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#31
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| Ich hoffe auch, dass wir ganz ernst und höflich weitermachen können. Hatsumi Sokes Training war nicht immer so wie es jetzt ist - "damals" war es anders, härter und sehr technisch. Er hat sich dadurch entwickelt und hat nun die Fähigkeiten die wir bei ihm sehen. Als Folge seines Trainings. Frage: können wir das auch? Vielleicht... aber nach wieviel Trainingszeit? Hatsumi Sensei hat viele Jahrzehnte trainiert, soweit ich weiss fast täglich. Haben wir das auch? Falls nein, dann wundert es mich immer, dass einige auch so "gefühlsbetont" trainieren können wie Hatsumi Sensei und nach ein "paar Jahren" schon das Bujinkan in seinem Wesen verstanden haben. Vor allem bei der "Frequenz" und Dauer der Japanaufenthalte. Das wird immer als Vorwurf aufgefasst und mit "wir haben wenig Zeit und Geld und eine Familie um die wir uns kümmern müssen" gekontert - mehr als verständliche Argumente, aber dann muss man auch ehrlich zugeben, dass man nicht so viel lernen kann, als wenn man dort lebt und regelmässig das Training besucht und das "persönlicher Schüler von" mehr Floskel als Wahrheit im eigentlichen, japanischen Sinne einer echten Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist. Wie viele der Lehrer können denn darüber hinaus Japanisch und sich mit den Shihan oder Soke unterhalten? "Soke hat mir gesagt" - oder oben: "ich weiss von den japanischen Shihan"... echt? Wie oft und wie lange denn? In Englisch oder in Japansich mit all seinen "Eigenheiten"? Wie passt das zum Thema? Nun, ich denke einfach dass einige Hatsumi Soke als Vorbild sehen und seinen Weg gehen möchten - auch wenn es wahrscheinlich nur wenige so weit schaffen können, so möchten wir doch soweit kommen wie es uns möglich ist. Das Training der Kata und der Schulen ist der Weg dorthin (das hat Soke uns ganz praktisch vorgelebt) und ich meine, dass diese so genau wie möglich unterrichtet werden sollten, um den Schülern eine ehrliche Chance zur Entwicklung zu geben. Und dabei ist es eben schon wichtig ob da ein Wechselschritt ist oder nicht - da sich sonst unter Umständen die ganze Aussage einer Kata ändern oder verloren gehen kann. Nur können das viele Lehrer nicht unterrichten. Ist auch nicht schlimm, aber man muss das halt ehrlich sagen, damit die Schüler wissen, was sie erwarten können. Wenn man von Anfang an "irgendwas" macht und alles so lässig gefühlsbetont ist, dann gute Nacht... aber das ist selbstredend einfacher als sich die ersehnten Fähigkeiten durch Arbeit und fortwährende Praxis anzueignen. Ausserdem ist das nicht so "cool"... ![]() Es fehlt meist schlicht die Kompetenz es zu tun, auch wenn man es gerne möchte. Und hier haben wir meiner Meinung nach einen, wenn nicht den Knackpunkt bei der Geschichte: viele Lehrer haben o.g. komplette Bild nicht, hätten es aber gerne (verständlicherweise) und nun kommt ein Buch heraus das genau dies verspricht. Natürlich ist die Euphorie gross und man hinterfragt nicht mehr... Wenn es kleine "Mängel" gibt, dann wird das grosszügig mit "ist Interpretationssache" entschuldigt... Wieviele der Trainer die das hier geschrieben haben mit dem Hinweis, dass das Buch "natürlich" nicht den Unterricht ersetzt, können denn zum Beispiel die Gyokko Ryu in ihrer Gänze und auch Tiefe unterrichten? In wie vielen Schulen werden denn einzelne Schulen einigermassen strukturiert und "komplett" unterrichtet? Und warum nicht...? Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber die ganze Diskussion um dieses Buch rührt doch sehr an den Grundfesten - zumindest wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist. Zitat:
Ist eine recht "ernsthafte" Diskussion hier - ich hoffe sie zwar inhaltlich kontrovers, aber ohne persönliche Angriffe führen zu können, sonst klinke ich mich aus. Vielleicht ist das zu machen... |
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#32
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| Zitat Bokken: Na herzlichen Glückwunsch! Frei nach dem Motto: "Ich möchte / sollte es bald lernen, aber ob es richtig ist was in einem Buch steht oder nicht ist dabei egal, Hauptsache es ist toll gemacht, das Wort "Densho" steht drauf und alle finden es supidupi...?" - das nennt man im Bujinkan dann wohl "Qualitätssicherung", oder? Es geht jetzt nicht darum die eine oder andere Position hier zu stärken oder Partei zu ergreifen, nur ist die allgemeine "Scheuklappeneinstellung" hier und im Bujinkan immer wieder verwunderlich. Sobald einer mit einem gelben Patch sagt dass etwas gut ist, schalten einige das Hirn ab...[/QUOTE] Antwort: Ich bin blond - nicht blöd! Selbst wenn einmal derartige Bücher über jeden Ninjutsu Bereich erschienen sein sollten, würde ich sie niemals gegen einen Lehrer eintauschen! Niemand hier hat behauptet, dass dieses Buch jetzt das "no-plus-ultra", mit ultimativem Richtigkeitsanspruch wäre. Aber wenn du so viel mehr weißt, und die Inhalte definitiv als "falsch" bezeichnest ... kannst DU mir "richtigere" Densho kopiern und zuschicken? Geändert von Asterixxx (05-03-2010 um 16:38 Uhr). |
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#33
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| Nur mal angenommen ich könnte das, was würde es Dir bringen? Kannst Du Japanisch lesen? Und wie schliesst Du die bereits von anderen richtig erwähnten "Freiräume"? |
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#34
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| Meine Frage dazu: woher weisst Du das? Woher? Weil es "alle" immer so sagen? Warum sagen sie es so? Ist das eine Art "Freibrief" für diejenigen die das so sagen? Zum teil denke ich dass es so ist, weil Hatsumi in seinen Büchern und Interviews(englisch übersetzt bin no am OT lernen) viel von einem Gerfühl für Technik spricht. Das Bujinkan soll ja auch nicht eine Sammlung, sondern ein Extrakt der 9 Schulen sein. Inwieweit wirklich alle Schulen Vertreten sind ist ein anderes Thema. Ich persönlich bin in einem Dojo wo zum Glück der technisch Aspekt genauso groß ist, wie der gefühlte; ich denke jedoch das "back to the roots" am Anfang wichtig wäre, bin jedoch auch kein Freund von reinem strikten Kataübungen/abfolgen. Dennoch sind sie eine gute Basis. Das die technische Reife( und damit das "richtige Gefühl") erst nach langem üben kommt ist klar, aber eine technik muss sich auch "gut Anfühlen". Auch am Anfang. In bezug auf das Training hat Hatsumi glaube ich mal sogar gesagt das, er es bedauert nicht das Training, das Takamatsu "genossen" hat erfahren zu haben. Doch, das ist so. Die Frage ist nur: warum ist das so? Meine Antwort: weil die meisten es nicht unterrichten können, weil es ihnen nicht gezeigt wurde und wenn, dann nur bruchstückhaft - nie das grosse, komplette Bild. Ich denke, dass es gar nicht gewollt ist, die Ryu komplett einer breiten Masse zu unterrichten, da das Bujinkan eine eigene KK ist, ähnlich dem Aikido oder Judo; mit stärkerer ausprägung des Koryucharakter. Wie Zitiert mman eigentlich Textausschnitte?? |
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#35
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| Im Gegenteil waren die Jahre bis "Juppo Sesshou" von einzelnen Ryuha und/oder Waffenthemen geprägt. Erst danach folgten Themen die darüber hinaus gingen. Ich denke man muss das bzw. Hatsumi Sokes Themenwahl als Gesamtbild sehen und da erkenne ich zumindest eine Struktur die als Grundlage die Ryuha hat auf der dann die Themen der letzten Jahre aufbauen. Hat man diese nicht trainiert und verstanden, kann man den Rest - die ganzen "Feelinggeschichten" - denke ich nicht wirklich erfassen. Oder aber man gibt das vor und macht "irgendwas" - das ist natürlich auch möglich. Man wählt immer selbst. Jeder muss sein "eigenes" Bujinkan finden - das heisst aber nicht die grosse Anarchie wie wir sie überall im Bujinkan sehen (1000 kleine Königreiche), sondern vielmehr das ernsthafte Studium der Grundlagen und der Schulen um dadurch unser eigenes Budo zu finden. Andere nachzumachen die irgendein Gefühl vermitteln wollen ist mit Sicherheit der falsche Weg, denn Gefühle sind sehr individuell. Du kannt ja auch nicht "nachfühlen" wie ich Liebe, Zorn, Trauer empfinde, oder? Wohl aber kann man jemandem die "Grundlagen" geben um ein achtsamer Mensch zu werden der Gefühle zulässt --> das ist beispielsweise ein Teil der Erziehung. Ähnlich hier: die Grundlagen sind unsere Basis und Orientierung auf dem Weg zur Entwicklung. Je besser also unsere Voraussetzungen sind (Grundlagen), desto wahrscheinlicher wird es, dass es uns gelingt auf dem "Weg" unser Potential auszuschöpfen. Dafür müssen die Grundlagen aber korrekt sein. Sonst dreht man sich im Kreis der Selbsttäuschung und wartet auf Fortschritt wo keiner kommt - bis man entweder alles hinwirft oder ein guter Schauspieler wird. Indem man auf den "Zitat" Knopf unter dem entsprechenden Beitrag drückt und dann alles zwischen den "QUOTE" Tags weglöscht was man NICHT zitieren will. |
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#36
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| Zitat:
Zitat:
Mach ich nicht, kann mit gegenfragen leben, so lernt man. Versuche mich von allen Seiten an Dinge Ranzutasten. |
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#37
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| "Budo" aber sagt doch etwas anderes aus: nämlich den eigenen Weg finden, oder? Eventuell liege ich aber falsch (ernsthaft) - ich bin davon ausgegangen, dass die Mehrzahl der Bujinkan Budoka ernsthaft an ihrer Kampfkunst interessiert ist... Einverstanden - mein Punkt dabei ist aber, dass man das Richtige, korrekt nachahmt, da ansonsten die ganze Übung einfach nicht zielführend ist. Die Kata einer Schule bauen aufeinander auf und es ist für das Verständnis erforderlich, das auch richtig zu lernen. Dafür ist wie Du richtig anmerkst der jeweilige Lehrer zuständig und meiner Erfahrung nach sind viele dazu nicht in der Lage. ![]()
__________________ Those who create their own kingdoms will disappear. Geändert von Bokken (05-03-2010 um 18:31 Uhr). Grund: Rechtschreibfehler korrigiert |
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#38
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| In Ergänzung zu Hitokkohitori Zitierhilfestellung: Ja. Will man gleich mehrere Schreiber zitieren, so kann man ggf. auch nur die zu zitierenden Sätze ins Textfeld hineinkopieren, es sofern nötig noch markieren & die Sprechblase drücken. Das macht sich besonders gut, falls man z.B. nur ein paar einzelne Sätze von sehr langen Beiträge zitieren möchte. Es auch immer sehr hilfreich, nach dem in Klammern und zu Zitatbeginn stehenden Wort Quote ein Gleichheitszeichen sowie den Namen des Zitierten anzugeben (alles ohne Leerzeichen), damit man als Leser noch die Übersicht behält. Zitat:
(unabhängig davon,, wieviele der 9 Schulen unterrichtet wurden oder nicht) nicht rein koryûbasiert, da Hatsumi Sensei z.B. mit dem Kukishinden ja einen Gendaistil (=modern) geerbt hat und mir wäre zumindest neu, dass er jemals selbst Schüler der Kukkishin-ryû gewesen ist. Takamatsu hat irgendwann weit nach 1868 seine eigene Version des Kukishinmaterials kreiert, was nicht unüblich gewesen sein soll & vermutlich auch heute noch nicht ist und eben diesen Gendaistil hat Hatsumi geerbt. Takamatsu hat den alten Kukistil, den er selbst erlernte ja auch verlassen, was auf der Homepage der Kukishin-ryû auch etwas beschrieben wird. Das Kukishinden Happô Hikenjutsu wird dadurch vermutlich nicht besser oder sogar schlechter, als wenn es selbst noch Koryû wäre, nur sollte man diese Dinge unterscheiden. Geändert von Wilf (05-03-2010 um 20:34 Uhr). |
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#39
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| Zitat:
Mehr als nur ein Stil/Ryu/bei einem Lehrer Trainieren. Beide haben unterschiedliche Ryu und Lehrer gehabt(Hatsumi nicht so viele wie Takamatsu), bzw. sich mit anderen Schülern und später Lehrern ausgetauscht und beständig dazugelehrnt und sich entwickelt. Zitat:
Zitat:
Ernsthaft interresiert; Natürlich, aber das bedeutet nicht das ich nach Japan fliegen kann(würd ich aber gerne) um dort zu trainieren. Muss wohl oder übel darauf vertrauen das mein Trainer mich nach bestem Wissen und Gewissen unterrichtet. Dazu informiere ich mich natürlich so breit es geht, aber letztenendes mmuss ich warten bis ich soweit bin Dinge technisch zu hinterfragen. |
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#40
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__________________ Those who create their own kingdoms will disappear. |
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#41
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| Mein Trainer hat mir dieses Buch auch empfohlen, aber mit dem klaren Hnweis, das es eine nett gemachte Gedächnissstütze fürs BBT Training ist(nicht Gyokko Ryu Densho) und in erster Linie als Arbeitsbuch dient. Er erhebt auch nicht den Anspruch einzelne Schulen oder gar Koryu(heißt nicht das er den Ursprung der Techniken nicht kennt) zu Unterrichten. Wir machen BBT. Nicht meh und nicht weniger. |
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#42
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| Mach ich. Trotzdem und grade desswegen schaue ich mich auch kritisch um und kritisch nach "innen". |
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#43
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| Zitat:
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#44
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| @Susa1986 & heavenlybody: was sagen denn Eure Lehrer im Dojo zu Euren Fragen?
__________________ Those who create their own kingdoms will disappear. |
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#45
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| du bist noch nicht einmal in der lage die inhärente frage von susas aussage, allein der höflichkeit und des anstandes wegen, zu beantworten. erweckst du den anschein, dass du regelmäßig an sokes unterricht teilnimmst. nun wirst du gebeten dem dialog konstruktive, mit deinem fachwissen angereicherte beiträge beizusteuern und schaffst dies nicht. du schaffst es nicht einmal die einfache frage(n) von susa zu beantworten. traurig, einfach nur traurig. Geändert von heavenlybody (08-03-2010 um 20:10 Uhr). |
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