigen schreibst Du in Deinem letzten Posting das erste mal von Dingen die ein normales Training bieten kann ohne das man Mitglied eines Verbandes/Organisation sein muss ... nämlich Partnerübungen und Selbstverteidigung! "Das Problem ist von irgendwelchen Zahlen unabhängig." Ist es nicht ... Zahlen sprechen Bände ... hier mal meine eigenen aktuellen Zahlen die Dir ggf. einen anderen Blick gewähren. Wir hagen derzeit 240 Mitglieder ... davon ca. 120 unter 15 Jahre und 120 über 15 Jahre ... der Bereich der 15 - 18 Jährigen ist der schwächste ... von 240 Mitgliedern gehen zwei regelmäßig und ca. 5 (fünf) weiter sporadisch zu Wettkämpfen ... 70 % der Teilnehmer des Kindertrainings nehmen regelmäßig an Prüfungen teil .... 10 % der Teilnehmer des Erwachsenentrainings nehmen regelmäßig an Prüfungen teil .... In vielen Gesprächen mit Kollegen aus dem Kickboxbereich ließen sich dort ähnliche Zahlen festmachen. Dies wiederum würde die schwindenden Teilnehmerzahlen bei Turnieren erklärbar machen. Im übrigen hat uns bisher noch keiner verlassen um in einem anderen Studio/Verein zu trainieren, weil er dort bei einem anderen Verband z.B. dann mit Lowkick im Vollkontakt kämpfen kann. Wir stellen es unseren Mitgliedern sogar frei, entgegen der Verbandspolitik, an allen Wettkämpfen teilzunehmen ... "Ich kann mich hier nur wiederholen. Glücklich sei der, der weiss was er will und wo er es bekommen kann. Wenn jemand keinen Wettkampf betreiben will, keine Prüfung machen will, wird er darauf keinen Wert legen und bei der Wahl seines Vereins entsprechend größere Auswahl haben. Das ist ok so. Was aber, wenn er es (mittel- oder langfristig) nicht ausschliessen will, Wettkampf zu betreiben? Dann muss er das schon ganz am Anfang einkalkulieren und sich bei der Auswahl seiner Trainingsstätten danach richten. Und dazu muss er wissen, wie und wo gekämpft wird, was die Voraussetzungen zur Teilnahme sind und ganz allgemein wie man dahin kommen kann, wenn es ihn eines Tages reizen sollte, diesen Schritt zu tun." Wir drehen uns im Kreis ... schön wäre es wenn die Leute es im Vorfeld wissen würden? Wunschtraum jedes Trainers! Fakt ist, dass ggf. 1 von 100 weiß was er will ... die meisten kommen vorbei, testen, und wenn´s gefällt, bleiben sie! Eigene Umfragen in unseren Reihen haben dies bereits vor mehr als 10 Jahren ergeben und die letzten Gespräche weisen nach wie vor in die gleiche Richtung. "Nämlich auf die Notwendigkeit, darauf zu achten, das man das bekommt, worauf man persönlich Wert legt, wenn man einen Aufnahmeantrag in einem Verein, einer Schule etc. unterschreibt und teuer Geld hinblättert. Und das es fahrlässig wäre, nur darauf zu achten, das im Training nette Leute rumlaufen und einem der ÜL sympathisch ist, sondern dass es auch darum geht, das Vorhandensein mittel- und langfristiger Perspektiven zu überprüfen, wenn man darauf Wert legt, das der Verein sie einem bieten sollte." Du schreibst als wenn Du grad von ner Verkaufsschulung kommen würdest ... starte ne Umfrage (wäre in diesem Forum nicht die erste) warum Leute in diesem oder jenem Verein trainieren ... Du wirst genau diese Worte "Training is super", "Trainer is auf Zack", "Training is Anspruchsvoll", "die Leute dort sind klasse" finden ... keiner wird von mittel- und langfristigen Perspektiven erzählen und wenn doch, dann vermutlich EINER! Wenn jemand, der das nötige Know how mitbringt, also schon Erfahrungen hat, sich deshalb umsieht, weil er hier seinen Wunschtraum "erfolgreicher Wettkämpfer" zu werden verwirklichen will, dann ist er eine Ausnahme und nicht die Regel. "Es geht doch nicht um das Sportangebot, das du anbieten kannst, sondern um das, was der Verband dir und damit deinen Schülern anbieten kann." Du verrennst Dich hier in ne Sache, kann ich gar nicht verstehen ... Du solltest wenn möglich im Landes- oder Bundesleistungszentrum trainieren, aber nur wenn dort (Landes- oder Bundes-) Trainer sind, die auch innerhalb des Verbandes die Richtung vorgeben. Bei mir Vorort und das trifft vermutlich bei 99% der hier im Forum schreibenden Trainer/Fachübungsleiter/Lehrer zu gebe ich das Sportangebot vor .... nicht der Verband. Der Verband gibt Richtlinien heraus und schnürrt ein Angebot (wie auch immer dieses aussieht) ... in wie weit dieses in meinem Training zum tragen kommt, entscheide ich bzw. mein Trainerteam und nicht der Verband. Zu diesem Angebot gehört u.a. das von Dir bereits aufgezählte ... "Die Möglichkeit von Verbandsturnieren, Meisterschaftsrunden, Kontakte zu anderen Vereinen des gleichen Verbands, regional, überregional, manchmal auch international, Regelwerke und Gelegenheiten, die Vergleiche ermöglichen, die über die Vereinsebene hinausgehen, der ganze (Orga-) Kram eben, der die Hutschnur des einfachen Betreibers einer Schule oder Vorsitzenden eines Vereins übersteigt.", doch wieviele Deiner Mitglieder nehmen dieses Angebot den in Anspruch? Es ist toll das der Verband dem wir angeschlossen sind dies anbietet und wir geben diese Angebote an unsere Mitglieder weiter ... aber deshalb ist noch nie jemand Mitglied bei uns in der Schule geworden. "Nunja, das ist aber dann etwas, was man allein und ausschliesslich der Basis anlasten muss und an dem die Funktionäre keine Schuld tragen. Wenn sich die Basis nicht rührt und das sehr oft trotz der Aufforderung, sich zu äussern... Tja, dann kann man ihr nicht helfen, wer nicht will, der hat schon." Wieviele GV, JHV usw. hast Du schon mitgemacht? Wie oft hast Du Dich im Rahmen dieser schon über Zustände beschwerd? Wieviele Deiner Sportkameraden konntest Du davon überzeugen wie wichtig dies ist und sie sind daraufhin mit Dir mitgekommen? Dies liese sich beliebig erweitern ... verzichten wir darauf, es führt zu nichts! Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! |
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#52
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| Hoi Mike Zitat:
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Ich hab mit 14 angefangen Taekwondo zu trainieren, in einer Privatschule in meiner Nähe. Ich bin ganz unbedarft an die Sache herangegangen, ohne mich um Verbände, Regelwerke usw. zu kümmern. Ich hab genau den Fehler gemacht, den ich heute nicht mehr mache und gegen den ich hier ankämpfe: Es zählte damals für mich nur das Training an sich, und das war fordernd, man hat dort was gelernt, der Trainer war eine koreanische Autoritätsperson und hatte damals mehrere sehr gute Assistenztrainer (das denke ich noch heute). Dafür hab ich 40 Mücken den Monat hingeblättert und gut wars. Das ging so einige Jahre bis zum Zivildienst. Ich hab Fortschritte gemacht, ein paar Prüfungen, das übliche halt. Es ist schon aufgefallen, das wir so gut wie nie Kontakte zu anderen Schulen oder Vereinen hatten aber das hat uns auch nicht weiter gestört. Nur hörten wir hin und wieder von Turnieren und hätten uns auch gern daran versucht, nur ist es seltsamerweise nie soweit gekommen. Ich war sehr naiv. Dann kam der Zivildienst und hat das Training unterbrochen, Uni und damit das Internet. Und eines schönen Abends, wie ich so durch das Netz surfe, komme ich rein aus Neugier hintendran, dass es sehr wohl einen Haufen Vereine um mich rum gibt, die auch Taekwondo betreiben. Noch besser, es gibt sogar ganz verschiedene Interpretationen von Taekwondo: Kampf ohne Schutzweste, Leichtkontakt, ganz andere Formen, eine vollkommen neue Welt. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes aufgewacht. Ich bin also guten Glaubens zu einem der Vereine gegangen und hab mal ganz vorsichtig gefragt: lange Pause und so, ob man vielleicht wieder mal einsteigen... alles kein Problem. Der Hammer kam danach. Nach den ersten 10 Minuten haben sie mich gefragt, wo ich meine Vorkenntnisse herhab und ich hab es ihnen natürlich gesagt. Dieses mitleidige verklärte Lächeln, das sich dann in Zeitlupe in allen Gesichtern der Runde aufgebaut hat, werde ich nie mehr vergessen. Und sie haben mich aufgeklärt, was es mit meiner ehemaligen Privatschule auf sich hatte. Das sie, wenn überhaupt, direkt der KTA (KoreanTaekwondoAssociation) unterstand und damit quasi exterritoriales Gebiet hier in Deutschland war. Das es gut möglich ist, das sie (die DTU) meine Gürtelgrade nicht anerkennen können und ich trotz meiner Fertigkeiten vielleicht wieder ganz von vorne anfangen darf. Ich bin zum zweiten Mal aus allen Wolken gefallen. Es ist zum Glück nicht soweit gekommen, und ich denke, das ich die Leute überzeugen konnte, das es Unsinn ist, mich wieder nach unten zu stossen, wenn ich offensichtlich mehr konnte als so mancher 1. Dan im Verein. Kann auch sein, das ich das Glück hatte, den Landesprüfungsreferenten bei mir im Verein zu haben. Aber ich hab 4 Monate mit der Ungewissheit trainiert, meine vorherigen Trainingsjahre nochmal hintendran hängen zu dürfen und das hat mir gelangt. Und genau diesen Fehler, den ich damals in dieser Privatschule gemacht habe, den prangere ich hier an: Es zählt nicht nur der Trainingsbetrieb und das was die Schule anbietet. Es zählt auch was sie darüber hinaus, was sie aus ihren Verbandszugehörigkeit(en) heraus anbieten kann. Zitat:
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Das ist genau das, worum es hier nicht geht. Es geht nicht um Umfragen in deinem Verein oder hier im Forum, es geht nicht um Zahlen oder Statistiken, es geht auch nicht um die Allgemeinheit, es geht um den Einzelfall. Erinnere dich, es ging um den Anfänger, der in einen Verein, eine Schule kommt und den Sport ausüben will. Um den gehts. Nicht um das, was die 10, 20 Leute wollen, die da bereits trainieren. Es geht allein um den Neuling, der sich für sowas interessiert, und für sich entscheiden will, welche KK er hier oder im Nachbarort oder sonstwo beginnen will.Und wenn du ihn aufnimmst, übernimmst du damit auch die Verantwortung, ihn dahin zu führen wo er hin will. Und wenn du merkst, das du das nicht kannst, egal warum, dann sollte es eigentlich selbstverständlich sein, ihm das bei der erstbesten Gelegenheit auch zu sagen. Sonst gaukelst du ihm wider besseres Wissen vor, ihn weiterbringen zu können, obwohl er bei seine Ziele bei dir nie wird erreichen können. Zitat:
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#53
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Andersrum, wieviele würden dich wohl verlassen, wenn sie merken, das es ausser deinem Verein nichts anderes mehr gibt ? Wenn sie müde werden, sich mit den immer selben Gesichtern zu messen, sich niemals mit anderen vom anderen Ende der Republik austauschen und vergleichen zu können? Zitat:
1) so an die 20 Versammlungen dieser Art, bis auf Landesebene hinauf. 2) 4 mal 3) Überhaupt nicht, wir haben immer mehr als Mindestbesetzung gehabt. Einmal hab ich mich sogar fast mit einem Kameraden prügeln müssen, um als Delegierter für eine Landesdelegiertentagung benannt zu werden. (Am Ende hab ich ihn mit einem Bier bestochen )Wie würdest du diese drei Fragen beantworten ? Hast du überhaupt jemals den Versuch gemacht, dich auf so einer Versammlung zu artikulieren, dein Anliegen durchzusetzen ? Hast du jemals die Verblüffung eines Vorstandes gesehen, wenn auf die Frage, ob die Versammlung noch andere als den vom Vorstand genannten Favoriten für eine Vorstandsposition zur Wahl vorschlagen will, wider Erwarten dann tatsächlich Vorschläge kommen? Den Wandel von Verblüffung zu Angst und Zweifel, wenn der Kandidat der Versammlung auch noch nicht nur vorgeschlagen wird, sondern auch noch willens ist, zu kandidieren und das Amt zu übernehmen ? "Wer sich engagiert, kann bei seinen Reformversuchen scheitern. Wer sich nicht engagiert, ist schon gescheitert." Gruss |
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#54
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| Sehe vieles ähnlich wie Du, doch die Realität sieht einfach anders aus als unser Wunschdenken ... Ich versuchs noch mal, obwohl ich bei Dir einfach gegen eine Wand zu "schreiben" scheine ... "Das glaub ich gern." Danke für die Bestätigung! "Aber wieviele sind nach dem ersten Jahr nicht gegangen sondern geblieben, weil sie wussten, das es hinter diesem Verein einen höhere Ebene gibt, die viel mehr Möglichkeiten bietet, als dieser Verein allein jemals bieten kann ?" Höhere Ebene ... merk ich mir, is ein klasse Begriff ... keiner, lt. vielen persönlichen Gesprächen ist es einfach so, dass die Leute wegen mir und meiner Art bei mir bleiben. Es gibt auch welche die gehen, weil sie mit meiner Art nicht zurecht kommen. So ist das im Leben ... Licht und Schatten! Bin aber in der glücklichen Lage, dass mehr Leute bleiben als gehen. So habe ich Schüler bei mir, die seit frühester Kindheit bei mir trainieren. Einige schon seit über 16 Jahren ... Nehm ich gleich einen als Beispiel ... Gerd hat mit 17 Jahren bei mir im Keller mit dem Training begonnen (da gabs keinen Verband, keine Wettkämpfe, keine Prüfungen ... nur ich war "organisiert"), er hat den Wechsel nach einem Jahr vom "Fun-Keller" zum Verein (nur Selbstverteidigung ohne Verband, Prüfungen, Wettkämpfe) mitgemacht, hat zwei Jahre später den Anschluss an die WAKO miterlebt ... ging kämpfen, war auf Landesebene sehr erfolgreich und einmal sogar auf DM (über 5 Jahre), hat sich dann für die Tätigkeit als Trainer entschieden und sich aus dem Trainerjob nach einigen Jahren aus beruflichen Gründen zurückgezogen, ist bis heute festes Mitglied obwohl er leider nicht mehr so häufig trainieren kann wie früher. Hat Verbandszugehörigkeiten kommen und gehen sehen ... gegangen ist er deshalb nie ... "Andersrum, wieviele würden dich wohl verlassen, wenn sie merken, das es ausser deinem Verein nichts anderes mehr gibt ? Wenn sie müde werden, sich mit den immer selben Gesichtern zu messen, sich niemals mit anderen vom anderen Ende der Republik austauschen und vergleichen zu können?" Keiner .... denn dann wäre nach Deiner Meinung nach jeder Verein der keinerlei Wettkampf fröhnt eigentlich nicht mehr existent. Fakt ist aber, dass es genug Vereine gibt, die keinerlei Wettkampf betreiben ... dies sowohl im KK Bereich als auch bei anderen Sportarten. Wieviele GV, JHV usw. hast Du schon mitgemacht? - Jedes Jahr seit 1989 die BAKU Jahreshauptversammlung, seit 1994 als Funktionär - Jedes Jahr seit 1988 die DJK Jahreshauptversammlung, seit 1994 als Funktionär - jedes Jahr als Abteilungsleiter seit 1988 die Abteilungsjahreshauptversammlung - Jedes Jahr seit 2000 die TSD Jahreshauptversammlung, seit 2001 als Funktionär (leider hab ich 2002 nicht geschaft, Terminüberschneitung) Wie oft hast Du Dich im Rahmen dieser schon über Zustände beschwerd? -Jedes verfluchte Jahr meiner Mitgliedschaft ... daher bin ich auch äußerst beliebt! Wieviele Deiner Sportkameraden konntest Du davon überzeugen wie wichtig dies ist und sie sind daraufhin mit Dir mitgekommen? - Jedes Jahr weniger! Die Interessen der folgenden Generation scheinen andere zu sein ... leider! "Hast du überhaupt jemals den Versuch gemacht, dich auf so einer Versammlung zu artikulieren, dein Anliegen durchzusetzen ?" Geh bitte in die Politik ... Du kannst das so gut ... Dich artikulieren ... ich find das einfach supi! "Hast du jemals die Verblüffung eines Vorstandes gesehen, wenn auf die Frage, ob die Versammlung noch andere als den vom Vorstand genannten Favoriten für eine Vorstandsposition zur Wahl vorschlagen will, wider Erwarten dann tatsächlich Vorschläge kommen?" Jo ... hab ich, nicht nur einmal, hat den Herren nix genützt ... man hatte ihre wahren Gesichter erkannt ... bzw. einer hat dann gleich selbst wieder zurückgezogen! "Den Wandel von Verblüffung zu Angst und Zweifel, wenn der Kandidat der Versammlung auch noch nicht nur vorgeschlagen wird, sondern auch noch willens ist, zu kandidieren und das Amt zu übernehmen ?" Nö ... Angstschweiß hab ich nicht gerochen! "Wer sich engagiert, kann bei seinen Reformversuchen scheitern. Wer sich nicht engagiert, ist schon gescheitert." Wer hat´s gesagt? Wer hat´s gesagt? Geb Dir recht!
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| "Ich sagte bereits, das es sich da um ein Beispiel handelt. Ein austauschbares noch dazu." Das siehst leider nur Du so! Das wäre alle in einen Sack stecken ... und das kann nicht gut sein, denn da gibts ja doch erhebliche Unterschiede ... aber o.k. "Ich hab mit 14 angefangen Taekwondo zu trainieren, in einer Privatschule in meiner Nähe. Ich bin ganz unbedarft an die Sache herangegangen, ohne mich um Verbände, Regelwerke usw. zu kümmern. Ich hab genau den Fehler gemacht, den ich heute nicht mehr mache und gegen den ich hier ankämpfe:" Das war die ganze Zeit mein Antritt ... Du hast genau den gleichen Weg der Erfahrung hinter Dir wie die meisten anderen auch. Es ist ein Wunschtraum ... und ich hab Dir ja schon längst beigepflichtet ... jetzt mach ich das mal so wie Du und schlage Dir vor noch mal richtig zu lesen! Es ändert aber alles nix ... es wird noch sehr lange Zeit ein Wunschtraum bleiben! "Es zählte damals für mich nur das Training an sich, und das war fordernd, man hat dort was gelernt, der Trainer war eine koreanische Autoritätsperson und hatte damals mehrere sehr gute Assistenztrainer (das denke ich noch heute). Dafür hab ich 40 Mücken den Monat hingeblättert und gut wars. Das ging so einige Jahre bis zum Zivildienst. Ich hab Fortschritte gemacht, ein paar Prüfungen, das übliche halt. Es ist schon aufgefallen, das wir so gut wie nie Kontakte zu anderen Schulen oder Vereinen hatten aber das hat uns auch nicht weiter gestört. Nur hörten wir hin und wieder von Turnieren und hätten uns auch gern daran versucht, nur ist es seltsamerweise nie soweit gekommen. Ich war sehr naiv." Wer nicht! "Dann kam der Zivildienst und hat das Training unterbrochen, Uni und damit das Internet. Und eines schönen Abends, wie ich so durch das Netz surfe, komme ich rein aus Neugier hintendran, dass es sehr wohl einen Haufen Vereine um mich rum gibt, die auch Taekwondo betreiben. Noch besser, es gibt sogar ganz verschiedene Interpretationen von Taekwondo: Kampf ohne Schutzweste, Leichtkontakt, ganz andere Formen, eine vollkommen neue Welt. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes aufgewacht." Wer nicht! "Ich bin also guten Glaubens zu einem der Vereine gegangen und hab mal ganz vorsichtig gefragt: lange Pause und so, ob man vielleicht wieder mal einsteigen... alles kein Problem. Der Hammer kam danach. Nach den ersten 10 Minuten haben sie mich gefragt, wo ich meine Vorkenntnisse herhab und ich hab es ihnen natürlich gesagt. Dieses mitleidige verklärte Lächeln, das sich dann in Zeitlupe in allen Gesichtern der Runde aufgebaut hat, werde ich nie mehr vergessen. Und sie haben mich aufgeklärt, was es mit meiner ehemaligen Privatschule auf sich hatte. Das sie, wenn überhaupt, direkt der KTA (KoreanTaekwondoAssociation) unterstand und damit quasi exterritoriales Gebiet hier in Deutschland war. Das es gut möglich ist, das sie (die DTU) meine Gürtelgrade nicht anerkennen können und ich trotz meiner Fertigkeiten vielleicht wieder ganz von vorne anfangen darf. Ich bin zum zweiten Mal aus allen Wolken gefallen." Wer nicht! "Es ist zum Glück nicht soweit gekommen, und ich denke, das ich die Leute überzeugen konnte, das es Unsinn ist, mich wieder nach unten zu stossen, wenn ich offensichtlich mehr konnte als so mancher 1. Dan im Verein. Kann auch sein, das ich das Glück hatte, den Landesprüfungsreferenten bei mir im Verein zu haben. Aber ich hab 4 Monate mit der Ungewissheit trainiert, meine vorherigen Trainingsjahre nochmal hintendran hängen zu dürfen und das hat mir gelangt." Na also, is doch so wie es hier schon mehr fach beschrieben wurde ... weswegen schreibst Du dann die ganze Zeit das Gegenteil? Und damit sollten wir es gut sein lassen! Gruß Mike
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#56
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| Hallo @ Wie ich hier lese, ist das wogegen wir hier Wettern schon einigen passiert. In einen Verein eingetreten, lange mitgemacht, Verein gewechselt, angeschmiert gewesen. Diese Reihe kann man beliebig erweiter. Wir sollten einen Verband, der Gebrannten Budosportler Gründen Arbeiten wir in dem Sinn weiter, vielleicht ändert sich was. Gruß Lupin der III |